die so called features - Datenschutz

christian34

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die so called features mancher Hersteller sind doch datenschutztechnisch schon schwer in einer Grau- bis Schwarzzone.


Wer weiß was die Geräte alles senden? Mag sein, dass sich darüber der erfahrene technikinteressierte Benutzer bewusst ist, und somit sein Risiko kennt, wenn er sie verwendet, aber bestimmt oft nicht der normale Anwender.


Für mich ist das rechtlich eigentlich nicht mehr in Ordnung! Also ein schlimmerer Eingriff in die Privatsphäre ist eigentlich nur mehr schwer vorstellbar.


Aber keine Angst die Daten werden bestimmt nicht weitergegeben!
 

Chalid

Administrator
Teammitglied
Ja, das ist in der Tat ein wachsendes Problem. Ich habe darüber breits vor einigen Monaten im Blog berichtet:
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Die Problematik wird sich in den nächsten Jahren sicherlich noch verschärfen. Hier hilft es nur die eingebaute WLan-Funktionalität nicht zu nutzen und neues eBooks nur mit SD-Karte auf den Reader zu bringen - wenn man ganz sicher gehen will.
 

Trillian

New member
Da ich mir nicht sicher bin, was bei meinem Kindle genau im Hintergrund abläuft und welche Informationen er zu Amazon sendet, habe ich Wlan eigentlich nie eingeschalten, sondern kopiere alle Bücher mittels USB auf den Reader.
 

christian34

New member
puh der Artikel im link oben hat es aber in sich! Das ist ja dasselbe als wenn microsoft, nur weil ich ihr Betriebsystem nutze, und eine Internetverbindung habe, alle meine Datein und Klicks aufzeichnet und an ihren Server übermittelt.
 

christian34

New member
Da ich mir nicht sicher bin, was bei meinem Kindle genau im Hintergrund abläuft und welche Informationen er zu Amazon sendet, habe ich Wlan eigentlich nie eingeschalten, sondern kopiere alle Bücher mittels USB auf den Reader.

kann man den kindle überhaupt so betreiben, dass man kein Risiko eingeht, dass es kommuniziert. Oder, wenn man dann nach zwei Monaten offline Betrieb doch einmal online kommt, sendet er dann schnell alles was er die Zeit über versäumt hat nach ☺ ☹


ich liebäugel ja mit dem kindle 4 ohne keyboard, aber mit solchen Risiken und Ungewissheiten. Nicht, dass ich jetzt die Masse zu verbergen hätte, aber es geht irgendwie um das Prinzip!
 

Trillian

New member
kann man den kindle überhaupt so betreiben, dass man kein Risiko eingeht, dass es kommuniziert. Oder, wenn man dann nach zwei Monaten offline Betrieb doch einmal online kommt, sendet er dann schnell alles was er die Zeit über versäumt hat nach ☺ ☹


ich liebäugel ja mit dem kindle 4 ohne keyboard, aber mit solchen Risiken und Ungewissheiten. Nicht, dass ich jetzt die Masse zu verbergen hätte, aber es geht irgendwie um das Prinzip!

Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau, wie sinnvoll meine Variante ist. Zu verbergen habe ich eigentlich auch nichts, aber hin und wieder habe ich auch private Dokumente auf meinem Reader und wie du eben sagst, es geht einfach ums Prinzip. Vielleicht ist es ja dann nochmal "sicherer", wenn man den Kindle erst gar nicht mit dem eigenen Amazonkonto verknüpft, sondern die gekauften Bücher auf den PC herunterlädt und dann per USB auf den Kindle überträgt - naja und natürlich vollkommen auf Wlan verzichten.
 

christian34

New member
aber das gibt es ja nicht, beim kobo, wenn er so Spielerein hat und sendet, na gut, da wird man wenigstens dadurch irgendwie darauf hingewiesen. Aber, wenn der kindle dasselbe auch macht nur ganz ohne Hinweis, ist schon "blöd".


Kann man beim kobo vielleicht diese Dinge abschalten? Ich weiß den kann man nicht mal starten ohne ihn zu synchronisieren. Das geht ja beim kindle mal.


Aber die Verknüpfung mit dem Konto und nur Bücher über das eigene Format annehmen
:confused:



Also ich bin eigentlich überhaupt nicht dafür, dass das erlaubt ist, zumindest, wenn das plötzlich andere Hersteller auch beginnen, von denen man das nicht weiß, vermutet, dann sollte das schon ein Verstoß gegen die Privatsphäre sein. Wenn Sony jetzt anfängt über seinen reader plötzlich meine Daten zu sammeln ☹


Aber stimmt, da gibt es ja kein Kundenkonto, oder doch.
 

