Thalia meldet starkes Weihnachtsgeschäft; Tolino Shine als Zugpferd

  • Während Weltbild aufgrund der unerwartet schwachen Umsätze in der Vorweihnachtszeit Insolvenz anmelden musste, meldet sich Thalia heute mit einer gegenteiligen Meldung: Die Buchhandelskette konnte im Weihnachtsgeschäft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 7 Prozent erwirtschaften. Dabei hat sich laut Pressemitteilung sowohl der stationäre Handel als auch das Online-Geschäft gut entwickelt. Der Umsatzrückgang bei Buch.de [...]


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  • Man muss sich eigentlich nur die Tablet-Marktverteilung ansehen, um zu verstehen warum das so ist: Apple verkauft weiterhin die meisten Geräte in dem Bereich, gefolgt von Google sowie Asus und Samsung. Danach folgen offensichtlich die ganzen Billiganbieter wie Odys oder Archos. Die stehen bei Amazon in den Verkaufscharts immer ganz weit oben. Da bleibt eben nicht mehr viel Raum für andere, da quasi alle Bedürfnisse (Premium = Apple; Preis-Leistung = Google, Samsung Asus; Billig = Odys, Archos & Co) schon abgedeckt sind.


    Amazon wirds nicht besser gehen, nur die haben ein After-Sales Content-Konzept das gut funktionieren dürfte, weshalb man sich ein Verlustgeschäft beim Verkauf erlauben kann. Ich bezweifle, dass Thalia & Co das auf Dauer durchhalten werden und vermute, dass spätestens nach der zweiten Generation der Geräte wieder Schluss ist.

  • Ich bezweifle, dass Thalia & Co das auf Dauer durchhalten werden und vermute, dass spätestens nach der zweiten Generation der Geräte wieder Schluss ist.


    Schaut man sich die Anwendungen an, die es auf Tablets gibt, so scheinen die derzeit verbreiteten Geräte in der Regel noch nicht als Computerersatz zu taugen. Das könnte sich ändern, wenn zunehmend Windows darauf laufen wird. Technisch ist man gerade an dem Punkt, wo sich das günstig bauen lässt, da beispielsweise Intels Bay-Trail-Prozessoren für Tablets preislich und im Hinblick auf die Energieeffizienz bereits ausreichend nahe dem Niveau der ARM-SoCs in gängigen Tablets angelangt sind. Die Geräte, die es schon gibt, sind aber immer noch vergleichweise teuer, was aber angesichts bereits angekündigter Geräte dieses Jahr kaum lange so bleiben dürfte. Könnte man statt der derzeitigen tolino tabs mit sowas wie dem VivoTab Note 8, das sich durch die Stifteingabe (Wacom-Technologie) auszeichnet und dessen 32-GB-Variante Asus schon für $299 anbieten will, aufwarten während andere Anbieter noch nicht mit ihren Angeboten den Markt überschwemmt hätten, hätte man vielleicht gute Chancen, das sich das herumspräche, statt in den unzähligen Meldungen von Neuvorstellungen dann mehr oder weniger ähnlicher Geräte unterzugehen, die es zweifelsohne geben wird. Leider haben die Tolino-Partner wohl kaum eigene Kompetenzen, was Computer angeht, doch man könnte es Leuten sicher schmackhaft machen, in Zukunft ihr Tablet einfach als Computer zu verwenden. Schade eigentlich, dass man seinen Computer wahrschenlich nicht in Form eines ordentlich durchdachten Tablets beim Buchhändler bekommen wird. Dabei könnte man auf dem noch jungen Markt sogar den ganzen bekannten Herstellern die Show stehlen, wenn man etwas Eigenständiges anzubieten hätte.

  • Ich vermute mal, die haben gehofft, ähnlich wie bei den eBook-Readern die Tablets über das Ladengeschäft an die Käufer zu bringen. Daas Problem könnte die Preisschwelle gewesen sein, ein Gerät für 100 Euro mit einem klaren Einsatzzweck kaufe ich vielleicht sogar spontan, ein Gerät für 150 Euro ohne klaren Bezug zum Lesen, da denke ich noch mal drüber nach. Bei Barnes und Noble hat man ja schon gesehen, dass das mit dem halbherzigen Tablets nicht funktioniert, Pocketbook hat ja auch eine Zeitlang Tablets angeboten, weiß gar nicht, ob die noch dabei sind. Gab es nicht auch einen Tablet-Reader von Trekstor für 60 Euro? Sowas geht noch, auch wenn das Ding Schrott sein dürfte. Sie hätten sich IMO darauf konzentrieren sollen, eine gute Lese-App für alle gängigen Plattformen zu entwickeln, aus der heraus man auch digitale oder auch gedruckte Bücher kaufen kann.

  • Ich vermute mal, die haben gehofft, ähnlich wie bei den eBook-Readern die Tablets über das Ladengeschäft an die Käufer zu bringen. Daas Problem könnte die Preisschwelle gewesen sein, ein Gerät für 100 Euro mit einem klaren Einsatzzweck kaufe ich vielleicht sogar spontan, ein Gerät für 150 Euro ohne klaren Bezug zum Lesen, da denke ich noch mal drüber nach. Bei Barnes und Noble hat man ja schon gesehen, dass das mit dem halbherzigen Tablets nicht funktioniert, Pocketbook hat ja auch eine Zeitlang Tablets angeboten, weiß gar nicht, ob die noch dabei sind. Gab es nicht auch einen Tablet-Reader von Trekstor für 60 Euro? Sowas geht noch, auch wenn das Ding Schrott sein dürfte. Sie hätten sich IMO darauf konzentrieren sollen, eine gute Lese-App für alle gängigen Plattformen zu entwickeln, aus der heraus man auch digitale oder auch gedruckte Bücher kaufen kann.


    Wir haben die meisten unsere Tabelets in Deutschalnd über Buchnadel verkauft. Für den Preis von 119€ wurde SurfPad 2 gern als \"Einsteiger/ Lesetablet\" gekauft. Tolino Tab 7\" hat zwar bessere Auflösung und 4 statt 2 Kerne, kostet aber auch 50 € mehr.

    Pocketbook Support - Pocketbook Readers GmbH

    Einmal editiert, zuletzt von Forkosigan ()

  • Das ist der springende Punkt, warum sollte ich ein tolino Tab für den Preis kaufen was spricht dafür? Nix! Wenn ich soviel ausgeben will für ein Tab, dann kaufe ich ein anderes!

  • Das ist der springende Punkt, warum sollte ich ein tolino Tab für den Preis kaufen was spricht dafür? Nix! Wenn ich soviel ausgeben will für ein Tab, dann kaufe ich ein anderes!


    Ihre Argumentation kann aber auch nicht überzeugen, wenn Sie kein Modell mit besseren Eigenschaften zum selben Preis benennen können.

  • Man sollte trotz allem nicht vergessen, dass auch Thalia seit längerem stets kurz vor der Insolvenz steht ... , dieser Handelskette geht es alles andere als gut.

  • Ab 1. März 2014 stellt die Telekom den Vetrieb von Talino Shine und den E-Book-Verkauf ein.