R.Bote
Buchschaffender
Klappentext:
Stell dir vor, du wüsstest, wie du in fünf Jahren sein wirst ... und es würde dir überhaupt nicht gefallen.
In der zweiten Woche der 7. Klasse meldet sich Jason Sloan für den brandneuen HAIR-Club an. Der Club aber entpuppt sich als äußerst seltsam: Die Kinder sollen mithilfe einer schicken neuen Ausrüstung, die von einem mysteriösen Wohltäter gespendet wurde, per Videoaufnahme die Schule überwachen. Ihr erster Auftrag: herausfinden, wer aus der Cafeteria stiehlt.
Doch statt der erwarteten dunklen Cafeteria zeigen die Videos Jason und seinen Freunden etwas ganz anderes: Aufnahmen von ihnen selbst als Highschool-Abgänger, fünf Jahre in der Zukunft! Was um alles in der Welt könnte hier passiert sein? Während die Kinder versuchen, das Rätsel zu lösen, müssen sie etwas feststellen: Niemandem von ihnen gefällt, wie sie in fünf Jahren sein werden ... Gibt es eine Möglichkeit, die Zukunft zu ändern und das eigene Schicksal aufzuhalten?
Über die Autorin (Quelle: betsyuhrig.com):
Betsy Uhrig wuchs in der Region Greater Boston auf und lebt dort heute mit ihrer Familie. Sie erwarb einen Abschluss in Englisch am Smith College und ist seitdem im Verlagswesen tätig, hauptsächlich als Lektorin. Zeitweise jobbte sie als Buchhändlerin und Eisverkäuferin, teils gleichzeitig. Persönliche Anmerkung: Ein Blick auf ihre Website lohnt sich, sie schreibt da noch eine Menge über sich selbst, das ist ganz witzig aufgemacht (Englisch).
Persönlicher Eindruck:
Zu Beginn wirkt der H.A.A.R.-Club (so die Bezeichnung in der deutschen Übersetzung) wie dieser eine Club, in dem sich die Außenseiter der Schule zusammenfinden. In gewisser Weise bleibt er das auch, von der Schule eher stiefmütterlich behandelt und nach außen unscheinbar. Spannend wird er durch das, was die Kinder daraus machen und wie sie sich langsam an das Geheimnis herantasten. Der Erzähler ist in gewisser Weise der Loser unter den Losern, versehen mit dem Amt des Chronisten, das eigens geschaffen wurde, damit er nicht als Einziger kein Amt innehat. Gleichzeitig ist er aber einer derjenigen, die die Handlung maßgeblich gestalten. Dass er immer wieder die Vierte Wand durchbricht, gefällt mir gut, auf diese Weise wird der Leser noch einmal stärker eingebunden.
Der einzige Kritikpunkt ist für mich die sechsjährige Schwester des Erzählers. Die Szenen mit ihr sind für die eigentliche Handlung und für die Charakterisierung des Protagonisten meistenteils unerheblich, gleichzeitig aber nervig zu lesen, weil Alice es geschafft hat, jedem Versuch, sie zu erziehen, erfolgreich aus dem Weg zu gehen, und von den Eltern in ihrem Verhalten noch bestärkt wird (okay, auch eine Form von Erziehung, zugegeben).
Fazit:
Spannend, auch humorvoll, insgesamt gut.
Stell dir vor, du wüsstest, wie du in fünf Jahren sein wirst ... und es würde dir überhaupt nicht gefallen.
In der zweiten Woche der 7. Klasse meldet sich Jason Sloan für den brandneuen HAIR-Club an. Der Club aber entpuppt sich als äußerst seltsam: Die Kinder sollen mithilfe einer schicken neuen Ausrüstung, die von einem mysteriösen Wohltäter gespendet wurde, per Videoaufnahme die Schule überwachen. Ihr erster Auftrag: herausfinden, wer aus der Cafeteria stiehlt.
Doch statt der erwarteten dunklen Cafeteria zeigen die Videos Jason und seinen Freunden etwas ganz anderes: Aufnahmen von ihnen selbst als Highschool-Abgänger, fünf Jahre in der Zukunft! Was um alles in der Welt könnte hier passiert sein? Während die Kinder versuchen, das Rätsel zu lösen, müssen sie etwas feststellen: Niemandem von ihnen gefällt, wie sie in fünf Jahren sein werden ... Gibt es eine Möglichkeit, die Zukunft zu ändern und das eigene Schicksal aufzuhalten?
Über die Autorin (Quelle: betsyuhrig.com):
Betsy Uhrig wuchs in der Region Greater Boston auf und lebt dort heute mit ihrer Familie. Sie erwarb einen Abschluss in Englisch am Smith College und ist seitdem im Verlagswesen tätig, hauptsächlich als Lektorin. Zeitweise jobbte sie als Buchhändlerin und Eisverkäuferin, teils gleichzeitig. Persönliche Anmerkung: Ein Blick auf ihre Website lohnt sich, sie schreibt da noch eine Menge über sich selbst, das ist ganz witzig aufgemacht (Englisch).
Persönlicher Eindruck:
Zu Beginn wirkt der H.A.A.R.-Club (so die Bezeichnung in der deutschen Übersetzung) wie dieser eine Club, in dem sich die Außenseiter der Schule zusammenfinden. In gewisser Weise bleibt er das auch, von der Schule eher stiefmütterlich behandelt und nach außen unscheinbar. Spannend wird er durch das, was die Kinder daraus machen und wie sie sich langsam an das Geheimnis herantasten. Der Erzähler ist in gewisser Weise der Loser unter den Losern, versehen mit dem Amt des Chronisten, das eigens geschaffen wurde, damit er nicht als Einziger kein Amt innehat. Gleichzeitig ist er aber einer derjenigen, die die Handlung maßgeblich gestalten. Dass er immer wieder die Vierte Wand durchbricht, gefällt mir gut, auf diese Weise wird der Leser noch einmal stärker eingebunden.
Der einzige Kritikpunkt ist für mich die sechsjährige Schwester des Erzählers. Die Szenen mit ihr sind für die eigentliche Handlung und für die Charakterisierung des Protagonisten meistenteils unerheblich, gleichzeitig aber nervig zu lesen, weil Alice es geschafft hat, jedem Versuch, sie zu erziehen, erfolgreich aus dem Weg zu gehen, und von den Eltern in ihrem Verhalten noch bestärkt wird (okay, auch eine Form von Erziehung, zugegeben).
Fazit:
Spannend, auch humorvoll, insgesamt gut.
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