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Kann man beim kobo vielleicht diese Dinge abschalten? Ich weiß den kann man nicht mal starten ohne ihn zu synchronisieren. Das geht ja beim kindle mal.
Lediglich bei der Ersteinrichtung des Kobo oder bei Updates, sofern man sie nicht manuell einspielen möchte, ist entweder eine USB-Verbindung und dem Desktop-Programm oder eine WLAN-Verbindung nötig.
Die Funktion »Reading Life« kann ich bei meinem »Kobo Glo« in den Einstellungen deaktivieren. Ich muss den Reader auch nicht mit meinem »Facebook-Konto« verbinden, wenn ich dies nicht möchte.


Will man also nicht, dass der Reader irgendetwas sendet, stellt man nach der Ersteinrichtung keine Verbindung mehr her und lässt auch generell das WLAN aus.
eBooks kauft man über den PC und läd sie dann per USB auf den Reader.
Updates läd man sich ebenfalls auf den PC herunter und installiert sie manuell auf den Reader.


Mir ist es hingegen so etwas von schnurz egal, ob Kobo weiß, wie viele und welche Bücher ich pro Monat so lese.
Bei Kobo selbst kaufe ich ausgesprochen selten - und prinzipiell kauf ich nur die Bücher, die »ich« will. Von daher juckt es mich nicht, ob Kobo oder sonst wer - ich kaufe bspw. auch über Amazon, nur keine eBooks - mir Produktangebote machen.
 

christian34

New member
Lediglich bei der Ersteinrichtung des Kobo oder bei Updates, sofern man sie nicht manuell einspielen möchte, ist entweder eine USB-Verbindung und dem Desktop-Programm oder eine WLAN-Verbindung nötig.
Die Funktion »Reading Life« kann ich bei meinem »Kobo Glo« in den Einstellungen deaktivieren. Ich muss den Reader auch nicht mit meinem »Facebook-Konto« verbinden, wenn ich dies nicht möchte.


Will man also nicht, dass der Reader irgendetwas sendet, stellt man nach der Ersteinrichtung keine Verbindung mehr her und lässt auch generell das WLAN aus.
eBooks kauft man über den PC und läd sie dann per USB auf den Reader.
Updates läd man sich ebenfalls auf den PC herunter und installiert sie manuell auf den Reader.

danke für die Einblicke in die Welt und diesbzgl Mglkten eines Kobo Besitzers ☺


Mir ist es hingegen so etwas von schnurz egal, ob Kobo weiß, wie viele und welche Bücher ich pro Monat so lese.
Bei Kobo selbst kaufe ich ausgesprochen selten - und prinzipiell kauf ich nur die Bücher, die »ich« will. Von daher juckt es mich nicht, ob Kobo oder sonst wer - ich kaufe bspw. auch über Amazon, nur keine eBooks - mir Produktangebote machen.
das mag schon sein, dass dir das Schnuppe ist. Und es mag auch ungemein in sein, wenn man nichts zu verbergen hat und einem das alles nicht kümmert.


Aber irgendwie liegt da schon der Hund begraben, das kümmert uns alles nichts. Kümmert es uns wirklich nicht oder darf es uns angeblich nicht kümmern und wir spielen mit und belügen uns selbst.


Ich finde das auch aus der geschichtlichen Sicht problematisch. Hier werden wahrsch. jedem einige Beispiele aus jüngerer und späterer Vergangenheit einfallen, wo Menschenrechte grob verletzt wurden. Und deswegen sollten wir uns denke ich besser um solche Dinge viel mehr kümmern und viel wachsamer sein. All die lieben Rechte heute sind leider nicht selbstverständlich und dafür hat schon oft jemand geblutet.


Und es fängt immer klein und unbedeutend an, aber dann lässt es sich meist nicht mehr aufhalten.


Und diese Rechte auf Privatssphäre sind so grundlegende und wichtige Rechte. Und die werden eigentlich überall aktiv mehr und mehr zurück gedrängt.


Warum geht man überhaupt solche Wege. Solche Gedanken könnte man sich doch bestimmt auch von anderer Seite auch machen und diese gar nich erst wieder betreten. Oder die Politik frühzeitig Riegel zumachen. Aber hier wird so unglaublich lasch agiert.


Und seit 9/11 ist es auch wieder erlaubt und erwünscht soviel wie möglich von allen Leuten in Erfahrung zu bringen, nicht mehr nur aus Marketinginteressen. Hier wirklich einen Konnex zu bringen ist schwer, aber es ist ein seltsamer Trend. Man sieht schon, ich trau den Menschen nicht.
 

