\"Papa-Probetraining\" von Ben Weber

weber

New member
Der Roman „Papa-Probetraining“
schildert auf humorvolle Weise, welche Herausforderungen auf einen kinderlosen, midlifekrisengeplagten Mann zukommen, der überraschend die Bekanntschaft eines neunjährigen Jungen aus dem Kinderheim macht. Gemeinsam mit seiner Frau kümmert er sich an den Wochenenden um das elternlose Kind, bis er eines Tages plötzlich vor der schwierigen Entscheidung steht, ob er sich für die Rolle des neuen Pflegevaters bewerben soll oder nicht. In dieser größtenteils autobiografischen Erzählung beschreibt der Autor mit Augenzwinkern und einer gehörigen Portion Selbstironie, wie er sich darauf einlässt, sein relativ bequemes und wohlstrukturiertes Leben gegen das alltägliche Chaos und Abenteuer im Zusammenleben mit einem Kind einzutauschen.


Isst man Pommes mit Senf?
Können Schneeeulen tanzen?
Fressen Löwen Fitnesstrainer?
Warum muss sich Benno Weber diese merkwürdigen Fragen stellen? 🙄


Als der ausgediente Fitnesstrainer und angehende Hausmann eines Tages von der Arbeit zurückkehrt, ist er ziemlich überrascht: In seiner Küche sitzt ein fremdes Kind! Der neunjährige Leo, ein Schüler aus der Grundschulklasse seiner Ehefrau Susanne, sitzt heulend da und ist ziemlich verzweifelt, weil er Probleme mit seinen Pflegeeltern hat. Benno ist nicht gerade begeistert über den ungebetenen Gast und erleichtert, als der Junge wieder verschwindet. Kurz darauf wird Leo tatsächlich von seinen Eltern ins Kinderheim abgeschoben. Doch Bennos Frau Susanne gibt den Jungen nicht auf und besucht ihn dort. Schließlich gelingt es ihr sogar, Benno zu einem Treffen mit Leo zu überreden. Diese Begegnung mit dem fremden Heimkind bringt nun das geordnete, ruhige Leben des kinderlosen Mannes ziemlich durcheinander...


Der Debütroman von Ben Weber wurde erstmals vom Droemer-Knaur Verlag Ende 2013 als E-Book veröffentlicht. Seit März 2015 ist die Erzählung auch als Taschenbuchausgabe (BoD) erhältlich.




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Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Das Buch »Papa-Probetraining« kann ich absolut empfehlen. Im letzten Jahr habe ich in meinem Blog auch eine Rezension darüber verfasst. Und weil es so schön ist ... ☺


Ben, ich wünsche Dir tolle Umsätze mit dieser Aktion - und natürlich auch eine Ausweitung des Bekanntheitsgrades.
:cool:



Wer dieses Buch noch nicht kennt und es gerne lesen möchte, klickt bitte nicht auf den Spoiler.




»Papa-Probetraining«


Wer mich kennt, weiß, dass ich eher auf Krimis, Thriller, Perry Rhodan und ab und zu mal einen Historienroman stehe. Zuweilen lese ich jedoch auch gerne völlig andere Bücher, speziell solche, die humorvoll geschrieben sind. Das ist bei diesem teil-autobiografischen Roman absolut der Fall.
Die Erzählung der Erlebnisse habe ich als ausgesprochen unterhaltsam empfunden. Ferner zeichnet sich das Buch für mich auch dadurch aus, dass der Autor die Geschehnisse nicht in epischer Breite schildert, sondern sehr rasch auf den Punkt kommt.
Die Protagonisten dieses Romans sind der Probe-Vater Benno, seine Frau Susanne und das Pflegekind Leo, ein vermeintlich hyperaktiver, teilweise alles andere als pflegeleichter, dafür aber meistens lustiger Bengel.
Das Buch punktet für mich auch durch sehr viel Selbstironie. Ich lache ebenfalls gerne über mich und meine nicht seltenen Missgeschicke, aber ich denke, das wäre für mich dann doch etwas zu viel. Hier kann ich nur sagen: Hut ab.


Doch auch Benno ist oftmals ein ›typischer‹ Vertreter der Wesensart ›Mann‹ und muss daher sich selbst und anderen häufig etwas beweisen.
Ein solches Verhalten habe ich schon bei etlichen Männern angetroffen. 😉

Ja, dieser musikalische Exkurs war voll in die Hose gegangen, lamentieren half da nichts mehr! Doch vor Susanne wollte ich mir keinesfalls die Blöße geben, dass ich nicht zurechtkäme mit diesem Bengel.



Bei Büchern, die mich fesseln, versetze ich mich – unabhängig vom Geschlecht der jeweiligen Personen – gerne in die mir besonders sympathischen Protagonisten. Wer das in diesem Buch ist, haben die meisten von Euch sicher rasch erraten.
Daher ist es bestimmt nicht weiter verwunderlich, dass es mir gar nicht gefallen hat, wie Susanne nach meinem Empfinden eine Menge Verantwortung für Leo auf Benno abgeschoben hat. Gut möglich, dass sie ihren Mann hierdurch dazu bringen wollte, sich intensiver mit dem Thema Pflegeelternschaft zu beschäftigen. Wäre sie jedoch meine Frau, hätten wir öfter Zoff miteinander bekommen.
Gewisse Dinge gehen bei mir nämlich überhaupt nicht. Dazu gehört zum Beispiel, mich nachts wachen zu lassen, während meine Partnerin dem Schlaf des Gerechten frönt. Ich glaube, in diesen Situationen hätte ich sie einfach aus dem Bett geworfen.
Dieses Buch ist ein toller und witziger Exkurs in die Gefilde einer nicht immer einfachen Probe-Vaterschaft mit einem für mich teilweise sehr leidgeplagten Benno.
Klar gehört auch ein Happy End zu einer solchen Geschichte, doch der Weg dorthin ist für den Protagonisten teilweise ziemlich steinig.
Ihr habt es bestimmt schon gemerkt: Dieses Buch hat mich emotional sehr angesprochen. Der Haupthandlungsträger Benno tat mir in mehreren Situationen richtig leid.




