Kobo Aura H2o & PDF in Din A4; mein persönliches Fazit

kobohb

New member
Als erstes stellen ich fest das ich mich bei Kobo registrieren muss um das Gerät überhaupt einschalten / nutzen zu können.
So habe ich mir das nicht bei einem freien System vorgestellt, aber ist wohl dem Geschäftsmodell von Kobo geschuldet..


Ich wollte den Kobo Aura H20 dazu nutzen PDF Dateien im Din A4 Format zu lesen.
Dafür ist der Kobo Aura H20 aufgrund seiner Art PDFs darzustellen völlig ungeeignet.


PDF Datei können nur proportional vergrößert oder verkleinert werden, das liegt am Format PDF nicht am Kobo Aura H20.


Leider blendet der Kobo Aura H20 beim vergrößern der PDF-Datei eine Piktogramm zur Übersicht ein. Dieses nimmt ca. 1/4 des linken oberen Bildschirmrands ein. Eine gut gemeinte Idee, die leider völlig nutzlos und hinderlich ist. Damit dieses Piktogramm verschwindet und man den darunterliegenden Text lesen kann muss man noch einmal auf den Bildschirm drücken, dadurch wird ein erneuter Seitenaufbau ausgelöst. Das macht das Lesen zu einer sehr unruhigen Angelegenheit.


Das Display stellt Text und Grafiken klar, scharf und ohne Reflexe dar, sehr gut!


Mit dem Konzept der Sammlungen auf den Kobo Aura H20 kann ich mich nicht anfreunden. Ich soll jede Datei einzeln einer Sammlung auf dem Kobo Aura H20 zuordnen. Bei einer großen Büchersammlung eine Zumutung, dafür habe ich keine Zeit. Warum kommt jeder Rasierer mit seiner eigenen BedingungsPhilosophie :-(?
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Das sortieren von Dateien in Ordnern hat sich bewährt, ich erwarte von einem Gerät das es in der Lage ist solche ein Ordnungssystem zu übernehmen.
(Ich weiss, es geht mit Calibrie aber s. Pigor - Nieder mit IT)


Ausleihe von Bücher über die deutschen Bibliotheken geht nur in Zusammenarbeit mit einem PC / Apple und Adobe DRM.


Lesen dieser Bücher auf dem Kobo Aura H20 macht Spaß, vor allem die Möglichkeit die Schriftgröße seinen persönlichen Bedürfnissen anzupassen ist toll.


Die Auswahl an Büchern im Koboshop ist sehr begrenzt.
 
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Ich wollte den Kobo Aura H20 dazu nutzen PDF Dateien im Din A4 Format zu lesen.
Dafür ist der Kobo Aura H20 aufgrund seiner Art PDFs darzustellen völlig ungeeignet.

Das sind praktisch alle Ebook-Reader. Bei den 8\" Geräten bekommt man immerhin ein bißchen mehr zu sehen, aber eigentlich sollte man für PDF-Dateien besser Tablets verwenden.


Warum postest du deinen Beitrag übrigens nicht im Kobo Forum?


Edit:


Das sortieren von Dateien in Ordnern hat sich bewährt, ich erwarte von einem Gerät das es in der Lage ist solche ein Ordnungssystem zu übernehmen.

Dann brauchst du einen Pocketbook-Reader. Die können das.
 
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kobohb

New member
Das sind praktisch alle Ebook-Reader. Bei den 8\" Geräten bekommt man immerhin ein bißchen mehr zu sehen, aber eigentlich sollte man für PDF-Dateien besser Tablets verwenden.


Warum postest du deinen Beitrag übrigens nicht im Kobo Forum?

Wie kann ich den Artikel verschieben oder kann das nur der Admin?
 
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frostschutz

Linux-User
Ich soll jede Datei einzeln einer Sammlung auf dem Kobo Aura H20 zuordnen.

Calibre mit dem Kobo-Plugin kann das für dich erledigen. Ich habe das auch von extern gemacht und meine Ordnerstruktur einfach 1:1 zu Sammlungen übertragen. Das einzige was noch nicht so klappt ist die Sortierung innerhalb dieser Ordner...


Es ist komisch daß Kobo auf der einen Seite so eine fortschrittliche Firmware hat, auf der anderen Seite solche Basisfeatures wie Ordnernavigation fehlen...


(Ich weiss, es geht mit Calibrie aber s. Pigor - Nieder mit IT)

Manchmal muss man das nehmen was man kriegen kann...


Alternativ kannst du auch komplett fremdgehen und auf Koreader umsatteln.
 

kobohb

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Kommt man von Koreader wieder auf das OS von Kobo zurück?
Arbeitet der Koreader mit dem DRM von Adobe zusammen?
Wenn ja könnte es eine Alternative sein.
 

