Eigene Schriften auf dem Kobo nutzen

Blondi

Bökerworm
Vielen Kobo-Usern sicherlich bekannt, vielleicht auch hier schon an anderer Stelle einmal geschrieben (ich habe es nicht gefunden), der Kobo kann nicht nur die vorinstallierten Fonts verwenden, sondern auch solche, die ihm „untergeschoben“ werden. Dazu einfach im Hauptverzeichnis des Readers einen Ordner „fonts“ erzeugen. In diesen Ordner kopiert man die eigenen Schrift-Dateien. Sie tauchen dann hinter den vorinstallierten Fonts im Einstellungsmenü des Readers auf. Ich habe auf meinen Kobo zwei eigene Schriften installiert:
1. „Verdana“, meine Lieblingsschrift
2. „Segoe Print“ - eine Art Schreibschrift, nicht jedermanns Sache, aber mal was ganz anderes.
Beide Schriften habe ich aus der Systemsteuerung des Rechners herauskopiert.
 

Faulander

Der mit der Zunge
Vielen Kobo-Usern sicherlich bekannt, vielleicht auch hier schon an anderer Stelle einmal geschrieben (ich habe es nicht gefunden), der Kobo kann nicht nur die vorinstallierten Fonts verwenden, sondern auch solche, die ihm „untergeschoben“ werden. Dazu einfach im Hauptverzeichnis des Readers einen Ordner „fonts“ erzeugen. In diesen Ordner kopiert man die eigenen Schrift-Dateien. Sie tauchen dann hinter den vorinstallierten Fonts im Einstellungsmenü des Readers auf. Ich habe auf meinen Kobo zwei eigene Schriften installiert:
1. „Verdana“, meine Lieblingsschrift
2. „Segoe Print“ - eine Art Schreibschrift, nicht jedermanns Sache, aber mal was ganz anderes.
Beide Schriften habe ich aus der Systemsteuerung des Rechners herauskopiert.
... und ich installiere immer Palatino Linotype - Die Vorliebe für Schriftarten ist unglaublich breit gestreut. Wenn Du Verdana liebst, solltest mal Tahoma probieren. Ähnliches Schriftbild aber \"easier on the eye\" ...
 

ekelpaket

New member
Das hat beim Kindle auch mal funktioniert, geht leider nicht mehr. Eines der Dinge, die ich dort vermisse.


Die Verdana finde ich auch schön. Meine Lieblingsschrift ist derzeit Amaranth.
 

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Nachdem ich lange nach der für mich optimalen Schriftart auf dem Reader gesucht habe, bin ich letztes Jahr fündig geworden. Seitdem benutze ich ausschließlich diese.


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cleo

Active member
... und ich installiere immer Palatino Linotype - Die Vorliebe für Schriftarten ist unglaublich breit gestreut. Wenn Du Verdana liebst, solltest mal Tahoma probieren. Ähnliches Schriftbild aber \"easier on the eye\" ...

Tahoma gefällt mir sehr gut.Habe es mir sogleich auf den Kobo geladen.
 

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Tahoma gefällt mir sehr gut.Habe es mir sogleich auf den Kobo geladen.
Auf dem Reader mag ich genau wie bei Büchern lieber Serif-Schriften, beim Lesen am PC sowie dem Tablet gefallen mir Fonts der Familie Sans Serif hingegen entschieden besser.




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Die Serif-Schriftarten sind die entschieden besseren beim Lesen von längeren Texten, wie eben in einem Buch, weil die Serifen ein Art \"Leitlinie\" unten erzeugen. Bei Interface-Designs wird jedoch wert auf Lesbarkeit gelegt, weshalb sich sich die Sans-Serif-Schriftarten gut eignen, denn die Serifen können bei Kleindruck, oder besser gesagt \"Klein-Anzeige\" verwischt erscheinen o.ä.


Auf dem Reader mag ich genau wie bei Büchern lieber Serif-Schriften, beim Lesen am PC sowie dem Tablet gefallen mir Fonts der Familie Sans Serif hingegen entschieden besser.