Meine Ansicht zum sogenannten Hyperaktivitäts-Syndrom.


In den meisten Fällen leiden die Kinder meiner Ansicht nach nicht unter Hyperaktivität, sondern schlicht und ergreifend unter fehlender Beschäftigung. Natürlich gibt es aktivere und weniger aktive Kinder.
Ich gehörte ebenfalls zur Sorte der aktiveren Blagen und meine Umwelt hatte es sicher nicht immer leicht mit mir. Aber ich wurde beschäftigt; meine Omi hat mich unter anderem von dem Moment des Laufenlernens an mit in die Küche genommen und mich dort auch hantieren lassen. Nicht umsonst konnte ich als Fünfjährige eigenständig Kaffee kochen (nur beim schweren Kessel hat Omi geholfen). Ferner habe ich mit 5 1/2 Jahren lesen gelernt und in der 9. Klasse unserer damalige Lehrerin im Kochen mehr als einmal etwas vorgemacht.
Trotz teilweise sehr begrenzter Zeit haben auch meine Eltern viel mit mir gemeinsam unternommen.
Läd man seine Kinder natürlich ständig vor dem Fernseher und/oder dem PC ab, um seine Ruhe zu haben, und/oder versteht es einfach nicht, sich mit ihnen zu beschäftigen, braucht man sich nicht zu wundern, wenn sie »hyperaktiv« werden.
 

Sil

New member
Ich schließe mich Martina an.


Ich habe das Buch auch letztes Jahr gelesen und fand es sehr schön geschrieben.


Weiterhin viel Erfolg !
 

weber

New member
Tja, meine Angaben waren leider ungenau. Heute abend ist das E-Book - wie ich sehe - immer noch im Angebot (0,99€). Also zugreifen ...:eek:


LG Ben
 

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Etwas Offtopic... Aber:
NATÜRLICH isst man Pommes mit Senf!! 😆 😆
Und ich dachte immer schon, ich bin pervers.


Senf kommt bei mir zwar an viele Gerichte - vor allem solche, die mit Fleisch zu tun haben - einschließlich Tartar, aber zu Pommes esse ich am liebsten Majo oder Schaschliksoße.


Pommes mit Senf kann ich jedoch noch toppen: :p
:cool:


  • eine Brötchenhälfte oder eine Scheibe getoastetes Brot
  • darauf Butter oder Margarine
  • die nächste Schicht besteht aus ein paar Scheiben leckeren Camembert
  • darauf kommen schwarze Fischeier (angemacht mit Zwiebeln und Zitrone)
  • den Abschluss bildet ein ordentlicher Klecks Preiselbeeren


Guten Appetit!
 

epiceas

New member
:cool:
:cool:
:cool:
... also bis auf die Preisselbeeren...


aber toll, jetzt hab ich Hunger 😆 (warum gibt es eigentlich gar keinen Sabber-Smiley 😆 )
 

weber

New member
Nun ja, Pommes der holländischen Art - mit Knoblauchmayo oder Erdnusssauce - das würde ich mir noch gefallen lassen... :p


P.S.: Mein E-Book \"Papa-Probetraining\" ist immer noch für 0,99 € zu haben ... da bin ich etwas überrascht, weil der Sonderpreis eigentlich nur für eine Woche vorgesehen war. So hatte ich es zumindest verstanden. Na, mal sehen, was daraus wird... interessierten Lesern soll´s recht sein.
 

Minigini

Active member
Meine Pommes esse ich nur mit Salz - ohne Sauce.


Camembert oder Brie mag ich auch gerne. Ein Brötchen (am liebsten Vollkorn) mit Weichkäse belegen, darauf eine Scheibe Apfel und darüber Preiselbeeren. Das ganze kommt dann in den Backofen oder unter den Grill. Schmeckt lecker.


Fischeier mag ich grundsätzlich nicht. Ich esse sie zwar, wenn sie irgendwo dabei sind, aber ich würde sie mir nie kaufen oder im Restaurant bestellen.
 

weber

New member
Sind die Pommes von guter Qualität schmecken sie auch ohne Sauce, das stimmt. Ist ja auch gesünder 😉 .
Ein großer Käsefreund bin ich allerdings nicht, aber Gouda überbacken (z.B. beim Raclette) mit Ananas und Gemüse, das kann...




P.S.: Übrigens, der No.1 Textauszug bei xtme.lesen ist der Text Nr.375 und (protz!) ... jawoll, aus meinem Buch:
(
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).


Wer sich meine Kurzgeschichte \"Sportschau mit Gästen\" vom Kabarettisten Dr. L. Stratmann vorlesen lassen möchte, sollte hier landen:
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😆
 
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