Amazon hat Liquavista (endlich) gekauft; Kindle Color im Herbst?

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Wie Nate von The Digital Reader berichtet, ist der gerüchtehalber mehrfach angekündigte Kauf von Liquavista durch Amazon nun endlich über die Bühne gegangen. Schon seit Monaten wurde spekuliert, dass der Versandriese das in den Niederlanden und bisher zu Samsung gehörende Unternehmen kaufen will. Während Nate die Übernahme zunächst nur anhand diverser Indizien vermutet hat, wurde [...]


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Gast

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herbst könnte knapp werden, glaube ich. aber nächstes jahr kann man sicher damit rechnen.
 
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\"Mit einem Kindle Color mit Liquavista-Bildschirm könnte auch die Grenze zwischen eBook Reader und Tablet weiter verschwimmen. Während die Elektrowetting-Technik in Sachen Dynamik nicht ganz mit üblicher LCD-Technik mithalten kann, sind dynamische Inhalte aber trotzdem deutlich besser darstellbar als auf einem eInk-Bildschirm.\"


In diesem Fall finde ich es besonders schade, dass die Technologie jetzt an Amazon gegangen ist. Da fällt es noch schwerer nicht in die Plattformfalle zu gehen und Amazon wird einen Teufel tun erschwingliche Lizenzen zu vergeben.


Ein offener Android-Reader (und Notbehelfstablet für unterwegs) mit dieser Technologie wäre ein traumhaftes Gerät.
 
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Gast

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In diesem Fall finde ich es besonders schade, dass die Technologie jetzt an Amazon gegangen ist. Da fällt es noch schwerer nicht in die Plattformfalle zu gehen und Amazon wird einen Teufel tun erschwingliche Lizenzen zu vergeben.


Ein offener Android-Reader (und Notbehelfstablet für unterwegs) mit dieser Technologie wäre ein traumhaftes Gerät.

Wenn es nur um Technologie ginge, hätte auch schon längst mal ein Hersteller ein günstiges Gerät mit Bildschirm von Pixel Qi bringen können. Entweder sind die ganzen Hersteller alle einfach nur vollkommen unfähig, oder man wird absichtlich an der kurzen Leine gehalten, um auch ja jede Iterationsstufe der jedesmal ein genügend großes Stückchen mehr offerierenden Produktgeneration zu kaufen, die zum Zeitpunkt der Markteinführung aber im Grunde bereits kalter Kaffe ist, zu kaufen. Es ist einfach nur erbärmlich, das mitansehen zu müssen.


In einer besseren Welt, in der Leute ihre Geräte individuell werden herstellen können, wird das zum Glück der Vergangenheit angehören. Dass die Entwicklung dorthin geht, zeichnet sich mittlerweile erfreulicherweise deutlich ab, auch wenn sich das alles noch in einer sehr frühen Phase befindet.
 

sento

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Aha ... und was bringt Sie zu dieser zeitlichen Einschätzung? Oder haben Sie Insider Informationen des Herstellers?

Wenn man im Herbst mit einem Gerät einen großen Launch anvisiert, müssten in den nächsten beiden Monaten verbindliche Verträge und Aufträge mit den Zulieferern und Produzenten des Geräts geschlossen werden, um im Herbst mit genügend Geräten ausgestattet zu sein. Was bedeutet, dass das Gerät in diesem Zeitraum entwickelt sein sollte.
Wenn sie nicht bereits sehr eng mit Linquista an einem Prototypen gearbeitet haben, werden sie es bis Herbst nicht mehr schaffen.
 
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Jhau

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Ich teile die Einschätzung, dass Amazon den Kauf von Liquavista sicher nicht blind getätigt hat. Amazon hat ja nicht solche Geldreserven wie Apple & Co, weshalb die Übernahme vermutlich wohlüberlegt war. Es könnte daher gut sein, dass man wirklich schon seit Monaten hinter verschlossenen Türen an einem Kindle Color gearbeitet hat. Die Übernahmegerüchte schwirren ja schon seit Anfang des Jahres herum. Bevor das überhaupt ans Tageslicht gekommen ist, gab es mit Sicherheit schon Kontakte zwischen Amazon und Liquavista/Samsung.


Nachdem jetzt mit verschiedenen Geräten mit hoher Auflösung, Farbeink und Beleuchtung wieder etwas Bewegung in den Markt gekommen ist, hoffe ich, dass Amazon das Moment nutzt und den Kindle Color Start wirklich für Herbst anpeilt.
 

Krimimimi

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Ob das gut ist, unter Zeitdruck ein Gerät zu entwickeln und auf den Markt zu schmeißen? Ich erinnere mal an die ersten Paperwhite- Geräte, die geliefert wurden. So etwas sollte Amazon besser nicht wiederholen.
 

ebooker

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Die Farben von dem Display finde ich auch nicht wirklich gut also eine Revolution wird das bestimmt nicht


Gesendet von meinem GT-I9100 mit Tapatalk 2
 

christian34

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finde schon, dass es toll aussieht! Wenn es die Vorteile von eink hinsichtlich akku und Darstellung hat. Schau mal wie schnell es ist! Die Farben sind toll für das was ich bis jetzt von Farbreadertechnik gesehen habe.


Reflektionen, spiegeln könnten sie noch mehr vermeiden versuchen.


