Die Zukunft der Farb-eBook-Reader - ein Kommentar

Neuigkeiten

CME.AT Neuigkeiten
2011 haben wir prognostiziert, dass 2013 das Jahr der eBook Reader mit Farbdisplays werden würde. Und obwohl wir damit im Vergleich noch eher auf der pessimistischen Seite standen, war dies wohl durchaus optimistisch wie sich nun zeigt.*Denn auch wenn die Massentauglichkeit von eBook Readern näher rückt, ist man doch immer noch Meilen davon entfernt. Daran [...]


Um den Link zu sehen, bitte Anmelden oder Registrieren
 

miwolf

New member
Grundsätzliche teile ich die Regelvorschläge, wobei man abwarten muss, wo sich eine Preisgrenze für farbige eReader zur Abgrenzung gegenüber den Tabletts bilden könnte.


M.E. ist nicht nur der Markt für Zeitschriften- und Comics für farbige eReader interessant. Ich sehe ein sehr großes Einsatzpotenzial vor allem beim mehr oder weniger (halb-) wissenschaftlichen Buchsortiment, insbesondere bei Ratgebern, Reiseführern, usw.. Die Umsetzung vieler solcher Bücher in eBooks ist bislang vielfach noch zu dürftig. Zum einen scheitert es an den bislang eingesetzten technischen Möglichkeiten der eReader; zum anderen sind bisherigen Graphik-Umsetzungen (z. B. bei Liniendiagrammen) bei einigen Verlagen sehr schlecht; vermutlich ist es ihnen zu teuer, die gedruckten Graphiken zumindest für eine lesbare Graustufendarstellung zu otimieren. Hier könnte das Farbdisplay neue Märkte erschließen!
 

Oliver

ALLESebook.de | CME.AT
Grundsätzliche teile ich die Regelvorschläge, wobei man abwarten muss, wo sich eine Preisgrenze für farbige eReader zur Abgrenzung gegenüber den Tabletts bilden könnte.


M.E. ist nicht nur der Markt für Zeitschriften- und Comics für farbige eReader interessant. Ich sehe ein sehr großes Einsatzpotenzial vor allem beim mehr oder weniger (halb-) wissenschaftlichen Buchsortiment, insbesondere bei Ratgebern, Reiseführern, usw.. Die Umsetzung vieler solcher Bücher in eBooks ist bislang vielfach noch zu dürftig. Zum einen scheitert es an den bislang eingesetzten technischen Möglichkeiten der eReader; zum anderen sind bisherigen Graphik-Umsetzungen (z. B. bei Liniendiagrammen) bei einigen Verlagen sehr schlecht; vermutlich ist es ihnen zu teuer, die gedruckten Graphiken zumindest für eine lesbare Graustufendarstellung zu otimieren. Hier könnte das Farbdisplay neue Märkte erschließen!

Ich wollte eigentlich noch einen 3. faktor aufnehmen: den verfügbare content. Es gibt zwar bereits die entsprechenden standards wie epub 3 und kindle format8, welche dermaßen aufbereitete ebooks ermöglichen würden, aber die bücher welche von den features ausgiebig gebrauch machen kann man eher an einer hand abzählen. Man hat aber bereits bei den tablets gesehen, dass man den verlagen hier etwas zeit geben muss. Mittlerweile gibt es doch einige zeitschriften welche für tablets optimiet wurden, aber das wird alles noch etwas dauern.


Aja, ein weiterer anwendungsfall wäre natürlich auch noch das surfen am ebook reader. Wobei man hier wohl eher in den gewässern der tablets fischen würde.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

ebcme

Member
Ich kann mich der Regel Nr.1 nur voll und ganz anschließen.


Ich wollte eigentlich noch einen 3. faktor aufnehmen: den verfügbare content. Es gibt zwar bereits die entsprechenden standards wie epub 3 und kindle format8, welche dermaßen aufbereitete ebooks ermöglichen würden, aber die bücher welche von den features ausgiebig gebrauch machen kann man eher an einer hand abzählen.
Hier sehe ich eine ähnliche Gefahr wie bei HTML und Browsern, die sich von einem Seitenbeschreibungsformat in Richtung eigenes Betriebssystem entwickelt haben. Es wäre sicherlich nett, ein paar Feature in eBooks mehr zu haben als beim gedruckten Buch, aber ich bin sicher, dass geht wieder in die völlig falsche Richtung, und zwar ungebremst.
 
G

Gast

Guest
Naja muss gar nicht sein. Epub ist eigentlich der gängige standard der mittlerweile schon einiges bietet, das wird aber selten genutzt. Ich erwarte nicht dass jeder roman plötzlich mit videoclips versehen wird 😆 eher bei kinderbüchern oder besagten ratgebern, dass man hier die palette etwas mehr nutzen wird...
 
W

Woflram

Guest
Ich würde da ein Formate-Wirrwarr aufkommen sehen. Die meisten PDFs z.B., die im netz grassieren sind auf Monitordarstellung optimiert, bei den eBooks frage ich mich immer, wofür sie optimiert worden. Wenn ich mich recht entsinne sind farbige Abbildungen eher die Ausnahme, so dass es vermutlich sogar sinnvoller wäre, mehr Graustufen und eine höhere Auflösung zu realisieren als ein Farbdisplay. Und wenn ich mir die Typographie so angucke, da sehe ich noch extremen Verbesserungsbedarf. eBooks sind praktisch, aber ästhetisch aktuell wesentlich weniger ansprechend als gedruckte Bücher.
 
Oben