Facebook Home - mehr soziales Netzwerk oder Android Geiselnahme?

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Als gestern Abend Mark Zuckerberg stolz seine neueste Kreation vorgestellt hat, dürfte Schulterzucken wohl die seltenste Reaktion gewesen sein - denn, soviel ist wohl sicher: Facebook Home polarisiert. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Titel "Facebook Home"? Es handelt sich hierbei um eine neue Facebook App welche vorerst exklusiv für Android Geräte ab 12. [...]


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JulesWDD

Active member
Wow, echt Klasse ... damit bekommt man ja den ganzen Facebook Müll ständig auf den Bildschirm geknallt ...
:cool:
... !!
 
G

Gast

Guest
Habe die Faszination von Facebook noch nie verstanden. Es ist ja ganz nett um in Kontakt mit alten Bekannten zu bleiben, aber für alles andere brauche ich es nicht. Ich habe weder Interesse daran jeden wissen zu lassen, was ich gerade mache, noch interessiert es mich, was andere gerade machen. Wenn ich das wissen will, dann ruf ich an.


Aber diese Facebook App ist natürlich eine tolle Methode noch mehr Daten vom Nutzer zu bekommen. Da wird Facebook dann nicht mehr nur die Surfgewohnheiten kennen, sondern auch wissen wo man wann war, d.h. wo man einkauft, mit wem man sich trifft und vieles mehr. Schrecklich. Gut, dass man zumindest die Google-Standortdienste bei Android blockieren kann.
 

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Wie bereits an etlichen Stellen zu diesem Thema geschrieben: Nein, ich werde den Launcher nicht installieren, denn ich habe auch noch ein Leben außerhalb von Facebook. Ferner würden mich die ständigen Statusmeldungen, die ich bei mir in der Smartphone-App ausgeschaltet habe, mehr als nur etwas nerven. 😆
 

Tmshopser

New member
Die Entwicklung halte ich für sehr bedenklich. Es fehlt jetzt nur noch die auf Android-basierende Smartwatch, ausgestattet mit dem Facebook-Gedöns, welche auch noch Pulsschlag und ähnliche medizinische Werte kontrolliert und dann passende Werbung zuschickt und entsprechend veröffentlicht.


Ich benötige jedenfalls kein Facebook Home - Es gibt durchaus noch ein Leben ohne ständige Präsenz im Netz
 
G

Gast

Guest
Ich habe nie verstanden, was so toll an Facebook sein soll. Die unzähligen \"Freunde\", die man mit einem Klick bekommen kann? Haha. Der Zwang, sich einer riesigen Community mitteilen zu müssen, weil Facebook so hip ist? Ich schreibe lieber in Blogs und Foren, die erfüllen (immer noch) ihren Zweck sehr gut.
 

trampolinum

New member
Ich schreibe lieber in Blogs und Foren, die erfüllen (immer noch) ihren Zweck sehr gut.

Ich hatte mal ein halbes Jahr lang ein Facebook-Konto und habe es wieder gelöscht.
Erst habe ich mich gefreut, ein paar Leute "von früher" wiedergefunden zu haben.
Die Freude währte allerdings nur so lange, als diese Zeit hatten, sich mit Facebook zu beschäftigen. Irgenwann lief die Kommunikation ins Leere.
Diejenigen, die Zeit für Facebook hatten, teilten dafür jeden Kaffee mit, den sie getrunken hatten.
Alle plappern, niemand hört zu, verteilen Links, die niemand kommentiert.
Hauptsache es wird alles mitgeteilt.
Das nenn ich Tiefgang. Fast wie Werbefernsehen.
Wen die Kaffees seiner Freunde so sehr interessieren, dass er so eine Anwendung braucht, wird wohl sehr enttäuscht sein, dass er von deren Kaffees nicht wach wird.
 
U

Unregistriert

Guest
...
Alle plappern, niemand hört zu, verteilen Links, die niemand kommentiert.
Hauptsache es wird alles mitgeteilt.
Das nenn ich Tiefgang. Fast wie Werbefernsehen.
Wen die Kaffees seiner Freunde so sehr interessieren, dass er so eine Anwendung braucht, wird wohl sehr enttäuscht sein, dass er von deren Kaffees nicht wach wird.

