Erster Eindruck meines hier gewonnenen, neuer eBook-Readers »Kobo Aura H2O«

Mindhunter

New member
Hallo,
ich überlege mir auch den Kobo Aura H2O anzuschaffen. Ich bin kein Neuling auf dem Ereader Segment, hatte schon den Kindle Paperwhite und seinen Vorgängner. Allerdings konnten mich die Geräte nicht wirklich überzeugen, weil ich ein richtiges Buch noch immer leichter zu lesen finde. Das Hauptkriterium bleibt die Lesbarkeit und zumindest den Paperwhite empfand ich als zu anstrengend zum Lesen. Schärfe und Kontrast sind bei einem echten Buch noch immer besser. Da es jetzt den Kobo Aura H2O und Kindle Voyage als erste Reader mit einem neueren und hochauflösenden Encarta Display gibt, wollte ich mal fragen, wie euer Eindruck im Vergleich mit einem echten Buch ist. Legt doch mal euren H20 bei Tageslicht neben ein Taschenbuch, stellt die gleiche Schriftgröße ein, und schaltet die Hintergrundbeleuchtung ab, und berichtet dann mal über eure Eindrücke, würde mich sehr freuen. Die beiden Reader sind ja immoment nirgendwo vorführbar, von daher konnte ich mir noch keinen Eindruck machen.
 

Sil

New member
Mit Beleuchtung 3 % erreichst du einen Hintergrund, der einem Buch ebenbürtig ist. Die gestochen scharfe Schrift ist ebenfalls ermüdungsfrei zu lesen.


Für meinen Geschmack hat Kobo hier im Vergleich zum PW 2 die bessere Farbtemperatur für die Beleuchtung getroffen.
 

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Ich habe die Beleuchtung meines H2O ebenfalls immer an. Das Lesen hiermit empfinde ich hiermit als optimal.
Ohne diese ist der Hintergrund etwas dunkler als bei einem Hardcover-Buch. Ich habe allerdings noch Taschenbücher, deren Hintergrund entschieden dunkler ist.


In Sachen Schärfe, Kontrast und Schwarzwert steht dieser Reader für mich einem Hardcover in nichts nach.




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Alaska

New member
Die Hintergrundfarbe bei Büchern ist sehr unterschiedlich, meist ist sie wärmer als beim H2O, aber so warm würde mich das beim H2O stören.


Die Schärfe/Auflösung ist für mich erstmals identisch mit der gedruckter Bücher. Da ich die Buchstaben größer und mit den erweiterten Schrifteinstellungen auch stärker machen kann, ist die Lesbarkeit für mich deutlich höher. Ich nutze die mitgelieferte Amasis, stelle die Beleuchtung mindestens auf 25%, Schriftgröße auf geschätzte 16pt und die Stärke auf 65%.
 

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Als Schriftgröße nutze ich 28 bis 30, meine liebste Schriftart ist Fontin und die Stärke liegt bei etwa 45 Prozent.
Die Beleuchtungsstärke variiert bei mir zwischen 12 und 100 Prozent, je nach Umgebungshelligkeit.


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Krimimimi

New member
Mindhunter
Gibt es eine Erklärung dafür, warum du ohne Beleuchtung lesen möchtest?
Ich habe ja nur einen Reader mit einem normalen Pearl- Display. Ich kann nicht nachvollziehen, dass da der Kontrast und die Ablesbarkeit schlechter sein sollen als bei einem Papierbuch
 

Alaska

New member
Als Schriftgröße nutze ich 28 bis 30, meine liebste Schriftart ist Fontin und die Stärke liegt bei etwa 45 Prozent.
Die Beleuchtungsstärke variiert bei mir zwischen 12 und 100 Prozent, je nach Umgebungshelligkeit.


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Vermutlich läuft es bei mir auf eine ähnliche E-Reader-Schriftgröße hinaus, ich habe mich jetzt am gedruckten Buch orieniert, dort ist 10pt meist Standard, im Verhältnis dazu kommt mir meine Präferenz wie 16pt vor, dürfte aber ähnlich sein wie bei Dir.
 

Mindhunter

New member
Danke für eure Eindrücke.





Mindhunter
Gibt es eine Erklärung dafür, warum du ohne Beleuchtung lesen möchtest?
Ich habe ja nur einen Reader mit einem normalen Pearl- Display. Ich kann nicht nachvollziehen, dass da der Kontrast und die Ablesbarkeit schlechter sein sollen als bei einem Papierbuch

Ja meine Überlegung dazu ist folgende. Wenn ich die Hintergrundbeleuchtung einschalte erhöhe ich den Kontrast durch den helleren Übergang. Die Hintergrundbeleuchtung ist bestimmt sinnvoll, z.b. beim Lesen zur Abendzeit, aber zumindest hatte ich immer das Gefühl, dass es sich mit diesem künstlichen Licht beim Paperwhite schwieriger lesen lässt. Außerdem empfand ich bisher, wie gesagt, feinere Schriftarten auf dem Reader, wie in Taschenbüchern vorkommend, immer als unschärfer als bei einem Druck auf Papier. Ich nenne es mal unscharf, auf jeden Fall war es anstrengender.