Martina, deine Einstellung ist somit verständlich 😉


Danke aber an Blondi für die Anleitung, ich werde die Installation ausprobieren.
 
Mittlererweile habe ich versucht, Source Sans Pro von Adobe auf mein Kobo Aura HD zu installieren. Doch dies hat nicht geklappt:


Ich habe 4 Dateien (Normal, Kursiv, Fet, Fettkursiv) im fonts-Ordner im Root kopiert und am Kobo erscheint auch im Menü \"Source Sans Pro\", der gesamte Buchtext erscheint aber Fettkursiv. Kann das jemand auch versuchen oder eine Lösung vorschlagen?
 

cleo

Active member
Mit Tahoma habe ich für mich eine geniale Schrift entdeckt.Sie wunderbar zu lesen ,es macht Spass mit Tahoma.
 
Mit Tahoma habe ich für mich eine geniale Schrift entdeckt.Sie wunderbar zu lesen ,es macht Spass mit Tahoma.

I (Ii, Vokal) von l (ell, Konsonant) nicht unterscheidbar, also für eine Schrift mit so wenigen Anforderungen (nur Romane/...) absolut unzulänglich.:(


Dann sind die Dateien falsch benannt, oder sogar die fettkursive version als regular ...

Soviel zur Theorie. Tatsächlich kann aber jedes andere Programm (Word/XeLaTeX/...) die Schriften richtig darstellen. Deshalb wollte ich ja, dass jemand die Schriftart selber herunterlädt und genauer inspiziert, was ich vielleicht übersehen habe. Vielleicht hat ja auch jemand mehr Erfahrung in solchen Sachen und hat bessere Tools als Windows Font Viewer. Im Allgemeinen zeigen auch andere Adobe Schriften ein problematisches Verhalten (auch Minion Pro von Adobe Reader). Und wenn Adobe Schriften nicht richtig dargestellt werden können, muss etwas faul am Kobo Software sein.
:mad:



AAALLSSOOO: Vielleicht jann es ja jemand versuchen, Source Sans Pro herunterzuladen (kostenfreies Google Font) und das auszuprobieren.
 

frostschutz

Linux-User
Die Schriftart funktioniert bei mir (allem Anschein nach). Musste allerdings etwas tricksen um von Google TTF statt WOFF zu bekommen. (User Agent)


Wenns dafür direkt ne Schaltfläche gibt bei dem Google Fonts, dann hab ich sie übersehen. Aber sicher kann man das auch woanders normal runterladen.


Tatsächlich tauchte die Schrift im Auswahlmenü dann aber doppelt auf, einmal die normale (die auch normal aussieht) und einmal SemiBold. Vielleicht gefällt dem Kobo die Bezeichnung SemiBold nicht.


Konkret verwendet habe ich diese:


src: local(\'Source Sans Pro\'), local(\'SourceSansPro-Regular\'), url(http://fonts.gstatic.com/s/sourcesanspro/v9/ODelI1aHBYDBqgeIAH2zlFzCdIATDt8zXO3QNtzVeJ8.ttf) format(\'truetype\');
src: local(\'Source Sans Pro Semibold\'), local(\'SourceSansPro-Semibold\'), url(http://fonts.gstatic.com/s/sourcesanspro/v9/toadOcfmlt9b38dHJxOBGGvd-IutAbwf5FQ8ZpuI2w4.ttf) format(\'truetype\');
src: local(\'Source Sans Pro Italic\'), local(\'SourceSansPro-It\'), url(http://fonts.gstatic.com/s/sourcesanspro/v9/M2Jd71oPJhLKp0zdtTvoM6xot8ENfkYez2Lz7rcrw70.ttf) format(\'truetype\');
src: local(\'Source Sans Pro Semibold Italic\'), local(\'SourceSansPro-SemiboldIt\'), url(http://fonts.gstatic.com/s/sourcesanspro/v9/fpTVHK8qsXbIeTHTrnQH6KjMMkbXdLGS8FpAnMJn5J0.ttf) format(\'truetype\');


...umbenannt als \'Source Sans Pro.ttf\', \'Source Sans Pro-Bold.ttf\', \'Source Sans Pro-Italic.ttf\', usw.


