interaktives eBook mit Facebook-Anbindung

Frankbooks

New member
Liebe eReader-Gemeinde,


mit viel Interesse verfolge ich seit geraumer Zeit die Forenthemen und -einträge.
Die Themen iPad und eBooks lassen mich nicht nur privat, sondern seit Anfang Juli auch beruflich nicht mehr los, weshalb ich in der Runde vorstellig werden möchte. Ich denke, dass gerade beim iPad die Einbindung von PDF-Texten viele der zusätzlichen Nutzungsmöglichkeiten des Tablets außer Acht lassen. Deshalb habe ich mit meinem Start-up Frankbooks eine kleine Firma gegründet, die sich nun voller Eifer auf die Entwicklung neuartiger, interaktiver eBooks für iPads stürzt.
Um das Projekt zu starten, habe ich eine App programmieren lassen und einen eigens verfassten Roman (Titel: Taschengeld) mit ca. 230 Fotos, Videos und Weblinks angereichert. Darüber hinaus habe ich einen der Charaktere mit einem Facebook-Account ausgestattet. Über diesen Account kommentiert die Person die Geschehnisse des Romans. Leser (die einen Facebook-Account besitzen) können direkt aus der App mit dem Charakter, dem Autoren oder allen übrigen Nutzern der App kommunizieren. Es soll so eine Art weltweiter Lesezirkel entstehen, über den die Leser sich und sich über die Story austauschen können.


Kurz zum Inhalt von Tschengeld:
Malik, ein zwanzig Jahre alter Berliner und beruflich eher dem Dubiosen zugeneigt, ist bei einem Einsatz für den Unterweltler Schlosser per Zufall an einen hohen Geldbetrag gelangt. Anstatt die Summe abzuliefern beschließt er spontan, mit dem Geld zu flüchten.
Es entwickelt sich eine “Roadstory“, bei der Malik von Berlin über Schwerin und Hamburg in Richtung Sylt reist. Er ist jedoch nicht ungestört, denn um an sein Geld zu kommen beauftragt Schlosser einen altgedienten Profi, der sich an die Verfolgung des Jungen macht. Er soll nicht der einzige sein, denn auch die Polizei hat es auf Malik abgesehen. Ausgerechnet dem vor kurzem erst von einem seelischen Zusammenbruch genesenen Kommissar Peter Krauser wird diese Aufgabe übertragen. Je weiter der sich auf der Suche Hamburg nähert, desto stärker dringen ihm die dunklen Erinnerungen an seine dortige Vergangenheit wieder ins Gedächtnis.
Auf seiner Reise trifft Malik zufällig Kristina, die ihn aus einem ersten brenzligen Zusammentreffen mit seinem Verfolger befreit. Es entwickelt sich ein spannendes Katz und Maus-Spiel, bei dem den beiden Flüchtenden ihre Verfolger stetig näher kommen.


Mit der App möchte ich über Leser hinaus zudem Autoren ansprechen, die sich mit ähnlichen Ideen einer Veröffentlichung ihrer Geschichte tragen, aber die hohen Entwicklungskosten der Programmierung einer eigenen App scheuen. Gerne möchte ich diesen mit meiner App eine kostengünstigere Möglichkeit bieten, ihre Werke zu publizieren. Außerdem freue ich mich so auf die gemeinsame Entwicklung neuer Ideen, mit den eBooks künftig angereichert werden könnten (Sounds, locations based Storys, und und und...)


Weitere Informationen auf meiner Webseite, Twitter oder unter Frankbooks, bzw. dem (fiktiven Charakter des Romans) Kristina Taschengeld auf Facebook.


Wendet Euch bei Fragen gern auch direkt an mich.
viele Grüße
Frank Habbe
Frankbooks
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Eno

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Hmmm... In diesem Forum geht es hauptsächlich um dezidierte Lesegeräte. Da geht aber nichts mit Deiner App (durchaus interessante Idee), da die Lesegeräte zu 98 % auf e-Ink basieren. Und auf einem LCD-Bildschirm zu lesen ist nicht wirklich mein Ding. Vor allem draußen. Ich habe das Magazin „Stern“ mal als iPad-Ausgabe probiert. Und bin wieder bei der Papierversion...


Nun, es stellt sich auch die Frage, was man unter einem Buch versteht. Bei mir ist das so, daß ich lediglich einen Textinhalt erwarte. Der Rest ist eine Sache des Kopfkinos. Die Umgebungen, Landschaften und Charaktere entstehen beim Lesen im Geiste. Und da ich mir die selbst erstellte „Welt“ nicht zerstören möchte, gucke ich keine Filme, wenn ich das Buch gelesen habe. Kein Film kann die im Kopf erschienene Welt auch nur im Ansatz ersetzen.


