R.Bote
Buchschaffender
Klappentext:
TikTok-Tod ist ein fesselnder, aufrüttelnder Roman mit Ratgeber-Teil, der den Leser dazu anregt, über die Komplexität von Freundschaft, das Phänomen des (Cyber-)Mobbings, die Nutzung von neuen Medien und die Verantwortung, die wir alle tragen, nachzudenken. Mit seinen eindringlichen Charakteren und der spannenden Handlung hält dieses Buch die Leser bis zur letzten Seite gefangen und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.
In einer idyllischen Kleinstadt wird die 12-jährige Jessica brutal ermordet aufgefunden. Die Täterinnen sind keine Fremden, sondern zwei ihrer engsten Freundinnen – Emilia und Calantha. Dieses erschütternde Verbrechen wirft dunkle Fragen auf: Was hat die beiden Mädchen dazu getrieben, ihre Freundin so grausam zu töten? Und warum hat niemand die Anzeichen erkannt? Im Zentrum der Geschichte steht das allgegenwärtige Problem des Mobbings, das sich in Jessicas Freundeskreis vollzogen hat.
Über die Autorin (Quellen: Amazon und kulturkaufhaus.de):
Anna Ida, Jahrgang 1970, hat deutsche und italienische Wurzeln. Sie studierte Germanistik, Kunstpädagogik und Philosophie in Hannover und Osnabrück. Sie hat lange Jahre an unterschiedlichen Schulformen unterrichtet und umfangreiche Kenntnisse zum Thema Mobbing. Sie ist als Schriftstellerin und Künstlerin tätig.
Persönlicher Eindruck:
Das Buch versucht, die Dynamiken, die Mobbing zugrunde liegen und die Mobbing wiederum nach sich ziehen kann, in Form von Interviews zu erklären, die eine Journalistin mit dem Umfeld einer von Gleichaltrigen ermordeten Zwölfjährigen führt, aber auch mit dem - teilweise deckungsgleichen - Umfeld der Täterinnen. Der Anlass zur Entstehung des Buchs war ein reales Geschehen aus der jüngeren Vergangenheit, und das fiktive Geschehen lehnt sich überaus eng daran an. Für mich hat es sich teilweise so angefühlt, als wären nur die Namen ausgetauscht worden, und irgendwie nicht richtig, dass die Geschichte sich nicht mehr vom realen Mord löst.
Sich dem Thema in Form von Interviews zu nähern, finde ich gut, es bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Perspektiven zu beleuchten, auch, wie sie sich im Lauf der Zeit ändern. Meistens gelingt das, an einigen Stellen fehlt mir etwas der rote Faden, und die Interviews mit der jüngeren Schwester der Ermordeten wirken von der Reflektiertheit und der Ausdrducksweise her unglaubwürdig.
Alles in allem nimmt sich das Buch eines wichtigen und schwierigen Themas in einer Form an, die lesenswert ist, auch wenn die Umsetzung nicht ohne Schwächen ist. Ein Ratgeber-Teil mit Anlaufstellen und Vorlagen für die Behandlung des Themas im Unterricht ergänzen die Geschichte.
Fazit:
Passender Ansatz für ein schwieriges Thema, Umsetzung mit gewissen Schwächen.
TikTok-Tod ist ein fesselnder, aufrüttelnder Roman mit Ratgeber-Teil, der den Leser dazu anregt, über die Komplexität von Freundschaft, das Phänomen des (Cyber-)Mobbings, die Nutzung von neuen Medien und die Verantwortung, die wir alle tragen, nachzudenken. Mit seinen eindringlichen Charakteren und der spannenden Handlung hält dieses Buch die Leser bis zur letzten Seite gefangen und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.
In einer idyllischen Kleinstadt wird die 12-jährige Jessica brutal ermordet aufgefunden. Die Täterinnen sind keine Fremden, sondern zwei ihrer engsten Freundinnen – Emilia und Calantha. Dieses erschütternde Verbrechen wirft dunkle Fragen auf: Was hat die beiden Mädchen dazu getrieben, ihre Freundin so grausam zu töten? Und warum hat niemand die Anzeichen erkannt? Im Zentrum der Geschichte steht das allgegenwärtige Problem des Mobbings, das sich in Jessicas Freundeskreis vollzogen hat.
Über die Autorin (Quellen: Amazon und kulturkaufhaus.de):
Anna Ida, Jahrgang 1970, hat deutsche und italienische Wurzeln. Sie studierte Germanistik, Kunstpädagogik und Philosophie in Hannover und Osnabrück. Sie hat lange Jahre an unterschiedlichen Schulformen unterrichtet und umfangreiche Kenntnisse zum Thema Mobbing. Sie ist als Schriftstellerin und Künstlerin tätig.
Persönlicher Eindruck:
Das Buch versucht, die Dynamiken, die Mobbing zugrunde liegen und die Mobbing wiederum nach sich ziehen kann, in Form von Interviews zu erklären, die eine Journalistin mit dem Umfeld einer von Gleichaltrigen ermordeten Zwölfjährigen führt, aber auch mit dem - teilweise deckungsgleichen - Umfeld der Täterinnen. Der Anlass zur Entstehung des Buchs war ein reales Geschehen aus der jüngeren Vergangenheit, und das fiktive Geschehen lehnt sich überaus eng daran an. Für mich hat es sich teilweise so angefühlt, als wären nur die Namen ausgetauscht worden, und irgendwie nicht richtig, dass die Geschichte sich nicht mehr vom realen Mord löst.
Sich dem Thema in Form von Interviews zu nähern, finde ich gut, es bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Perspektiven zu beleuchten, auch, wie sie sich im Lauf der Zeit ändern. Meistens gelingt das, an einigen Stellen fehlt mir etwas der rote Faden, und die Interviews mit der jüngeren Schwester der Ermordeten wirken von der Reflektiertheit und der Ausdrducksweise her unglaubwürdig.
Alles in allem nimmt sich das Buch eines wichtigen und schwierigen Themas in einer Form an, die lesenswert ist, auch wenn die Umsetzung nicht ohne Schwächen ist. Ein Ratgeber-Teil mit Anlaufstellen und Vorlagen für die Behandlung des Themas im Unterricht ergänzen die Geschichte.
Fazit:
Passender Ansatz für ein schwieriges Thema, Umsetzung mit gewissen Schwächen.