Nokia eReader: Elop (Microsoft) wollte nicht

  • Es ist wohl eine der prominentesten Firmen-Untergänge im Unterhaltungselektronikbereich: Der einstige Handy-Marktführer Nokia, der zu Glanzzeiten über 50 Prozent Marktanteil weltweit hatte, stürzte mit dem Wandel zum Touchscreen-Smartphone nach einer Reihe fataler (jahrelanger) Fehlentscheidungen in die Bedeutungslosigkeit ab und wurde letztendlich von Microsoft gekauft. Allerdings "nur" die Handy-Sparte, denn das Netzwerksegment blieb bei den Finnen. [...]


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  • So richtig glaube ich nicht mehr an eine erfolgreiche Rückkehr Nokias. Dabei war es mal mit die beliebteste Handy Marke. Aber es stimmt, sie haben geschlafen und das wohl auch bitter bereut.
    Ich nutze aber immer noch ein Smartphone mit Nokia Logo, so schlecht ist das Windows auf dem Ding nicht

  • Vor gefühlten Urzeiten besaß ich auch mal ein Mobiltelefon von Nokia. Damals (wie sich das anhört - doch im Zeitalter der mobilen Elektronik sind die Generationen halt sehr viel kürzer) hielt eine Akkuladung auch noch eine Woche und länger.


    Rein vom Bauchgefühl her bin ich der Ansicht, dass für dieses Unternehmen in der Mobilfunksparte der Zug abgefahren ist. Ich denke auch nicht, dass sie mit einer bahnbrechenden Entwicklung daher kommen, die die Fehlurteile der Jahre zuvor wett und alle Nutzer heiß auf diese Geräte macht.


    Auf dem Markt für dedizierte Lesegeräte - zu Deutsch eBoook-Reader ;) - sehe ich ebenfalls keinen Raum mehr für eine zusätzliche Marke. Die Möglichkeit, dass Nokia gerade hier die von etlichen Nutzern gewünschte eierlegende Wollmilchsau anbietet, sehe ich gegen null stehend, da die Entwicklung ganz einfach noch nicht so weit ist.

    Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination

  • Mir scheint, dass es bei Handys, wie überall, zwei Geschäftsmodelle gibt:
    1) extrem teure Geräte, die eine enorm hohe Gewinnspanne haben und sich durch ein \\\'Seht her, ich kann es mir leisten und gehöre dazu!\\\' verkaufen.
    2) sehr preiswerte Geräte, die eine geringe Gewinnspanne haben und sich nur als \\\'Brot und Butter\\\'-Geräte über eine hohe Stückzahl lohnen.


    Klar, Apple ist Marktführer für den ersten Bereich und z.B. Samsung wird es wohl nicht schaffen, in dem Revier zu räubern.
    Und der zweite Bereich ist ein sehr gefährlicher Markt für etablierte Firmen wie z.B. Nokia. Um da nennenswerte Stückzahlen zu plazieren, muss man eine Menge Geld vorschiessen.
    Warum muss Nokia dort eine eigene Präsenz aufbauen? Sollen die doch lieber strategische Partnerschaften (KnowHow und Name) suchen, statt wieder Geld zu verbrennen.
    Und das Gleiche bei Readern. Auch hier geht der Trend in die Breite und da jetzt noch neu einzusteigen ist ziemlich riskant. Viel verdienen wird man auch nicht. Die Kunden (in der Masse jedenfalls) wollen einfach nur ein preiswertes (billiges!) Gerät, Hersteller ziemlich egal. Die Hauptsache ist für die meisten, dass man leicht Bücher bekommt.

  • Chalid:


    Ich zeige sonst keine (Recht-)Schreibfehler auf, weil vertippen einfach immer möglich ist, aber dieser Satz von dir
    schlägt einfach alles - bester Tipp-Fehler ever :D:D:D


    Zitat

    Der Softwarekonzern war eigentlich bestrebt, das eBook-Segment zu erschießen und hat dafür 600 Millionen US-Dollar in Barnes & Noble investiert.


    Barnes & Noble ... Auftragskiller ?

    Mir geht ein Licht aus :cool:

  • Ich hatte bis Weihnachten 2014 nur Nokia-Handys und wollte eigentlich auch nie etwas anderes (ich bin halt ein Gewohnheitstier), allerdings hat meine Familie beschlossen, Mama braucht jetzt auch als letzter ein Smartphone und das war dein mein erstes \"nicht\" Nokia. Ich hab mich auch daran gewöhnt :-)


    Die Möglichkeit, dass Nokia gerade hier die von etlichen Nutzern gewünschte eierlegende Wollmilchsau anbietet, sehe ich gegen null stehend, da die Entwicklung ganz einfach noch nicht so weit ist.


    Vielleicht haben Sie ja doch ultimative Einfälle ?
    Ich würde es auf jeden Fall sehr interessant finden, wenn Nokia mit einem Lesegerät herauskäme, neue Konkurrenz belebt das Geschäft :-)

    Mir geht ein Licht aus :cool:

  • Zitat

    Der Softwarekonzern war eigentlich bestrebt, das eBook-Segment zu erschießen und hat dafür 600 Millionen US-Dollar in Barnes & Noble investiert.


    Heheheheh, das war bestimmt die Autokorrektur, so ähnliche Sachen sind mir dadurch auch schon passiert.:p

  • Chalid:
    Ich zeige sonst keine (Recht-)Schreibfehler auf, weil vertippen einfach immer möglich ist, aber dieser Satz von dir
    schlägt einfach alles - bester Tipp-Fehler ever :D:D:D


    Barnes & Noble ... Auftragskiller ?


    Das habe ich heute Morgen doch glatt übersehen. Das passiert halt, wenn man beim Lesen noch nicht richtig wach ist. :rolleyes:


    Nicolina, you made my day. :cool:

    Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination

  • Habe den Fehler ausgebessert :D


    Das ist echt wie verhext, da liest man die Artikel immer noch zur Kontrolle und überliest solche Dinge trotzdem.

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