Finde auch schade, dass amazon jetzt der Rechteinhaber ist und dann möglich nicht andere Hersteller die Technik verwenden können.


jetzt hoffe ich noch, dass es auch alle Ideen von Green Technology des 22. Jh erfüllt. Wie, wenn ich es wegschmeisse, dann erkennt es das und wird im Selbstzerstörungsmechanismus zu gutem, nährstoffreichen Kompost für all die schönen Pflanzen und Bäume, oder läuft von selbst zum Hersteller zurück, der es ordnungsgemäß dissambled und die Rohstoffe wiederverwertet. Das wurde bestimmt, hoffentlich im Produktionsprozess schon mitbedacht, weil es ein wichtiger Bestandteil aller guten zukünftigen Techniken ist. Eine Idee zu der sich die Hersteller weniger bemüßigt fühlen als es viel mehr als Selbstzweck für ihren Seelenfrieden begreifen.


für unser aller Zukunft auf dem gesunden Planeten Erde.
 
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Eule

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Amazon sagt “Wir schauen uns immer nach neuen Technologien um, welche wir vielleicht auf LANGE Sicht in unsere Produkte einbauen können.\"


Wieso hätte Samsung um 100 Mio. verkaufen sollen, wenn die Technologie vor der Serienreife stehen würde?


MMn zeugt das alles vom Gegenteil: Marktreife nicht absehbar.
 

Chalid

Administrator
Teammitglied
Amazon sagt “Wir schauen uns immer nach neuen Technologien um, welche wir vielleicht auf LANGE Sicht in unsere Produkte einbauen können."


Wieso hätte Samsung um 100 Mio. verkaufen sollen, wenn die Technologie vor der Serienreife stehen würde?


MMn zeugt das alles vom Gegenteil: Marktreife nicht absehbar.

Weil Samsung keine Verwendung mehr dafür hat. Samsung hat Liquavista vor ca. 2 1/2 Jahren übernommen. Da war der Tablet-Markt noch nicht so klar strukturiert wie heute und das Wachstum am eBook-Reader-Markt deutlich stärker als jetzt. Samsung hat alle Vorhaben am Ebook Reader Markt inzwischen aber eingestellt, womit auch Liquavista keinen großen Nutzen mehr für sie hat.


Anfang 2012 wurde von verschiedenen Seiten spekuliert, dass die Liquavista Bildschirmproduktion im Jahr 2013 starten könne. Das würde sich jetzt gut mit der Übernahme treffen.


Aber wie gesagt, man kann hier nur spekulieren. Es ist natürlich genauso gut möglich, dass es die Technik erst nächstes Jahr zur Marktreife schafft. 😉
 

Altschneider

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Amazon bietet ja eigentlich immer recht ausgereifte Produkte an, eine Hauptstrategie der Kundenbindung. Ich gehe mal davon aus, dass die Farbdisplays noch etwas auf sich warten lassen werden. Aber nichtsdestowenigertrozt eine interessante Entwicklung - das Zusammenwachsen von Tablet- und E-Reader-Technologie.
 

sento

New member
Im Fall vom Paperwhite sehe ich das nicht so. Die wurden anfangs mit viel zu vielen Mängeln ausgeliefert.

Nach dem beleuchteten Nook blieb ihnen kaum etwas übrig, als selbst einen Reader mit Licht zu präsentieren. Mir kam es damals vor, als ob es schnell gehen musste.
Derzeit setzt kein Readerhersteller Amazon unter Zugzwang. Daher werden sie sich sicher noch ein Jahr Zeit lassen.
 

JulesWDD

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Amazon bietet ja eigentlich immer recht ausgereifte Produkte an, eine Hauptstrategie der Kundenbindung. Ich gehe mal davon aus, dass die Farbdisplays noch etwas auf sich warten lassen werden. Aber nichtsdestowenigertrozt eine interessante Entwicklung - das Zusammenwachsen von Tablet- und E-Reader-Technologie.

Wirklich viele Produkte, welche auch selbst hergestellt bzw. entwickelt wurde, bietet AMAZON ja nicht an. Soweit ich das sehe, sind das doch nur die Kindle Geräte, also aktuell 3 Produkte.
 

Trillian

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Wirklich viele Produkte, welche auch selbst hergestellt bzw. entwickelt wurde, bietet AMAZON ja nicht an. Soweit ich das sehe, sind das doch nur die Kindle Geräte, also aktuell 3 Produkte.

Aber das sind ja nicht die ersten Reader, die sie im Angebot haben 😉 Neben der Kindle-Produktpalette haben sie ja auch noch ein paar andere Sachen - man denke nur an die AmazonBasics. Ich finde zum Beispiel ihr HDMI-Kabel einfach super - ich hatte davor schon zwei andere Kabel, die dann aber immer nach einer gewissen Zeit einen Wackelkontakt hatten und das ist bei Amazons Kabel, das ich seit etwa einem Jahr habe, noch nicht passiert.
 

sento

New member
Was ist mit Pocketbook? Die haben doch schon ein Farbreader mit Beleuchtung angekündigt. Kommt in den nächsten Wochen.
Niedrige Auflösung, 8", hoher Preis und in den Hauptmärkten von Amazon nicht bzw. kaum verfügbar. Der Nook Glow war ein Angriff auf den Kernmarkt und auf die von Amazon verkauften 6" Reader.
Pocketbook ist stärker in Rußland und Osteuropa. Dort verkauft Amazon seinen Kindle nicht direkt und die 8" Größe ist ebenfalls ein anderes Segment. Es gibt kaum Überschneidungen. Amazon wird hier keine Kundschaft abspenstig gemacht. Sie haben sich aus den großformatigen Readergeschäft mit dem Kindle DX schon vor einiger Zeit verabschiedet.
 
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