Amazon bestellt weniger eInk-Displays; Liquavista-Übernahme wieder im Gespräch [Video

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Wie Digitimes berichtet, hat Amazon in den ersten zwei Monaten diesen Jahres rund 1,17 Millionen eBook Reader produziert. Zumindest lässt sich das aus den eInk-Display-Lieferungen an Amazon vermuten. Im Januar 2013 hat der Versandhändler rund 750.000 eInk-Panels geordert, im Februar waren es mit 420.000 deutlich weniger. Für März und April ist der Ausblick allerdings nochmal [...]


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SPF30

Technikfan
mag schon sein dass amazon liquavista übernimmt, allerdings bezweifle ich dass es schon dieses jahr entsprechende geräte geben wird. sowas dauert normalerweise länger. der kindle paperwhite kam nach der übernahme der herstellerfirma auch nicht im gleichen jahr.


abgesehen davon: würde die technik schon 100% marktreif sein, würde samsung doch unter lizenz produzieren. wie die im video selbst sagen, ist der mehraufwand zur üblichen lcd produktion sehr gering und samsung hätte somit keine probleme die bildschirme kostengünstig zu produzieren. amazon müsste sich den partner erst suchen.
 

Tmshopser

New member
Ach ist es herrlich zu spekulieren ..


Die Marktentwicklung ist doch sehr schnelllebig. So kann es durchaus möglich sein, das zum Weihnachtsgeschäft auf dem amerikanischen Markt ( und das ist ja für Amazon sicher der wichtigste ) bereits ein entsprechendes Gerät zur Verfügung steht. Es kann durchaus sein, das Amazon hier mal wieder ein Vorreiter sein will. Dann müssen andere Anbieter mal wieder hinterherrennen.


Was den Verkauf von Liquavista angeht: Es sind schon andere Firmen mit marktreifen Produkten verkauft worden.
Wenn Samsung meint, das dieses Produktsparte nicht in das Portfolio passt, dann wird die Firma halt verkauft.
Schaut man sich die Produkte von Samsung an, kann ich nirgends ein Produkt finden, wo diese Displays verwendet werden können.
Meines Wissens konzentriert sich Samsung Display auf die Entwicklung von OLED-Displays, welche auch biegsam sind.
Vor einiger Zeit habe ich dazu einen Artikel gelesen. Ein Beispiel bei
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Warum sollen die sich dann mit Liquavista noch beschäftigen?
 

christian34

New member
warum dürfen die eigentlich alle Firmen kaufen? Ich verstehe das nicht. Ist doch nett, wenn es mal wo eine eigenständige Firma wo gibt, die nicht gleich wieder dem nächsten einverleibt wird. Ist das nicht auch irgendwo der amerikanische Traum vom eigenen Unternehmen, etc.


wo soll das hinführen


wo bleibt da ein Wettbewerb, etc.


die sind doch alle verrückt, echt, wirklich, soory. einfach voll die Diktatur.


einfach nur lächerlich!
 

sento

New member
Was nützt der Traum vom eigenen Unternehmen, wenn kein Geld für die Entwicklung vorhanden ist.
Bei solch geldintensiven Entwicklung braucht man finanzstarke Partner. Sonst wird es nichts.
 

christian34

New member
Was nützt der Traum vom eigenen Unternehmen, wenn kein Geld für die Entwicklung vorhanden ist.
Bei solch geldintensiven Entwicklung braucht man finanzstarke Partner. Sonst wird es nichts.

ja schon, aber das kann man ja genausogut anders akquirieren. Man kann sich ja nicht vorstellen, dass man jetzt jedesmal das Unternehmen veräußern muss, wegen dieser oder der Investition. Meist kaufen sie ja erfolgreiche Unternehmen, die sind vorher auch gut zurechtgekommen ohne ihr Geld. Und man darf nicht vergessen, dass die Käufer Kunde sind, und so auch Geld in die Kasse kommt. Für mich ist das monokultur. Die Folgen sind überall dieselben. Es gibt einfach andere Finanzierungsmodelle, ohne immer gleich das Unternehmen zu verkaufen. Wenn man niemanden gehört kann man ja auch viel freier agieren und findet auch mehr Absatzmöglichkeiten und Finanziers. Also alles relativ.


Mich würden echt einmal die Indizes interessieren nach denen diese Kartellbehörden werten. Die müssen sie im Suff erdacht haben.
 

Andy

New member
Und man darf nicht vergessen, dass die Käufer Kunde sind, und so auch Geld in die Kasse kommt.

Welche Käufer? Gibt es irgendein Liquavista-Produkt auf dem Markt?


Mal abgesehen davon, dass zu einem Unternehmenskauf immer noch 2 gehören. Amazon könnte nicht kaufen, wenn Samsung nicht verkaufen wollte (sofern die Gerüchte tatsächlich stimmen).
 

christian34

New member
Welche Käufer? Gibt es irgendein Liquavista-Produkt auf dem Markt?


Mal abgesehen davon, dass zu einem Unternehmenskauf immer noch 2 gehören. Amazon könnte nicht kaufen, wenn Samsung nicht verkaufen wollte (sofern die Gerüchte tatsächlich stimmen).

sofern ich es richtig verstanden habe ist liquavista eine Art Displayhersteller, insofern wäre Amazon ein möglicher Kunde, wenn sie Displays für ihre reader brauchen, so wie sie jetzt von dem eink Unternehmen Displays für die reader kaufen und verwenden.


ob es jetzt samsung gehört oder amazon ist wahrscheinlich dann schon egal, bezieht sich auch ein wenig allgemein auf diese Aufkaufpolitik wie sie überall stattfindet. Jeder große schluckt sofort den kleinen. Die Großen fusionieren zu noch Größeren. In Österreich gibt es nach meinem Empfinden fast keine eigenständigen Unternehmen mehr. Haben alles schon die Deutschen gekauft, oder Franzosen, ..


So scheint es überall in Europa und der Welt zu funktionieren. Eigene Volkswirtschaften werden nicht geschützt. Für mich ist die Eu ein Einkaufsprojekt der Großen am Markt der Kleinen. Aber warum sich die so bereitwillig kaufen lassen, das verstehe ich selber nicht.


Macht für mich überhaupt keinen Sinn, wenn ein schwaches Land in die Eu geht, das einzige was passiert ist, dass es komplett aufgekauft wird. Weil die haben ja Schulden und die müssen sie abbezahlen. Und wie sollen die konkurrenzfähig sein. Schutz ist ja wettbewerbverzerrung. Man muss sich schon ordentlich dumm stellen, wenn man das so sieht. Friedensprojekt Europa. Friedensnobelpreis. Das ich nicht lache. Merkel und co. bekommen denselben Friedensnobelpreis wie Mutter Theresa. Warum? Weil sie Griechenland gerettet haben? Oder Gaddafi gestürzt.
 
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