„Mit freundlichen Grüßen“ - Ein Jahr auf Jobsuche von Zets Cyril

Zets

New member
„Stellen Sie sich bitte kurz vor.“ Von diesem Zeitpunkt an kann ein Bewerbungsgespräch ganz verschiedene Richtungen nehmen.
Sybille, eine gestandene Marketingfachfrau, fühlt sich recht wohl in ihrem Leben. Eingebettet in enge Freundschaften, begegnet sie den Höhen und Tiefen des Alltags mit einem Augenzwinkern oder berechtigtem Frust, bis unvermittelt eine Tür zuschlägt. Mit der Kündigung in der Hand, am fernen Horizont die Gewitterwolken existenzieller Bedrohung erahnend, begibt sie sich auf Stellensuche. Sorgfältig werden Bewerbungsunterlagen erstellt und versandt, gewöhnliche und sonderbare Absagen archiviert und Sybille bereist emsig den deutschsprachigen Raum zwecks Vorstellungsgesprächen. Doch das ursprünglich optimistisch begonnene Vorhaben wird zunehmend von Zweifeln erschüttert, und bald fühlt Sybille sich in ein Labyrinth verstrickt, das viele Irrungen und Wirrungen für sie bereithält. Auch ihre Freundinnen kämpfen plötzlich mit Schicksalsschlägen und gerade in dieser höchst angespannten Situation tritt der smarte Collin in Sybilles Leben.
Welche bizarren oder auch haarsträubenden Situationen Sybille auf dem Weg in eine sonnigere Lebenslage meistern und verdauen muss, wird unterhaltsam und ironisch, mit einem guten Schuss Sarkasmus gewürzt erzählt. Und übrigens, die seltsamsten Begebenheiten, die Sybille auf ihrer bewegten Expedition durch den Bewerbungsdschungel widerfahren, kann man so oder so ähnlich durchaus im wahren Leben erfahren.
Das Buch richtet sich nicht nur an (Aktiv-) Stellensuchende, sondern ist sicher auch eine Bereicherung für all jene, die bereits einen sicheren Platz im Jobleben gefunden haben. Da eine Stellensuche mit vielen Reisen zu unterschiedlichen Firmenstandorten verbunden ist, kommen auch Leser von modernen Reiseerlebnisberichten auf ihre Kosten.


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Zur Autorin:
Zets Cyril wurde autobiografisch von der zum Teil herausfordernden Jobsuche im deutschsprachigen Raum inspiriert. Was ihr dabei widerfuhr, hat sie für andere Interessierte humorvoll niedergeschrieben. Ihr herzliches Wesen und die Gabe anderen ein offenes Ohr zu schenken, verschafften ihr auf ihren vielen Reisen Zugang zu mancher Kuriosität im menschlichen Leben.
 
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