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Ich wollte den Kobo Aura H20 dazu nutzen PDF Dateien im Din A4 Format zu lesen.
Dafür ist der Kobo Aura H20 aufgrund seiner Art PDFs darzustellen völlig ungeeignet.
Erstens ist PDF ist kein ebook-Format, sondern wurde ursprünglich dazu konzipiert, dass die Ausgabe auf allen Medien gleich aussieht.
Ferner wurden eBook-Reader nicht hergestellt, um PDF-Dateien darzustellen, sondern eBooks, deren Ausgabe sich den jeweiligen Einstellungen (Schriftgröße, Rand- und Zeilenabstände) anpasst.


Zu den anderen Punkten schreibe ich vielleicht morgen noch etwas, jetzt habe ich keine Zeit dazu.




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farbgrafik

New member
jaja der liebe Fachhandel. Erinnert mich daran wie ich mir mal im Mediamarkt eine Kamera erklären lassen wollte und er mir ne andere empfahl ... und auf jede spezifische Frage zum Fotografieren bekam ich die Vorzüge erklärt, dass das Ding ins Internet konnte ... bin dann zu Saturn, da lief es etwas besser - wo wurdest du denn so \"gut\" beraten?
 

Krimimimi

New member
Ich wollte den Kobo Aura H20 dazu nutzen PDF Dateien im Din A4 Format zu lesen.
Dafür ist der Kobo Aura H20 aufgrund seiner Art PDFs darzustellen völlig ungeeignet.
Richtig.
Zwar sind alle 6 oder 6,8 Zoll- Geräte wenig geeignet für PDFs, aber der Kobo hat, glaube ich, nicht mal PDF- Reflow- Funktion, welche die Darstellung von PDFs etwas erleichtern würde


Mit dem Konzept der Sammlungen auf den Kobo Aura H20 kann ich mich nicht anfreunden. Ich soll jede Datei einzeln einer Sammlung auf dem Kobo Aura H20 zuordnen. Bei einer großen Büchersammlung eine Zumutung, dafür habe ich keine Zeit.
Das sortieren von Dateien in Ordnern hat sich bewährt, ich erwarte von einem Gerät das es in der Lage ist solche ein Ordnungssystem zu übernehmen.
Der Kobo H2O ist in der Lage, Schlagwörter von Calibre zu übernehmen. Allerdings tut er das nicht von allein, sondern man muss in Calibre ein Plugin installieren und einige Einstellungen vornehmen
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Ausleihe von Bücher über die deutschen Bibliotheken geht nur in Zusammenarbeit mit einem PC / Apple und Adobe DRM.
Das ist richtig und auch bei Kauf von Ebooks mit hartem DRM in anderen Shops muss der Umweg über den PC genommen werden

Die Auswahl an Büchern im Koboshop ist sehr begrenzt.
Man kann jeden beliebigen Epub- Shop nutzen, wenn man über den PC geht (komischerweise finde ich das viel komfortabler als am Gerät)
 

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Als erstes stellen ich fest das ich mich bei Kobo registrieren muss um das Gerät überhaupt einschalten / nutzen zu können. So habe ich mir das nicht bei einem freien System vorgestellt, aber ist wohl dem Geschäftsmodell von Kobo geschuldet.
Stimmt, das hatte man eleganter ohne Anmeldung lösen können. Aber Kobo hat es nun mal so gemacht. Gefällt es mir überhaupt nicht, kann ich den Reader ja zurückgeben. Hat das »Fachpersonal« nicht darauf hingewiesen?




Mit dem Konzept der Sammlungen auf den Kobo Aura H20 kann ich mich nicht anfreunden. Ich soll jede Datei einzeln einer Sammlung auf dem Kobo Aura H20 zuordnen. Bei einer großen Büchersammlung eine Zumutung, dafür habe ich keine Zeit. Warum kommt jeder Rasierer mit seiner eigenen BedingungsPhilosophie :-(?
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Das ist bei einer größeren Bibliothek wirklich sehr umständlich. Unter anderem aus diesem Grund nutze ich Calibre. Mit den richtigen Einstellungen und korrekter Pflege der Metadaten zeigt der Reader dann auch die Sammlungen richtig an.




Das sortieren von Dateien in Ordnern hat sich bewährt, ich erwarte von einem Gerät das es in der Lage ist solche ein Ordnungssystem zu übernehmen. (Ich weiss, es geht mit Calibrie aber s. Pigor - Nieder mit IT)
Die einzigen Reader, die das meiner Ansicht nach können (Ordneransicht), sind die PocketBook-Geräte.




Ausleihe von Bücher über die deutschen Bibliotheken geht nur in Zusammenarbeit mit einem PC / Apple und Adobe DRM.
Will man das direkt über den Reader machen, muss man sich ein entsprechendes Gerät kaufen, das diese Funktion hat.




Die Auswahl an Büchern im Koboshop ist sehr begrenzt.
Man muss nicht im Kobo-Shop kaufen; es gibt zahlreiche andere zur Auswahl. Ja, ich weiß, dann muss man es über den PC machen. Und, was solls?


