Kindle als Zugpferd, Nook als Bremsklotz

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Des einen Leid, des anderen Freud - so könnte man derzeit die eBook Reader Situation bei Barnes & Noble und Amazon beschreiben. Denn musste Barnes & Noble erst kürzlich seine Erwartungen für das Jahr 2013 gegenüber 2012 nochmals nach unten revidieren - hier hatte man bereits 262 Millionen US-Dollar Verlust (EBITDA) eingefahren - konstatierte jetzt [...]


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firstmattheo

New member
Es ist einfach so wie in allen Märkten, einer hält 60% des Gesamtvolumens und die anderen Mitbewerber teilen sich die restlichen 40%.
Hinzukommt die Expansionspolitik von A., seit letztem Jahr agressiv in Japan vertreten und auch in Europa sehr stark. B&N hingegen ist eher zögerlich in England eingestiegen, während Kobo mit seiner internationalen Ausrichtung ebenfalls einen satten Gewinn einfährt.


Evtl sollte B&N ganz aus dem Verlustreichen Hardwaregeschäft aussteigen und sich wie Thalia einen Partner suchen.


Warum nicht Sony oder Kobo?


B&N+K die einen machen offline mit echten Büchern und K übernimmt die eDistribution.
 

sento

New member
Können Sie das belegen?
Googeln sie nach den entsprechenden Nachrichten. Es wird fast in allen Studien davon ausgegangen, dass Amazon über die Hälfte des Marktes in den USA hält. Allerdings veröffentlicht Amazon keine offiziellen Verkaufszahlen.


Evtl sollte B&N ganz aus dem Verlustreichen Hardwaregeschäft aussteigen und sich wie Thalia einen Partner suchen.


Warum nicht Sony oder Kobo?
Kobo kommt nicht in Frage, weil sie ihre Reader an ihren eigenen Shop anbinden. Auch Sony bindet in den Staaten seine Reader an den eigenen Shop. Des Weiteren hat B&N bereits einen Partner. Microsoft ist nicht unwesentlich an der Nook-Sparte beteiligt.
 
G

GeorgF

Guest
B&N ist eingeschlafen. Der aktuelle Reader ist vom Frühling 2012 und war schon damals nur das Modell von 2011 mit Beleuchtung erweitert.
Schon der Kindle Paperwhite und Co. sind nicht optimal ausgeleuchtet und der Nook Glow ist eine Generation älter.


Natürlich kostet technischer Wettkampf Geld, dennoch hat das Sparen ja nichts gebracht, was man an den Geschäftszahlen sehen kann.
Und dabei müsste B&N dank der Partnerschaft mit Microsoft doch gewisse finanzielle Möglichkeiten haben.


Vielleicht glaubte man ja auch an das Lied von sterbenden eReader Markt und konzentrierte sich auf Tablets. Nun ja ein Tablet kaufe ich weder in der Drogerie noch beim Buchhändler, sondern bei Amazon & Media Markt und nicht von VW und Rossmann, sondern von Apple oder Asus.
 

JulesWDD

Active member
Googeln sie nach den entsprechenden Nachrichten. Es wird fast in allen Studien davon ausgegangen, dass Amazon über die Hälfte des Marktes in den USA hält. Allerdings veröffentlicht Amazon keine offiziellen Verkaufszahlen.



Interessante Argumentation: Da wird eine Behauptung aufgestellt, nämlich


"Es ist einfach so wie in allen Märkten, einer hält 60% des Gesamtvolumens und die anderen Mitbewerber teilen sich die restlichen 40%.",


was mich veranlasst nachzufragen, womit oder wodurch das denn belegt sei. Sie meinen nun, ich solle "nach den entsprechenden Nachrichten" googlen. Ich meine aber, dass derjenige, der eine Behauptung aufstellt, auch die Nachweise für seine Behauptung zu erbringen hat.
 

sento

New member
Interessante Argumentation: Da wird eine Behauptung aufgestellt, nämlich


"Es ist einfach so wie in allen Märkten, einer hält 60% des Gesamtvolumens und die anderen Mitbewerber teilen sich die restlichen 40%.",


was mich veranlasst nachzufragen, womit oder wodurch das denn belegt sei. Sie meinen nun, ich solle "nach den entsprechenden Nachrichten" googlen. Ich meine aber, dass derjenige, der eine Behauptung aufstellt, auch die Nachweise für seine Behauptung zu erbringen hat.
Ich meinte sie können, wenn sie es interessiert auch selbst etwas herausfinden, ohne auf eine Antwort zu warten, die vielleicht gar nicht kommt.
Je nachdem welche Geräte sie einbeziehen, kann Amazon auf über 60% kommen, oder auf wesentlich weniger. Allein darüber können sie Stunden diskutieren. Es gibt unzählige Studien zu dem Thema.
 

