Bei allem \"Hype\" um das eBook: man sollte es in erster Linie als eine Ergänzung der Papierbücher sehen.
Es hat Vor- und Nachteile und ist sehr davon abhängig, wie die eigene Lesegewohnheit ist.
Ich lese sehr gern auf einem eReader, genauso gerne nehme ich aber auch ein richtiges Buch in die Hand.
Ich glaube, die Möglichkeit der Kombination ist es. die erst die Vorteile zur Geltung bringen und das Lesen an sich positiv beeinflusst.
Von daher sollte es meiner Meinung nach nicht darum gehen, ob p- oder eBook.
Was das Thema Buchpreis angeht:
Ja, die Preise der aktuellen eBücher sind relativ hoch.
Man sollte aber auch im Gesamten berücksichtigen, dass z.b. die Möglichkeit der kostenlosen Klassiker, der ganzen selbstverlegten günstigen Bücher und diverse Aktionen viel Lesestoff \"für lau\" auf den eReader zaubern kann.
Je nach Lesegeschmack ud -gewohnheit kann (nicht muss) also e-reading unterm Strich durchaus günstiger sein.
Aber es ist schon richtig geschrieben, die eBooks sind auch in meinen Augen preislich zu hoch angesetzt. Zumindest wenn man einmal berücksichtigt, dass man nur eine Lizenz zum Lesen erhält und die Kosten wie Druck, Transport, Handel usw. zum grossen Teil wegfallen.
Da ist noch Verbesserungspotential!
Aber ich denke auch, aufgrund des Wettbewerbs in diesem neuen Markt und einer stärkeren Verbreitung wird sich das über kurz oder lang schon irgendwie einpendeln.
Zumal der deutschsprachige Buchmarkt derzeit ja noch so etwas wie das leztzte Bollwerk darstellt. Andere Länder sind hinsichtlich Preisgestaltung so etwas offener.
(ohne jetzt eine Diskussion anstossen zu wollen, ob das insgesamt eher ein Vorteil ist oder ein Nachteil)