Mein Kobo Aura H20

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Beim Ausprobieren des H2O sind mir übrigens zwei seltsame Dinge aufgefallen:
1. Als ich versucht hatte, in einem epub Fußnoten anzuklicken und das nicht geklappt hat, dachte ich zuerst, dass ich sie mit dem Finger nicht präzise genug treffe und wollte es daher mit dem Eingabestift des T2 probieren.
Kann es sein, dass die Fußnoten in dem betreffenden Buch gar nicht verlinkt sind? Letztens habe ich auch ein Buch gelesen, in dem Fußnoten vorkommen. Nachdem ich das Sternchen richtig getroffen hatte - ist zugegeben ein wenig frickelig - gelangte ich zur entsprechenden Seite und auch problemlos wieder zurück.




Auf diesen Stift hat der H2O aber gar nicht reagiert. Aber der hat ja auch Infrarot-Technik - müsste der nicht auch mit einem Stift bedienbar sein?
Deine Zeilen haben mich dazu animiert, dies einmal mit unseren auszuprobieren.


Wir haben hier 3 Stifte mit weichem (dickerem) Kopf, die man normalerweise für Tablets oder auch Smartphones benutzt. Der billigste von allen, der bei einer Tablethülle dabei war, funktioniert am besten. Ich kann damit tippen, wohin ich will, der Touchscreen macht genau das, was er soll (Nicht nur innerhalb eines Buches blättern, sondern auch alles andere, was ich üblicherweise mit dem Finger mache.). Und nicht nur das Tippen klappt einwandfrei, sondern auch das Wischen. Bei den beiden Stiften von Hama muss ich hingegen entschieden fester aufdrücken.


Der Stift mit festem (dünnerem) Kopf, der zum Lieferumfang meines Sony-PRS-650 gehörte, funktioniert hingegen überhaupt nicht.
 

Neyasha

New member
Kann es sein, dass die Fußnoten in dem betreffenden Buch gar nicht verlinkt sind? Letztens habe ich auch ein Buch gelesen, in dem Fußnoten vorkommen. Nachdem ich das Sternchen richtig getroffen hatte - ist zugegeben ein wenig frickelig - gelangte ich zur entsprechenden Seite und auch problemlos wieder zurück.
Auf dem Kindle funktioniert es einwandfrei und wenn man das Buch als kepub konvertiert, funktioniert es auch auf dem H2O. Muss also irgendwie am Umgang des H2O mit epub-Dateien liegen.
 

Blondi

Bökerworm
Wir haben hier 3 Stifte mit weichem (dickerem) Kopf, die man normalerweise für Tablets oder auch Smartphones benutzt. Der billigste von allen, der bei einer Tablethülle dabei war, funktioniert am besten. Ich kann damit tippen, wohin ich will, der Touchscreen macht genau das, was er soll (Nicht nur innerhalb eines Buches blättern, sondern auch alles andere, was ich üblicherweise mit dem Finger mache.).
Das sind ja auch die kapazitiven Eingabestifte, die funktionieren alle einwandfrei auf dem Kobo!
 

Blondi

Bökerworm
Auf dem Kindle funktioniert es einwandfrei und wenn man das Buch als kepub konvertiert, funktioniert es auch auf dem H2O. Muss also irgendwie am Umgang des H2O mit epub-Dateien liegen.
Bei kobofizierten EPub-Dateien erscheint eine Fußnotenvorschau in einem \"Pop-Up\"-Fenster. Ein Zurückspringen zum Text ist also nicht erforderlich.
 

Rys

New member
Könnte es sein, dass der Sony-Sift zu dünn für den H2O ist?
Vielleicht ist das Infrarot-Netz beim H2O weniger fein als beim Sony und er registriert die Eingaben mit einer dünnen Stiftspitze nicht?


Die Stifte die Martina erfolgreich getestet hat, scheinen ja auch eher dicker gewesen zu sein. Ob ein Stift kapazitiv ist oder nicht sollte dagegen ja bei einem Infrarot-Touchscreen eigentlich keine Rolle spielen.
 

