Der prognostizierte Siegeszug des E-Books findet nicht statt.

Blondi

Bökerworm
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feivel

New member
Dieter Kempf, Präsident des Branchenverbandes Bitkom hat hier vor zwei Tagen Frau Merkel nochmal zitiert:


\"Alles was digital werden kann, wird digital\"
Quelle:
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Tatsächlich glaube ich da fest dran, manches braucht einfach ein wenig länger.


Aber der Autor deines Artikels hat schon Recht, der Markt stagniert aktuell ein wenig. Ich denke immer noch hier müssen echte Mauern, wie die Buchpreisbindung fallen, oder eben der Ebookpreis deutlich günstiger als das klassische Buch, bei dem man eben auch was echtes wieder in der Hand hat fallen.


In Zeiten wie Selfpublishing etc, sollte es auch möglich sein, dennoch jede Menge Vielfalt und Qualität zu bekommen, auch ohne ein solch veraltetes Modell. Und dann herrscht der freie Markt, Qualität setzt sich durch.
 

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Ich glaube auch nicht, dass die gedruckten Bücher so schnell vom Markt verschwinden - warum auch. Es gibt genügend Leute, die gerne diese Bücher lesen.
Der eBook-Umsatz wächst vielleicht geringer als erwartet, dennoch bin ich der Ansicht, dass die entsprechenden Marktanteile in den nächsten Jahren auch bei uns größer werden.


Ein Ende der Buchpreisbindung fände ich ganz und gar nicht gut, denn ich möchte außer Mainstream - hier gibt es durchaus Titel und Autoren, die mich interessieren - noch etwas anderes lesen.
Allerdings bin ich der Ansicht, dass die normalen Preise für eBooks - ich rede nicht von Aktionen - ruhig ein wenig sinken können. Bspw. 25 bis 30 Prozent unter Taschenbuchniveau ist für mich eine gute Hausnummer.
 

Rys

New member
Ich denke auch, dass es das gedruckte Buch noch lange geben wird - was ich auch überhaupt nicht schlecht finde!


Ich finde aber schon, dass eBooks sich erfolgreich etabliert haben. Mit Zahlen und Statistiken kann ich zwar nicht dienen, aber rein gefühlsmäßig habe ich den Eindruck, dass verglichen mit vor 1-2 Jahren mittlerweile schon viel mehr Leute von eReadern und eBooks wissen.
 

feivel

New member
Ein Ende der Buchpreisbindung fände ich ganz und gar nicht gut, denn ich möchte außer Mainstream - hier gibt es durchaus Titel und Autoren, die mich interessieren - noch etwas anderes lesen.
Allerdings bin ich der Ansicht, dass die normalen Preise für eBooks - ich rede nicht von Aktionen - ruhig ein wenig sinken können. Bspw. 25 bis 30 Prozent unter Taschenbuchniveau ist für mich eine gute Hausnummer.

Als ob ich das nicht möchte.
Und warum sollte das auch so sein. Für mich immer ein sehr merkwürdiges Argument. Gibt es denn in Ländern ohne Buchpreisbindung denn keine Independentliteratur?
Gibt es in anderen Sparten, wo es keine Preisbindungen gibt nicht auch Vielfalt? In der Musikbranche, gibt es gerade abseits der GEMA eine florierende Musikbranche, die allerlei nette Vielfalt hervorbringt.
Auch der Independent Film beweist der Buchindustrie das Gegenteil.


Für mich ein sehr haltloses Argument, an das ich leider nicht glaube.
Aber ich fänd auch eine natürliche Senkung, die du vorschlägst in Ordnung. Nur es sollte eben wirklich günstiger sein, denn sonst gibt es einfach für viele keinen Grund mehr, digital zu kaufen, wenn sie auch was ins Regal stellen können 😉
 

Rys

New member
Als ob ich das nicht möchte.
Und warum sollte das auch so sein. Für mich immer ein sehr merkwürdiges Argument. Gibt es denn in Ländern ohne Buchpreisbindung denn keine Independentliteratur?
Gibt es in anderen Sparten, wo es keine Preisbindungen gibt nicht auch Vielfalt? In der Musikbranche, gibt es gerade abseits der GEMA eine florierende Musikbranche, die allerlei nette Vielfalt hervorbringt.
Auch der Independent Film beweist der Buchindustrie das Gegenteil.
Die Inhaltsvielfalt sehe ich da auch nicht unbedingt in Gefahr.


Die Vielfältigkeit der Orte wo diese Inhalte verkauft werden schon eher.
Soweit ich weiß, sind in den USA z.B. die kleineren Buchhandlungen deutlich stärker in Bedrängnis und Amazon deutlich dominanter als das bei uns der Fall ist. Und ich glaube schon, dass das (mit) an der Buchpreisbindung liegen könnte.
 

feivel

New member
Der Druck wird dann natürlich höher. Aber mal ehrlich, die Videotheken, Plattenläden und soweiter, die hat man auch nicht geschützt. Was natürlich nicht heisst, dass man nicht versuchen sollte, die kleinen zu schützen, aber hier find ich wieder, misst man mit zweierlei Maß.


Gleichermaßen sind die guten Läden geblieben, denn Servicequalität wird nach wie vor hoch geschätzt.
Ich gehe nicht in einen Laden, weil eh alle gleich teuer sind, ich geh in einen Laden, weil ich mich gut aufgehoben fühle.


Wenn das nicht der Fall ist, schützt die Läden auch nicht die Preisbindung.


Und wenn man wiederum davon ausgeht, dass ebooks nur einen kleinen Teil ausmachen, dann darf die Buchpreisbindung gerne für die Hardcover und Taschenbuchvarianten weiter gelten,....dann bleiben auch die Käufer für die Buchläden.


Klar ist das jetzt stark vereinfacht dargestellt. Aber so argumentiert imho die Gegenseite ja auch immer, mit stark vereinfachten Argumenten, warum und wieso das jetzt so sein soll.
 

ebooker

New member
Der Druck wird dann natürlich höher. Aber mal ehrlich, die Videotheken, Plattenläden und soweiter, die hat man auch nicht geschützt.

Die Videotheken gibt es noch. Und die sind noch ganz lebendig. Dass liegt auch daran dass es nur relativ wenige Titel über VoD gibt.


Gesendet mit meinem C64 - Je suis Chalid
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Liroa

New member
Ich finde eine Mischung toll. Zum lernen nehme ich lieber Bücher und für normale Bücher, Zeitschriften etc. gerne ebook Reader...
 
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