Kobo Kundendienst

Alaska

New member
Hallo,


ich bin gerade entsetzt über die fehlende Kompetenz des Kobo Kundendienstes, den man unter erreicht.


Der Fischer Verlag versieht alle seine E-Books mit einem rechten Rand von 1em. Das sieht im Stylesheet so aus:


p {
margin-bottom:0;
margin-right:1em ;
text-indent:1.25em;
}


Ich habe sowohl den Fischer Verlag, als auch Kobo angeschrieben. Von Fischer erhielt ich die Antwort, der Rand werde wegen der Adobe Buchseitenzahl eingefügt, sei aber definitiv zu groß, das würde in Zukunft geändert. Die alten Bücher allerdings würden so bleiben.


Nachdem mir Kobo genatwortet hatte, dass sie mit ihrem H2O meine Fehlermeldung nicht nachvollziehen könnten und ein Werksreset empfahlen, habe ich Ihnen die Antwort vom Fischer-Verlag weitergeleitet, mit dem Ergebnis, man habe die Angelegenheit an die Fachabteilung weitergeleitet und ich solle einen Werkreset machen, um das Problem zu beseitigen.


Ich schrieb darauf hin, dass ich davon ausgehen würde, nicht verstanden worden zu sein und fragte, wie ich einen Fehler in einem Buch mit einem Werksreset des Readers beheben könne.


Nächste Antwort, man habe mich sehr wohl verstanden und ich solle einen Werksreset durchführen.


Daraufhin habe ich mich beschwert und gebeten, die Beschwerde weiterzuleiten.


Kobo nutzt für die an die Reader verschickten Dateien das kepub-Format (mit der Endung …kepub.epub). Beim Lesen der Dateien wird nicht der fehlerhafte Adobe Viewer genutzt, sondern ACCESS. Seitenzahlen am rechten Rand gibt es gar nicht, insofern wäre es am einfachsten, wenn Kobo die Ränder im stylesheet der im eigenen Laden verkauften Bücher rechts und links genauso ignorieren würde wie die oben und unten. Aber das mal jemand im Kundendienst in den USA, Japan oder Kanada (es gibt keine Umlaute in den Antworten) verständlich zu machen, scheint mir unmöglich.
 
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Faulander

Der mit der Zunge
... insofern wäre es am einfachsten, wenn Kobo die Ränder im stylesheet der im eigenen Laden verkauften Bücher rechts und links genauso ignorieren würde wie die oben und unten. Aber das mal jemand im Kundendienst in den USA, Japan oder Kanada (es gibt keine Umlaute in den Antworten) verständlich zu machen, scheint mir unmöglich.
Deshalb bearbe ich grundsätzliche alle Bücher bevor ich sie an den Reader sende. Der Aufwand von 5 Minuten ist es mir wert, zumal er in keiner Relation zum Lesezeitraum steht - und ich mich dann nicht mit Kundendiensten ärgern muss.


An der grundsätzlichen Problematik ändert das natürlich nix ...
 
...man habe die Angelegenheit an die Fachabteilung weitergeleitet und ich solle einen Werkreset machen, um das Problem zu beseitigen.

Ja, das kenne ich. Standardantwort. Sowas schreiben die auch immer zum Thema Absatzbug. 😉


Faulander schrieb:
Deshalb bearbe ich grundsätzliche alle Bücher bevor ich sie an den Reader sende.

Mache ich auch. Ich glaube, ich habe überhaupt noch nie ein Buch auf einen Reader geschickt, das ich nicht zuvor mit Calibre oder Sigil verändert hätte.
 

Krimimimi

New member
Die Kompetenz des Kobo Service kenne ich auch.
Im Dezember letzten Jahres schrieb ich ihnen, dass ich seit dem letzten Update das Problem habe, dass meine Speicherkarte nach dem Abschalten nicht mehr erkannt würde. Da teilte man mir mit, dass ich die Speicherkarte formatieren müsse (wieso? sie funktionierte doch vorher). Ich formatierte eine andere Speicherkarte und übertrug ein paar Ebooks darauf. Der Fehler war der gleiche. Dies teilte ich Kobo mit. Da gab man zu, dass es sich um einen Bug in der Firmware handele und dass man bereits mit Hochdruck am der Fehlerbeseitigung arbeite. Naja, von Hochdruck merke ich nichts. Etliche Monate und Firmware- Versionen später ist der Fehler immer noch da (übrigens bei 2 Kobos).
 

Alaska

New member
Deshalb bearbe ich grundsätzliche alle Bücher bevor ich sie an den Reader sende. Der Aufwand von 5 Minuten ist es mir wert, zumal er in keiner Relation zum Lesezeitraum steht - und ich mich dann nicht mit Kundendiensten ärgern muss.


An der grundsätzlichen Problematik ändert das natürlich nix ...

Das will ich nur noch in Ausnahmefällen machen, 95% der Kobo-kepubs sind ja in Ordnung. Und die Reaktion vom Fischer Verlag fand ich sehr positiv, solche Fehler müssen beseitigt werden, man kann doch dem Kunden nicht die Formatkorrekturen überlassen oder besser: zumuten.


Mir gefällt auch die grafische Vorschauoption, die man nur mit den Kobokepubs bekommt. Wenn ich herausbekommen würde, wie man diese Dateien ändert, ohne die Vorschau zu beseitigen, wäre ich extrem zufrieden. 😉


Der Kobokundendienst fällt durch technisches Unverständnis auf (z.B. Verwechslung von Silbentrennung mit Blocksatz) und scheint die Empfehlung eines Werksresets fast in allen Antwortmails zu geben. Wie viel verlorene Zeit auf seiten der Kunden kommt da wohl zusammen?
 
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