Krimimimi

New member
Ich habe auch so einen dickeren Stift, der am Ende so etwas wie einen kleinen, weichen Ballon hat. Damit lässt sich der Kobo H2O einwandfrei bedienen.
 

Rys

New member
Bei kobofizierten EPub-Dateien erscheint eine Fußnotenvorschau in einem \"Pop-Up\"-Fenster. Ein Zurückspringen zum Text ist also nicht erforderlich.
Ehm, nicht unbedingt, bzw. nicht immer.


Ich hatte es schon gelegentlich mal, dass eine Fußnote nicht ganz in das Vorschau-Kästchen reingepasst hat.
Da musste man dann tatsächlich zur Fußnote springen und folglich danach auch wieder zum Text zurück.
 

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Auf dem Kindle funktioniert es einwandfrei und wenn man das Buch als kepub konvertiert, funktioniert es auch auf dem H2O. Muss also irgendwie am Umgang des H2O mit epub-Dateien liegen.
Auf meinem Kleenen befinden sich ausschließlich ePub-Dateien. Die kepubs mag ich irgendwie nicht. Bisher hatte ich auf diesem Reader keine Probleme mit Fußnoten, es sei denn, ich hatte mal wieder einen dicken Finger. [emoji57]




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Rys

New member
Auf meinem Kleenen befinden sich ausschließlich ePub-Dateien. Die kepubs mag ich irgendwie nicht. Bisher hatte ich auf diesem Reader keine Probleme mit Fußnoten, es sei denn, ich hatte mal wieder einen dicken Finger. [emoji57]
Also ich finde die Fußnoten-Handhabung in kepubs schon deutlich besser als in epubs.


(Trotzdem sind bei mir auch so einige epubs auf den Kobos... Da ich bislang immer noch zu faul/unwillig war, Calibre damit zu bestücken und die damit rüberzuschicken
:o
🙄 Naja, ham ja auch nicht alle Fußnoten...)
 

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Also ich finde die Fußnoten-Handhabung in kepubs schon deutlich besser als in epubs.
(Trotzdem sind bei mir auch so einige epubs auf den Kobos...)
Das will ich nicht abstreiten, doch da die meisten Bücher, die ich lese keine Fußnoten haben, ist das nicht weiter tragisch.
Die Fußnoten-Handhabung muss daher für mich nicht sooo komfortabel sein - Hauptsache, diese Funktion ist überhaupt vorhanden.




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Neyasha

New member
Bei mir ging es im epub wirklich gar nicht mit den Fußnoten. Ich hab es mit verschiedenen Fußnoten auf verschiedenen Seiten probiert und mich sehr um präzises Antippen bemüht, aber da hat sich gar nichts getan. Beim kepub hat es dann tadellos funktioniert.
Ich hab allerdings auch nicht oft Bücher mit Fußnoten - aber im Zuge dessen ist mir dann eben die seltsame Sache mit dem Stift aufgefallen (ich dachte, ich würde mit den Fingern vielleicht die Fußnote nicht richtig treffen).
 

cleo

Active member
Mein Kobo Aura H20 (gewonnen hier im Forum/Gewinnspielrallye 2014)


Endlich ist der eReader bei mir zu Hause eingetroffen.
Ich mache es kurz und knackig
:eek:



Ich habe den H20 während des Aufladens direkt eingerichtet und der eReader hat sich selbständig aktualisiert.
Natürlich war es etwas nervig, den extrem langen WLAN-Schlüssel einzugeben (wie immer 🙄
:eek:
:confused:
)


Ich musste mir ein neues Kobo Konto anlegen, zur Auswahl standen u.a. Facebook, kein Google+
Finde ich schon recht unschön. (auch wenn ich die sozialen Netze nicht nutze)

Was wirklich genervt hat, ich musste ja ein neuen Account bei Kobo anlegen und das Passwort, welches
man zweimal eingeben muss (zur Überprüfung desselben) lies sich nicht sichtbar machen.

Natürlich habe ich es mehrfach eingeben müssen ...