Das ist meine Meinung, deswegen wollte ich mal Fragen Ihr das wahrnehmt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Außerdem empfand ich bisher, wie gesagt, feinere Schriftarten auf dem Reader, wie in Taschenbüchern vorkommend, immer als unschärfer als bei einem Druck auf Papier. Ich nenne es mal unscharf, auf jeden Fall war es anstrengender.
Das ist meine Meinung, deswegen wollte ich mal Fragen Ihr das wahrnehmt.
Diese Frage kann ich nicht beantworten, da ich nicht mit feinen Schriftarten lese. Mein bevorzugter Font
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ist etwas breiter und somit für meine Augen (Kurzsichtigkeit, Hornhautverkrümmung [auf einem Auge], Altersweitsichtigkeit) auch besser lesbar.
 
Danke für eure Eindrücke.








Ja meine Überlegung dazu ist folgende. Wenn ich die Hintergrundbeleuchtung einschalte erhöhe ich den Kontrast durch den helleren Übergang. Die Hintergrundbeleuchtung ist bestimmt sinnvoll, z.b. beim Lesen zur Abendzeit, aber zumindest hatte ich immer das Gefühl, dass es sich mit diesem künstlichen Licht beim Paperwhite schwieriger lesen lässt. Außerdem empfand ich bisher, wie gesagt, feinere Schriftarten auf dem Reader, wie in Taschenbüchern vorkommend, immer als unschärfer als bei einem Druck auf Papier. Ich nenne es mal unscharf, auf jeden Fall war es anstrengender.


Das ist meine Meinung, deswegen wollte ich mal Fragen Ihr das wahrnehmt.
Ebook Reader verwenden keine Hintergrundbeleuchtung, wie z.B. Tablets. Und auch feine Schriften sehen auf dem Kobo H2O sehr scharf aus.




gesendet von meinem tolino 8.9 mit tapetentalk
 

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Nachdem ich eben mal ein paar andere Schriftarten ausprobiert habe, musste ich feststellen, dass ›Fontin‹ gar nicht sooo kräftig ist. die Schriftart ›Malabar‹ ist bspw. entschieden dicker. Aber auch die feineren wie ›Amasis‹, ›Georgia‹ und ›Gothic‹ sind knackig scharf.
 
Ich verwende auf fast allen Readern, (ausser auf dem Onyx, der wirklich kontrastschwach ist), die Schriftart Georgia. Und nirgendwo sieht sie besser aus, als auf dem H2O.
 

ekelpaket

New member
Danke für eure Eindrücke.
Ja meine Überlegung dazu ist folgende. Wenn ich die Hintergrundbeleuchtung einschalte erhöhe ich den Kontrast durch den helleren Übergang. Die Hintergrundbeleuchtung ist bestimmt sinnvoll, z.b. beim Lesen zur Abendzeit, aber zumindest hatte ich immer das Gefühl, dass es sich mit diesem künstlichen Licht beim Paperwhite schwieriger lesen lässt. Außerdem empfand ich bisher, wie gesagt, feinere Schriftarten auf dem Reader, wie in Taschenbüchern vorkommend, immer als unschärfer als bei einem Druck auf Papier. Ich nenne es mal unscharf, auf jeden Fall war es anstrengender.


Das ist meine Meinung, deswegen wollte ich mal Fragen Ihr das wahrnehmt.

Feinere Schriften mag ich eh nicht. Mit meinen gewählten Schriftarten, Amaranth oder Verdana, finde ich das Lesen auf dem Paperwhite sehr angenehm. Im Gegensatz zu dir finde ich die Beleuchtung am Abend sehr angenehm für die Augen und bin froh nicht noch ein zusätzliches Licht direkt in der Nähe des PW anmachen zu müssen. Ich habe die Beleuchtung allerdings nicht sehr hoch stehen. Wird diese zu hoch gedreht finde ich es unangenehm. Anfangs habe ich etwas rumgespielt um, die für mich, perfekte Einstellung zu finden.
 

merja

New member
Ich drehe die Beleuchtung auch immer nur gerade so hoch, dass ich einen papierähnlichen Hintergrund habe. Ich bevorzuge Serifen-Schriftarten die dennoch recht Schörkellos sind.
 
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