Wie Krimimimi finde ich den Weg über den Rechner entschieden bequemer.


Ganz davon abgesehen, dass jedes neue Buch in meine Calibre-Bibliothek aufgenommen wird, bevor es auf den Reader kommt.




Richtig, doch die Beratung im \"Fachhandel\" zur Weihnachtszeit war anders.....
Die Begriffe eBook-Reader, Fachhandel und Beratung in einen Zusammenhang zu bringen, ist schon an sich ein ganz großer Fehler. [emoji57]




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Krimimimi

New member
Will man das direkt über den Reader machen, muss man sich ein entsprechendes Gerät kaufen, das diese Funktion hat.

Allerdings ist es schon fast Standard, dass Ebook- Reader acsm- Links direkt am Reader verarbeiten können und man mit diesen Onleihe- Ebooks direkt und ohne PC herunterladen kann. Die Sonys konnten es, Pocketbook und Tolino auch. Mir fällt jetzt nur Kobo (alle Modelle) ein, wo das nicht möglich ist.
Wenn man sich nicht vor dem Kauf in einschlägigen Foren herumtreibt, ist es nicht so einfach, an die Information zu kommen, ob ein Reader acsm- Links verarbeiten kann.
 

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Allerdings ist es schon fast Standard, dass Ebook- Reader acsm- Links direkt am Reader verarbeiten können und man mit diesen Onleihe- Ebooks direkt und ohne PC herunterladen kann. Die Sonys konnten es, Pocketbook und Tolino auch. Mir fällt jetzt nur Kobo (alle Modelle) ein, wo das nicht möglich ist.
Da wir keine Bücher leihen, sondern nur kaufen oder gemeinfreie bspw. bei MobilRead herunterladen, hatte diese Funktion für uns nie eine Relevanz.


Vielleicht baut Kobo in einem ihrer doch recht zahlreich erscheinenden Firmware-Updates dieses Feature ja irgendwann mit ein.




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Krimimimi

New member
Vielleicht baut Kobo in einem ihrer doch recht zahlreich erscheinenden Firmware-Updates dieses Feature ja irgendwann mit ein.
Das glaube ich eher nicht.
Durch das Fehlen dieser Funktion ist es nur möglich, Ebooks mit Kopierschutz direkt am Gerät bei Kobobooks zu kaufen. Bei anderen Shops ist es nicht möglich. Es gibt also einen Anreiz Kobobooks zu nutzen.
Für mich spielt die Funktion auch keine Rolle, da ich lieber über den PC gehe. Ich möchte alle Ebooks auch auf dem PC haben, also würde ich sie sowieso nochmal dorthin herunterladen, auch wenn ich sie direkt am Gerät kaufen würde.
Und die Onleihenutzung am Reader habe ich mal spaßeshalber probiert und fand es einfach nur nervtötend.
 

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Und die Onleihenutzung am Reader habe ich mal spaßeshalber probiert und fand es einfach nur nervtötend.
So habe ich, nachdem ich im Herbst 2012 meinen Kobo Glo gekauft hatte, mal ein Buch direkt per Reader bei Kobo gekauft. Mal davon abgesehen, dass mir kepubs nicht zusagen, war das ein einmaliger Test. [emoji57] Über den PC finde ich es auch viel bequemer.




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ekelpaket

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Ich würde auch immer über den PC gehen. Die Bücher will ich in jedem Fall auf meiner Festplatte haben. Was nutzen mir die Bücher alleine auf dem reader wenn ich mir mal einen neuen reader zulege.
So habe ich sie auf meinem PC und in Calibre und kann sie jederzeit auf welchen reader auch immer über tragen. Außerdem, wie ihr auch schon schreibt, ist das viel bequemer.


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Krimimimi

New member
Allerdings scheint der Trend trotzdem dahingehend zu sein, dass sie Kunden gerne Ebooks auf dem Reader kaufen und in einer Cloud aufbewahren. Wie ist sonst der gute Erfolg von Kindlen und Tolinos zu erklären?
Bei Onleihenutzung kann ich sogar teilweise den Wunsch verstehen, diese Ebooks nicht auf den PC zu laden, denn dort muss man sie auch eines Tages, wenn die Lizenz abgelaufen ist, wieder entfernen. Halbwegs bequem ist es, wenn man das Onleihe- Ebook am PC auswählt, dann mit dem Reader die Onleihe aufsucht und sich nur in sein Kundenkonto einloggt und das Ebook herunterlädt.
Mit Kobos ist das aber nicht möglich. Außerdem finde ich die Cloud von Kobo untauglich, weil man dort keine Ebooks, die woanders gekauft wurden, hineinbekommt. Mit diesen Kobo- Nachteilen (wenn man sie als Nachteil sieht) muss man wohl leben.
 
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