Was nervt:
die rattenscharfen Fingertappser vorne auf dem Kobo H20 Gehäuse!

Nein, die bekommt man nicht leicht weg ☹


Ganz unten am Gehäuse-Rand, ist der Zugang zum Ladeport/Sd Schacht, der mit einem
Plastik-Verschluß hängend an einem Plastik-Zipfel, mich beunruhigt.
Sicher nehme ich den H20 nicht mit in die Wanne - aber ich muss den Verschluss
ja zum Laden aufmachen ... danach wieder schließen, hoffe der Plastik-Zipfel lebt genauso
lange wie der Reader. Sonst könnte die Abdeckung mal verschwinden.


Im direkten Vergleich, Paperwhite 2 und H20, beide beleuchtet vor mir - viel mir direkt auf, das der PW2 mit weißem
Licht strahlt, der H20 in Gelb. Da ich an den PW2 gewöhnt bin, gefiel mir die weiße Farbe viel besser.


Beim Lesen auf dem H20 ist mir das egal, es fällt dann gar nicht auf.


Ich lese im dunklen Raum (ohne extra Lampe) auf dem beleuchteten H20 ==> so sehe ich dann auch die rattenscharfen Tappser nicht.


Beide Reader (PW2 und H20) sind für mich beide gleich scharf und das sehr.:) Für meine Augen lässt sich da kein Unterschied erkennen.
(Ich habe auch keine Sehbehinderung, nur altersbedingte Abnutzung der Augen 🙄)



Mir gefällt die Größe des H20, die Software ist \"schicker\". (Auch das unten im Ebook die Seitenzahlen
angezeigt werden/Sammlungen sich leicht erstellen lassen) Aber der H20 reagiert einen Tick langsamer als der Paperwhite 2. Stört aber nicht.
Fällt nur im direkten Vergleich auf.


Ergänzung: Der Ruhemodus beim H20 ist schöner, weil man sich das Cover des aktuellen Buches anzeigen lassen kann - anstatt ein langweiliger Bildschirmschoner.



Fazit:

Der H20 ist ein schicker, großer Reader, mit stolzem Preis.
Wer aber einen Paperwhite 2 hat - für den lohnt sich der Kauf jetzt nicht. (Außer Sehbehinderung, zu viel Geld oder Reader-Sammler - gewinnen ist natürlich Top!)


Allerdings ein PW2 mit 6.8 Zoll wäre genauso perfekt.


Für mich, sind es wirklich \"nur\" die 6.8 Zoll! Die machen es aus.
:cool:

Deine Beschreibung der ersten eindrücke haben mir sehr gut gefallen ,g;)🙄eht doch
 

ceyx

New member
Ich hab den Kobo Aura H2O jetzt seit einer Woche und bin begeistert.
Natürlich hauptsächlich vom Bildschirm; der ist so was von phantastisch ...!
:eek:



Das mit den Fingerabdrücken ist halb so schlimm.
Mit halbwegs trockenen Händen gibt es überhaupt kein Problem, und mit feuchten oder gar fettigen Fingern greift man seit der Smartphone-Ära solche Geräte ja sowieso nur mehr ungern an.


Was mich ganz leicht stört ist das logischerweise etwas höhere Gewicht gegenüber 6-Zöllern.
Die Reaktion bei Eingaben bzw. die Arbeitsgeschwindigkeit generell hat sich seit meinem Kobo Glo (gekauft 2013) auch nicht dramatisch verbessert.
Ich hab in Elektronikmärkten auch mit Geräten anderer Hersteller herumgespielt (Tolino Vison, Kindle Voyage) und bei denen ist es auch nicht besser. So gesehen also auch kein Problem des Kobo.


Meines Empfindens nach ist der Kobo Aura H2O der erste Reader, der bezüglich Textdarstellung, Größe der Anzeige und \"Lesefeeling\" tatsächlich mit einem Papierbuch konkurrieren kann.


Die Reclam-Büchlein-Größe der 6-Zöller hat mich nie wirklich überzeugt.
 
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