JulesWDD

Active member
Ich meinte sie können, wenn sie es interessiert auch selbst etwas herausfinden, ohne auf eine Antwort zu warten, die vielleicht gar nicht kommt.
Je nachdem welche Geräte sie einbeziehen, kann Amazon auf über 60% kommen, oder auf wesentlich weniger. Allein darüber können sie Stunden diskutieren. Es gibt unzählige Studien zu dem Thema.

Ich kann natürlich auch aus der Antwort, die ja in der Tat offenbar nicht kommt, den Schluss ziehen, dass die zitierte Ausgangsbehauptung


"Es ist einfach so wie in allen Märkten, einer hält 60% des Gesamtvolumens und die anderen Mitbewerber teilen sich die restlichen 40%."


eben nicht belegt ist. Es ist eine Sache, ein recht pauschale Behauptung - "in allen Märkten" - aufzustellen, und eine andere Sache, diese Behauptung dann auch zu belegen. Darüber muss ich im Übrigen nicht diskutieren, schon gar nicht über Stunden.
 
M

Moritzi

Guest
Liebe Leute, ihr könnt ja weiterhin fleißig Kindles kaufen, bis alle anderen Hersteler pleite sind oder aufgeben. Was haben wir dann? Wir haben einen Quasi-Monopolisten, der Hard-, Software und Inhalte kontrolliert und null Interesse an Innovation hat. Daran wird nicht Amazon schuld sein, sondern die Konsumenten, wenn ihr das gerne haben wollt, macht ruhig so weiter.
 

JulesWDD

Active member
Liebe Leute, ihr könnt ja weiterhin fleißig Kindles kaufen, bis alle anderen Hersteler pleite sind oder aufgeben. Was haben wir dann? Wir haben einen Quasi-Monopolisten, der Hard-, Software und Inhalte kontrolliert und null Interesse an Innovation hat. Daran wird nicht Amazon schuld sein, sondern die Konsumenten, wenn ihr das gerne haben wollt, macht ruhig so weiter.



Na dann gehöre ich ja zu den good guys, habe ich doch sowohl vom Dämon Amazon gekauft, wie auch von der kleinen StartUp Klitsche Sony ...
:cool:
... !! Ihre These, dass die Konsumenten schuld sind am Entstehen eines Monopolisten, sollten Sie sich patentieren lassen, damit können Sie landauf und landab in jeder Talkshow Punkte sammeln ... 🙄 ... !!
 

Chalid

Administrator
Teammitglied
Naja, ganz so dramatisch ist die Lage nicht. Amazon hält etwa 30 Prozent des US-Buchmarktes und ist damit der größte Buchhändler des Landes. Der zweitgrößte ist Barnes & Noble mit 16 Prozent Marktanteil.


Hier der Artikel:
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und hier die dazugehörige Grafik:
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Man muss halt dazu sagen, dass Amazon einerseits von der Borders-Pleite profitiert und andererseits den Trend zum eBook rechtzeitig erkannt hat. Gleichzeitig kann Amazon dank fehlender Buchpreisbindung auch die Preise diktieren (jetzt wieder) und so auf Kundenfang gehen. Das sind halt alles Dinge die hierzulande nicht unbedingt zutreffen.


Allerdings muss man auch sagen, dass es auch keine heimische Konkurrenz gibt, die es geschafft hat irgendwas ähnliches auf die Beine zu stellen. Barnes & Noble war ja beim Wandel zum eBook vorne dabei mit dem eigenen Ökosystem und einem passenden Lesegerät. Alle deutschen Händler setzen auf extern zugekaufte und z.T. nicht angepasste eBook Reader. Da darf man sich dann halt auch nicht wundern, wenn viele Kunden eher zu Amazon oder Kobo greifen.
 
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