danke für die Einblicke in die Welt und diesbzgl Mglkten eines Kobo Besitzers ☺
Gern geschehen. ☺
das mag schon sein, dass dir das Schnuppe ist. Und es mag auch ungemein in sein, wenn man nichts zu verbergen hat und einem das alles nicht kümmert.
Aber irgendwie liegt da schon der Hund begraben, das kümmert uns alles nichts. Kümmert es uns wirklich nicht oder darf es uns angeblich nicht kümmern und wir spielen mit und belügen uns selbst.
Mit ist egal, was Unternehmen mit den Daten anstellen, die ich freiwillig herausgebe. Okay, meine Grenzen sind hier vielleicht etwas weiter gesteckt als Deine.
Oh Oh »... es darf mich nicht kümmern ...« da hätte Derjenige aber ganz schlechte Karten - mich kümmern prinzipiell alle Dinge, die
»mich« betreffen.
»Egal« sein und
»kümmern« sind für mich allerdings zwei unterschiedlich besetzte Begriffe.
Und was mich kümmern darf und was nicht, entscheidet genau
»eine« Person -
»ich«.
Ich finde das auch aus der geschichtlichen Sicht problematisch. Hier werden wahrsch. jedem einige Beispiele aus jüngerer und späterer Vergangenheit einfallen, wo Menschenrechte grob verletzt wurden. Und deswegen sollten wir uns denke ich besser um solche Dinge viel mehr kümmern und viel wachsamer sein. All die lieben Rechte heute sind leider nicht selbstverständlich und dafür hat schon oft jemand geblutet.
Datenschutz mit Menschenrechtsverletzungen zu vergleichen (Deine Worte interpretiere ich zumindest so) finde ich dann doch etwas heavy. 😉
Ganz davon abgesehen, haben wir es ja selbst in der Hand, was wir über uns preisgeben. Einem flüchtigen Bekannten erzähle ich schließlich auch nicht alle intimen Details aus meinem Leben.
Und es fängt immer klein und unbedeutend an, aber dann lässt es sich meist nicht mehr aufhalten.
In dem speziellen Fall ist das doch ganz einfach - man kauft sich einfach keinen eBook-Reader, sondern liest weiter gedruckte Bücher. 😉
Und diese Rechte auf Privatssphäre sind so grundlegende und wichtige Rechte. Und die werden eigentlich überall aktiv mehr und mehr zurück gedrängt.
Aber nur in dem Maße, in dem ich es zulasse. Lege ich Wert auf eine absolute Privatsphäre - wobei ich der Meinung bin, dass es die heute nur noch in einigen wenigen total abgelegenen Gebieten auf der Erde gibt - aber wenn ich dies zumindest annähernd möchte, bewege ich mich nicht im www, kaufe nie online, habe kein Smartphone, von einem Mobilfunkvertrag ganz zu schweigen, keine Kreditkarte, natürlich auch keine PayBack-Karte und nichts, womit irgendwelche Unternehmen »böse Dinge« anstellen könnten.
Und seit 9/11 ist es auch wieder erlaubt und erwünscht soviel wie möglich von allen Leuten in Erfahrung zu bringen, nicht mehr nur aus Marketinginteressen. Hier wirklich einen Konnex zu bringen ist schwer, aber es ist ein seltsamer Trend.
Das Prinzip von Ursache und Wirkung, könnte man hier sagen. Sicherlich wird es leider oftmals übertrieben - dies ist auch einer der Gründe, weshalb ich sicher niemals in die USA reise, obwohl ich als Jugendliche sogar dorthin auswandern wollte. Außerdem haben die teilweise so komische Gesetze. Vermutlich würde ich schon 10 Minuten nach der Einreise verhaftet werden. 😆
Man sieht schon, ich trau den Menschen nicht.
Du weißt aber schon, dass Dir hierdurch eine Menge entgeht, oder?
Auch mein Vertrauen wurde im Leben schon etliche Male enttäuscht, allerdings immer nur von Menschen, die mir angeblich nahe standen, nicht von irgendwelchen Unternehmen. Dennoch vertraue ich immer wieder aufs Neue, denn ich bin nicht nur eine unverbesserliche Optimistin, anders wollte ich auch gar nicht leben - denn dann wäre das Leben für mich nicht mehr lebenswert.