Gefallen tut sie mir allerdings überhaupt nicht 😉
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Chappel

New member
Also ich hab jetzt auch mal Tahoma installiert, an sich finde ich die Schrift wirklich sehr schön, aber ich bin eher ein freund der etwas fetteren Schrift, was mit dem Kobo ja grundsätzlich kein Problem sein sollte. Nur bei den selbst installierten Schriften hat man anscheint leider nicht die Möglichkeit, die Schrift fetter zu machen:(
Oder ich hab den Trick noch nicht raus?!
 
Die Schriftart funktioniert bei mir (allem Anschein nach). Musste allerdings etwas tricksen um von Google TTF statt WOFF zu bekommen. (User Agent)


Wenns dafür direkt ne Schaltfläche gibt bei dem Google Fonts, dann hab ich sie übersehen. Aber sicher kann man das auch woanders normal runterladen.

Naja, ich hatte die Schriftart von Fontsquirrel heruntergeladen (wärmste Empfehlung für alle, die tolle kostenlose Schriften sucht ... ;))


Tatsächlich tauchte die Schrift im Auswahlmenü dann aber doppelt auf, einmal die normale (die auch normal aussieht) und einmal SemiBold. Vielleicht gefällt dem Kobo die Bezeichnung SemiBold nicht.


Konkret verwendet habe ich diese:


src: local(\'Source Sans Pro\'), local(\'SourceSansPro-Regular\'), url(http://fonts.gstatic.com/s/sourcesanspro/v9/ODelI1aHBYDBqgeIAH2zlFzCdIATDt8zXO3QNtzVeJ8.ttf) format(\'truetype\');
src: local(\'Source Sans Pro Semibold\'), local(\'SourceSansPro-Semibold\'), url(http://fonts.gstatic.com/s/sourcesanspro/v9/toadOcfmlt9b38dHJxOBGGvd-IutAbwf5FQ8ZpuI2w4.ttf) format(\'truetype\');
src: local(\'Source Sans Pro Italic\'), local(\'SourceSansPro-It\'), url(http://fonts.gstatic.com/s/sourcesanspro/v9/M2Jd71oPJhLKp0zdtTvoM6xot8ENfkYez2Lz7rcrw70.ttf) format(\'truetype\');
src: local(\'Source Sans Pro Semibold Italic\'), local(\'SourceSansPro-SemiboldIt\'), url(http://fonts.gstatic.com/s/sourcesanspro/v9/fpTVHK8qsXbIeTHTrnQH6KjMMkbXdLGS8FpAnMJn5J0.ttf) format(\'truetype\');


...umbenannt als \'Source Sans Pro.ttf\', \'Source Sans Pro-Bold.ttf\', \'Source Sans Pro-Italic.ttf\', usw.

Anscheinend war die Umbennenung der Dateien doch wichtig, das hätte ich nicht gedacht. Die Namen für das Erscheinen in der Font-Liste nimmt die Kobo-Firmware von der Font-Metadata (hat nichts mit dem Dateinamen zu tun!), und die Bold-Variante ist mit der Regular-Version verlinkt. Bei verlinkten Schriftarten erscheint nur der Regular-Namen. Da Semibold nicht mit Regular verlinkt war, erschien es auch nochmal. ABER auf alle Fälle: es hat funktioniert!!!


Gefallen tut sie mir allerdings überhaupt nicht 😉

Jeder dem Seinen ... Ich hatte das auch nur als Ausweg-Schriftart gedacht ... : I von l unterscheiden - Check - gut lesbar - Check - Griechisch - Check - Kyrillisch - Check !


Doch, hat man. Der Kobo-Patcher ermöglicht das.


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Vielen Dank Christopher!!! Ich hatte schon vorher gehört, dass es so etwas gibt, hatte jedoch nie mich daran gewagt! Aber danke für die Links! Es hat wunderbar funktioniert!
 
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