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
danke für die Einblicke in die Welt und diesbzgl Mglkten eines Kobo Besitzers ☺
Gern geschehen. ☺


das mag schon sein, dass dir das Schnuppe ist. Und es mag auch ungemein in sein, wenn man nichts zu verbergen hat und einem das alles nicht kümmert.
Aber irgendwie liegt da schon der Hund begraben, das kümmert uns alles nichts. Kümmert es uns wirklich nicht oder darf es uns angeblich nicht kümmern und wir spielen mit und belügen uns selbst.
Mit ist egal, was Unternehmen mit den Daten anstellen, die ich freiwillig herausgebe. Okay, meine Grenzen sind hier vielleicht etwas weiter gesteckt als Deine.
Oh Oh »... es darf mich nicht kümmern ...« da hätte Derjenige aber ganz schlechte Karten - mich kümmern prinzipiell alle Dinge, die »mich« betreffen.
»Egal« sein und »kümmern« sind für mich allerdings zwei unterschiedlich besetzte Begriffe.
Und was mich kümmern darf und was nicht, entscheidet genau »eine« Person - »ich«.


Ich finde das auch aus der geschichtlichen Sicht problematisch. Hier werden wahrsch. jedem einige Beispiele aus jüngerer und späterer Vergangenheit einfallen, wo Menschenrechte grob verletzt wurden. Und deswegen sollten wir uns denke ich besser um solche Dinge viel mehr kümmern und viel wachsamer sein. All die lieben Rechte heute sind leider nicht selbstverständlich und dafür hat schon oft jemand geblutet.
Datenschutz mit Menschenrechtsverletzungen zu vergleichen (Deine Worte interpretiere ich zumindest so) finde ich dann doch etwas heavy. 😉
Ganz davon abgesehen, haben wir es ja selbst in der Hand, was wir über uns preisgeben. Einem flüchtigen Bekannten erzähle ich schließlich auch nicht alle intimen Details aus meinem Leben.


Und es fängt immer klein und unbedeutend an, aber dann lässt es sich meist nicht mehr aufhalten.
In dem speziellen Fall ist das doch ganz einfach - man kauft sich einfach keinen eBook-Reader, sondern liest weiter gedruckte Bücher. 😉


Und diese Rechte auf Privatssphäre sind so grundlegende und wichtige Rechte. Und die werden eigentlich überall aktiv mehr und mehr zurück gedrängt.
Aber nur in dem Maße, in dem ich es zulasse. Lege ich Wert auf eine absolute Privatsphäre - wobei ich der Meinung bin, dass es die heute nur noch in einigen wenigen total abgelegenen Gebieten auf der Erde gibt - aber wenn ich dies zumindest annähernd möchte, bewege ich mich nicht im www, kaufe nie online, habe kein Smartphone, von einem Mobilfunkvertrag ganz zu schweigen, keine Kreditkarte, natürlich auch keine PayBack-Karte und nichts, womit irgendwelche Unternehmen »böse Dinge« anstellen könnten.


Und seit 9/11 ist es auch wieder erlaubt und erwünscht soviel wie möglich von allen Leuten in Erfahrung zu bringen, nicht mehr nur aus Marketinginteressen. Hier wirklich einen Konnex zu bringen ist schwer, aber es ist ein seltsamer Trend.
Das Prinzip von Ursache und Wirkung, könnte man hier sagen. Sicherlich wird es leider oftmals übertrieben - dies ist auch einer der Gründe, weshalb ich sicher niemals in die USA reise, obwohl ich als Jugendliche sogar dorthin auswandern wollte. Außerdem haben die teilweise so komische Gesetze. Vermutlich würde ich schon 10 Minuten nach der Einreise verhaftet werden. 😆


Man sieht schon, ich trau den Menschen nicht.
Du weißt aber schon, dass Dir hierdurch eine Menge entgeht, oder?
Auch mein Vertrauen wurde im Leben schon etliche Male enttäuscht, allerdings immer nur von Menschen, die mir angeblich nahe standen, nicht von irgendwelchen Unternehmen. Dennoch vertraue ich immer wieder aufs Neue, denn ich bin nicht nur eine unverbesserliche Optimistin, anders wollte ich auch gar nicht leben - denn dann wäre das Leben für mich nicht mehr lebenswert.
 

christian34

New member
alles gut und schön!, ohne weiter auf die einzelnen Punkte einzugehen!


Aber, wenn die wirklich so features implementiert haben??? dann ist das für mich anstatt eines ebook readers, eher ein extra Gerät die Bevölkerung abzuhören.


Weil, die software, die dafür notwendig ist, die stelle ich mir ja fast kompizierter aufzusetzen vor, als die Benutzeroberfläche um die Bücher anzuzeigen.


bitte.. was soll der kindle aufzeichnen und senden, wo ich ein Lesezeichen gesetz habe, was ich unterstrichen habe, wie lange ich auf der Seite bleibe, wie schnell ich blättere über die Zeit in demselben Buch ....... und das einem Amazon Konto, Server mitteilen.. und, dann noch, abseits von einer cloud, welche Bücher ich privat auf meinen reader geladen habe? Kann das bitte jemand aufklären, weil das sind schon heftige Behauptungen.


.. kindle oder kobo, reading life, aber das soll man ja abschalten können?
 
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