Ich sehe es exakt so wie du, trampolinum. Facebook führt zu einem Zwangsverhalten. Es wird eine Abhängigkeit erzeugt, die sich in einem oberflächlichen Austausch manifestiert. Hauptsache, man hat irgendetwas gesagt, kann sich zu einer riesigen Community zählen und Freunde "liken". Wie befriedigend!
Zweifellos kann man sich natürlich auch ernsthaft unterhalten, aber dafür gibt es - wie gesagt - Blogs und Foren, die dafür weit mehr geeignet sind als eine Plattform wie Facebook.
 

Krimimimi

New member
Sollte man das nicht differenziert sehen?
Es geht hier ja nicht um die Frage, ob Facebook an sich gut oder schlecht ist. Darüber könnte man sicher seitenweise diskutieren. Hier geht es aber um eine neue App und welche Folgen die für den Nutzer haben kann. Ich finde es ehrlich gesagt erschreckend und soetwas wird ald die ultimative Neuheit angepriesen.
 
E

E-Leser

Guest
Ich frage mich, was Android Apps und Facbook mit dem Ebooklesen zutun hat...
 

Chalid

Administrator
Teammitglied
Android ist schon längst auch im digitalen Lesebetrieb angekommen. Sony PRS-T1 & T2, Barnes & Noble Nook und Tolino Shine nutzen Android als Betriebssystem. Von den ganzen Tablets gar nicht zu reden.


Da gehören solche Dinge wie Android Apps und Facebook auch durchaus dazu - vor allem weil Social Reading auch immer wieder von verschiedenen Anbietern vorangetrieben werden (siehe Amazon-Übernahme von Goodreads, oder Kobo Reading Life). Daher ist es meiner Meinung nach schon interessant zu sehen, wie die (mobile) Entwicklung diesbezüglich aussieht. Wenn einen das Thema nicht interessiert, muss man den Artikel ja nicht lesen 😉
 

trampolinum

New member
Ich frage mich, was Android Apps und Facbook mit dem Ebooklesen zutun hat...

Gute Frage, berechtigte Frage.
Und ich sage: Nichts.
Es dürfte wohl mit dem Verfasser des Artikels zusammenhängen, dass das hier zum Thema gemacht wurde.
Ich liebe meinen eReader, lese auch gerne Bücher, bin heilfroh, dass es keine Werbeeinschaltungen darin gibt, und dass niemand weiß, ob ich sie im Park oder am Klo lese. Sollte sich das softwaretechnisch ändern, spring ich drauf.
Und dank Calibre, für das ich sehr gerne gespendet habe, werden Sony und die Welt auch nie erfahren, welche Bücher ich in welcher Zeit lese, und ob ich sie "like-e" oder nicht.
 

Tmshopser

New member
Ich frage mich, was Android Apps und Facbook mit dem Ebooklesen zutun hat...

Nicht das ich auch dazugehöre, aber es gibt halt auch die äußerst mitteilsame Spezies, welche ihr Leseerlebnis, die Kommentare usw. mit anderen "Freunden" teilen. Nicht umsonst sind in vielen eBook-Lese-Apps oder Geräten Funktionen zum Teilen enthalten.
Ich unterhalte mich lieber darüber bzw. tausche mich in Foren/Blogs aus.
 

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Mi

Ich frage mich, was Android Apps und Facbook mit dem Ebooklesen zutun hat...
Für manche Menschen eine ganze Menge.


Wie Andere hier bereits geschrieben haben, teilen manche Leser, dass was sie lesen, gerne auf Facebook oder andere Social Networks.
Ob man nun persönlich mit anderen Menschen über die Bücher spricht, die man liest oder in Foren darüber diskutiert oder Ausschnitte auf Facebook postet - jedem das Seine.
Weiterhin wird Social Reading, wie Chalid geschrieben hat, von etlichen Unternehmen forciert. Niemand zwingt einen allerdings dazu, mitzumachen.


Für mich ist dies zwar keine Alternative, aber ich kenne ferner einige Leute, die bspw. auf ihrem Smartphone eBooks lesen und hier kommen dann erneut Apps ins Spiel.


Zudem schadet es in meinen Augen nie, etwas über den eigenen Tellerrand hinauszusehen, auch wenn man selbst bestimmte Dinge niemals nutzen wird.


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