R.Bote
Buchschaffender
Klappentext:
Perth, Western Australia, 1975. Die Chefin eines Luxusbordells wird ermordet. Es besteht kein Zweifel daran, dass Polizisten die Frau publikumswirksam hingerichtet haben. Alle Ermittlungen aber verlaufen im Sande. Superintendent Frank Swann will das nicht hinnehmen und ermittelt auf eigene Faust gegen seine Kollegen. Deswegen ist sein Ruin beschlossene Sache in den Etagen der Macht. Mit einem aufwändigen Verfahren soll er aus dem Verkehr gezogen werden.
Aber Swann ist zäh, ruppig und gefährlich. Er schlägt zurück und setzt damit sein Leben und das seiner Familie aufs Spiel. Dass er früher selbst kriminell war und selbst beste Kontakte im Milieu hat, hilft ihm in dem mörderischen Überlebenskampf. Auch wenn seine Chancen nicht allzu gut sind.
Über den Autor (Quelle: Amazon.de, suhrkamp.de, davidwhish-wilson.com):
David Whish-Wilson wurde 1966 in Newcastle/New South Wales geboren, wuchs in Singapur, Victoria und Western Australia auf und verbrachte als junger Erwachsener zehn Jahre in Europa, Afrika und Asien, wo er sich mit allerlei Jobs über Wasser hielt. Inzwischen lebt er mit Partner/in (aus dem englischen Text nicht abzuleiten) und drei Kindern in Fremantle/Western Australia und gibt Kurse im Kreativen Schreiben an der Curtin University. In Australien hat er mehrere Literaturpreise gewonnen und war für weitere nominiert.
Persönlicher Eindruck:
Ich fand das Buch einerseits spannend, andererseits aber auch auf eine schwer greifbare Weise unbefriedigend. Vielleicht liegt es daran, dass Superintendent Swann alles andere als sympathisch rüberkommt. Man mag ihm zugute halten, dass seine Gegner nicht vor seiner Familie Halt machten, trotzdem wirkt er empathielos und bedient sich brutaler Methoden, er ist letztlich kaum besser als die Kollegen, die er verfolgt. Der wirkliche Protagonist war für mich deshalb der Richter, der eigens aus dem Ruhestand zurückgeholt wurde, um Swanns Anschuldigungen gegen die Kollegen zu untersuchen, und eine sehr klare Vorstellung davon hatte, was er von den Zeugen zu halten hatte, die die korrupten Polizisten beigebracht haben.
Der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen. Etwas gestört haben mich im ersten Teil eingestreute Beschreibungen des Intimlebens der Figuren, die weder für deren Entwicklung noch für die Handlung eine Bedeutung hatten.
Das Buch ist der erste Band einer wohl ursprünglich als Trilogie angelegten Reihe, die inzwischen aber sogar mehr als drei Bände zu haben scheint. Dadurch bleiben am Ende dieses Buches fast alle Handlungsfäden offen, wer die Auflösung haben will, ist gezwungen, die Folgebände zu lesen.
Fazit:
Zwar spannend, aber irgendwie auch nicht so richtig packend.
Perth, Western Australia, 1975. Die Chefin eines Luxusbordells wird ermordet. Es besteht kein Zweifel daran, dass Polizisten die Frau publikumswirksam hingerichtet haben. Alle Ermittlungen aber verlaufen im Sande. Superintendent Frank Swann will das nicht hinnehmen und ermittelt auf eigene Faust gegen seine Kollegen. Deswegen ist sein Ruin beschlossene Sache in den Etagen der Macht. Mit einem aufwändigen Verfahren soll er aus dem Verkehr gezogen werden.
Aber Swann ist zäh, ruppig und gefährlich. Er schlägt zurück und setzt damit sein Leben und das seiner Familie aufs Spiel. Dass er früher selbst kriminell war und selbst beste Kontakte im Milieu hat, hilft ihm in dem mörderischen Überlebenskampf. Auch wenn seine Chancen nicht allzu gut sind.
Über den Autor (Quelle: Amazon.de, suhrkamp.de, davidwhish-wilson.com):
David Whish-Wilson wurde 1966 in Newcastle/New South Wales geboren, wuchs in Singapur, Victoria und Western Australia auf und verbrachte als junger Erwachsener zehn Jahre in Europa, Afrika und Asien, wo er sich mit allerlei Jobs über Wasser hielt. Inzwischen lebt er mit Partner/in (aus dem englischen Text nicht abzuleiten) und drei Kindern in Fremantle/Western Australia und gibt Kurse im Kreativen Schreiben an der Curtin University. In Australien hat er mehrere Literaturpreise gewonnen und war für weitere nominiert.
Persönlicher Eindruck:
Ich fand das Buch einerseits spannend, andererseits aber auch auf eine schwer greifbare Weise unbefriedigend. Vielleicht liegt es daran, dass Superintendent Swann alles andere als sympathisch rüberkommt. Man mag ihm zugute halten, dass seine Gegner nicht vor seiner Familie Halt machten, trotzdem wirkt er empathielos und bedient sich brutaler Methoden, er ist letztlich kaum besser als die Kollegen, die er verfolgt. Der wirkliche Protagonist war für mich deshalb der Richter, der eigens aus dem Ruhestand zurückgeholt wurde, um Swanns Anschuldigungen gegen die Kollegen zu untersuchen, und eine sehr klare Vorstellung davon hatte, was er von den Zeugen zu halten hatte, die die korrupten Polizisten beigebracht haben.
Der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen. Etwas gestört haben mich im ersten Teil eingestreute Beschreibungen des Intimlebens der Figuren, die weder für deren Entwicklung noch für die Handlung eine Bedeutung hatten.
Das Buch ist der erste Band einer wohl ursprünglich als Trilogie angelegten Reihe, die inzwischen aber sogar mehr als drei Bände zu haben scheint. Dadurch bleiben am Ende dieses Buches fast alle Handlungsfäden offen, wer die Auflösung haben will, ist gezwungen, die Folgebände zu lesen.
Fazit:
Zwar spannend, aber irgendwie auch nicht so richtig packend.