Ich habe mir vor einigen Wochen ein Bookeen Frontlight in einer Thalia- Filiale angeschaut. Der Mitarbeiter hatte echt Ahnung von dem Gerät, da hätte jeder Mediamarkt oder Saturn- Mitarbeiter einpacken können.
Hallo,
das ist ja auch kein Kunststück wenn man nur über "seine" Geräte Bescheid wissen muß. Im Elektronikfachhandel, wo Geräte von verschiedenen oder am besten von allen Anbietern zu Auswahl stehen (sollten), ist es schon etwas aufwändiger, sich mit allen Spezifika auszukennen.
Allerdings bin ich der Meinung, daß da viel nutzloses Gejammer aufkommt.
Der Buchhandel ist nicht mein bevorzugter Ort um technische Geräte zu kaufen. Da will ich Bücher kaufen und fertig ist der Lack.
Und da ich halt auf eBooks umgestiegen bin hat der Händler vor Ort bedauerlicherweise das Nachsehen. Das kann er maximal ändern, wenn er sich ein Konzept einfallen läßt mit dem er besser ist als der Internethandel, oder zumindest gleich. Der Buchhandel wäre nicht die erste Branche, die durch den Internethandel Abstriche hinnehmen muß(te).
Was den Reader betrifft kann der Buchhändler gar nicht den Service bieten. Ich suche mein Gerät im Web anhand von Testberichten und Kritiken (z. B. Foren wie hier) aus und schaue dann nach, wo ich es halbwegs günstig bekomme.
Das kann der rote Technikmarkt vor Ort sein, der Onlinehändler oder, oder, oder...
Und die Bücher? Klar wird da noch in der Buchhandlung gestöbert. Aber aus Platzgründen (ich weiß nicht mehr wohin mit den gedruckte Ausgaben) bleibt der Kauf im Buchhandel auf die Bücher beschränkt, die auf dem eReader nicht oder nur mit Abstrichen gelesen werden könnten oder gar nicht als eBooks heraus gegeben werden.
Die DRM-Sperre spielt da nur eine untergeordnete Rolle. Aber das ist ein anderes Thema.