Nenne mich altmodisch, aber einen Facebook-Account habe ich nicht und werde ich auch nicht haben :p


Grüße


Eno
 

Frankbooks

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Hi Eno,


danke für das Feedback.
Es handelt sich bei den interaktiven Elementen, Fotos etc. um Zusatzfunktionen. Die App kann natürlich auch ganz normal als Buch gelesen werden ☺


viele Grüße
Frank
 

Chalid

Administrator
Teammitglied
Also ich finde die Sache schon interessant. eBook Reader mit eInk-Display werden nicht immer so langsam bleiben und verwenden auch jetzt schon zunehmend Android als Betriebssystem. Von daher kann ich mir schon vorstellen, dass interaktive Bücher in Zukunft durchaus Potential haben ihre Leser zu finden.


Habe vor einem Jahr schon mal was zu dem Thema im Blog geschrieben:
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Polo

New member
Nenne mich altmodisch, aber einen Facebook-Account habe ich nicht und werde ich auch nicht haben :p
Ich denke, ein Gesichtsbuch nicht zu haben ist nicht unbedingt Sache des Alters, sondern des gesunden Menschenverstandes.


Hätte man mich vor Einführung dieses "sozialen" Netzwerkes (oder auch Twitter und was es sonst noch so gibt) gefragt, ob sowas Sinn machte, hätte ich mit nein geantwortet. Aber offenbar leiden viele Leute daran, daß man sie nicht beachtet und das sie sich so eine Art Pseudeobeachtung "bauen". Seid mir nicht böse, aber Gesichtsbuch ist völlig überflüssig. Jedenfalls, falls man es privat nutzte. Als Vervielfältiger im geschäftlichen Bereich laß' ich es noch gelten, obwohl ich damit keine guten Erfahrungen gemacht haben.
 

Frankbooks

New member
Tja, zum Thema Facebook gehen die Ansichten wohl auseinander...
Ich frage mich nur manchmal, warum sich die Nicht-Anhänger immer so vehement dagegen einsetzen. Sie müssen nicht dabei sein, und gut damit.


PS - wer keine Freunde hat, wird bei Facebook auch nicht glücklich
 

Polo

New member
Ich frage mich nur manchmal, warum sich die Nicht-Anhänger immer so vehement dagegen einsetzen. Sie müssen nicht dabei sein, und gut damit.
Damit ist es nicht getan. Sei Du mal Vater einer hübschen 13-jährigen. Mal sehen, wie Du es siehst, daß sie Bilder von sich hochlädt.

PS - wer keine Freunde hat, wird bei Facebook auch nicht glücklich
Genauso sehe ich das auch. Entweder man hat sie oder nicht:D. Da hilft auch kein Zwtschern oder Gesichtsbuchen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Chalid

Administrator
Teammitglied
Ja, das Bewusstsein bei der Veröffentlichung persönlicher Daten auf Facebook & Co. muss auf jeden Fall gestärkt werden. Habe dahingehend auch schon mal an einer Schule referiert. Den Kindern ist da natürlich auch nicht klar, dass diese Dinge weiterverarbeitet werden und bei falschen Einstellungen auch Dritten Zugang erlaubt.


Wie auch immer, ich denke das ist ein Thema, das man in einem anderen Thread diskutieren sollte, sofern bedarf besteht 😉


Hier geht es um ein interaktives eBook, welches die Nutzung von Facebook erlaubt, aber nicht voraussetzt, sofern ich das richtig verstanden habe 😆
 

Eno

New member
Hier geht es um ein interaktives eBook, welches die Nutzung von Facebook erlaubt, aber nicht voraussetzt, sofern ich das richtig verstanden habe 😆

Man kann es ohne FB lesen, aber mit FB ist es erst vollumfänglich und im Sinne des Autors nutzbar. Was genau das hüpfende Komma ist.


In heutiger Zeit ist für manche Dinge ein FB-Konto mehr oder weniger erforderlich. Und spätestens dann, wenn sowas eine solche Omnipräsenz hat, ist ein Punkt erreicht, wo man mal innehalten sollte.


Ich habe zwar einen überschaubaren Freundeskreis, den aber schon seit 30 Jahren. Früher sind wir mit dem Rad zusammen zur Schule gefahren, heute fahren wir zusammen mit dem Motorrad die eine oder andere Tour. Das kann man mit FB-„Freunden“ vergessen 🙄
 

Polo

New member
Danke Chalid, genau richtig verstanden ☺
Ich habe mir Deinen 1. post nochmal durchgelesen und habe dem entnommen, daß die Leser(INNNENNN:D:D:D) mit dem Antagonisten "chatten" können.


Ich glaube, Eno erwähnte das Kopfkino. Und nur so lese ich. Bei mir geht der Film im Kopf ab. Bei jedem Buch, was ich lese (Belletristik). Ich wäre kein Vertreter, der beim Lesen noch das Netz benutzen wollte. Vielleicht bin ich einfach zu alt dafür. Wünsche Dir natürlich Erfolg damit.
 
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