R.Bote
Buchschaffender
Klappentext:
Dieses Buch lädt ein zu einer ebenso spannenden wie unterhaltsamen Expedition. Es führt seine Leserinnen und Leser über drei Kontinente vom Hindukusch im Osten zu den Säulen des Herakles im Westen, vom nebelgrauen Thule im Norden zum sonnendurchfluteten Alexandria im Süden und macht mit 40 wahrhaft seltsamen Orten einer fernen Vergangenheit vertraut: mythischen Metropolen wie der Urstadt der Menschheit (Eridu), Schauplätzen großer Liebesgeschichten wie den hängenden Gärten von Babylon, rätselhaften Stätten wie der Stadt der Elefanten (Apameia), betrügerischen Orakeln (Abonuteichos), dem Grabmal der Kleopatra (Alexandria), Gespensterhäusern (Athen), Schädelsammlungen (Entremont) und jenem heiligen Vorgebirge am Atlantik, wo man ein leises Zischen hört, wenn die Sonne im Meer versinkt.
Über den Autor (Quellen: Portrait im Buch und Wikipedia):
Martin Zimmermann, geboren 1959 in Güldenstein, studierte Geschichte und Germanistik zunächst in Kiel, später in Tübingen, wo er promovierte und sich habilitierte. Seit 2002 ist er Ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Universität München. Sein Forschungsschwerpunkt ist die historische Landeskunde Kleinasiens.
Persönlicher Eindruck:
Martin Zimmermann schildert in seinem Buch eine Reihe von Städten der Antike vor allem im Hinblick auf ihre Bedeutung im kulturellen Kontext. Anhand teils nachgewiesener, teils rein mythologischer Orte erklärt er, wie die Menschen der Antike versucht haben, sich die Welt zu erklären, aber auch, wie Mythen zu politischen und finanziellen Zwecken ins Leben gerufen oder umgedeutet wurden. Die Ausführungen sind unterteilt in Kapitel, die sich jeweils einer Kategorie von Orten annehmen, zum Beispiel Orte, die den Ursprung der Welt greifbar machen sollten, oder Ort des Wissens. Innerhalb jedes Kapitels werden mehrere Städte in jeweils einem Unterkapitel beschrieben, sodass das Buch auch als Nachschlagewerk verwendet werden kann. Weil Geschichte sich nun einmal zu wiederholen pflegt und die antiken Völker voneinander lernten, bleibt es nicht aus, dass sich verschiedene Elemente in den Mythen wiederholen, trotzdem ist jede Beschreibung für sich spannend. Wenn man zu viel auf einmal liest, kann es passieren, dass einem irgendwann der Kopf schwirrt von Namen von Personen und Städten, und dass man das Gefühl hat, sich in einem Netz aus Querverbindungen zu verheddern. Mich persönlich hat das nicht gestört, insgesamt war es für mich ein spannender Einblick in die Gedankenwelt der Antike.
Fazit:
Spannender Einblick in die Gedankenwelt einer längst vergangenen Zeit.
Dieses Buch lädt ein zu einer ebenso spannenden wie unterhaltsamen Expedition. Es führt seine Leserinnen und Leser über drei Kontinente vom Hindukusch im Osten zu den Säulen des Herakles im Westen, vom nebelgrauen Thule im Norden zum sonnendurchfluteten Alexandria im Süden und macht mit 40 wahrhaft seltsamen Orten einer fernen Vergangenheit vertraut: mythischen Metropolen wie der Urstadt der Menschheit (Eridu), Schauplätzen großer Liebesgeschichten wie den hängenden Gärten von Babylon, rätselhaften Stätten wie der Stadt der Elefanten (Apameia), betrügerischen Orakeln (Abonuteichos), dem Grabmal der Kleopatra (Alexandria), Gespensterhäusern (Athen), Schädelsammlungen (Entremont) und jenem heiligen Vorgebirge am Atlantik, wo man ein leises Zischen hört, wenn die Sonne im Meer versinkt.
Über den Autor (Quellen: Portrait im Buch und Wikipedia):
Martin Zimmermann, geboren 1959 in Güldenstein, studierte Geschichte und Germanistik zunächst in Kiel, später in Tübingen, wo er promovierte und sich habilitierte. Seit 2002 ist er Ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Universität München. Sein Forschungsschwerpunkt ist die historische Landeskunde Kleinasiens.
Persönlicher Eindruck:
Martin Zimmermann schildert in seinem Buch eine Reihe von Städten der Antike vor allem im Hinblick auf ihre Bedeutung im kulturellen Kontext. Anhand teils nachgewiesener, teils rein mythologischer Orte erklärt er, wie die Menschen der Antike versucht haben, sich die Welt zu erklären, aber auch, wie Mythen zu politischen und finanziellen Zwecken ins Leben gerufen oder umgedeutet wurden. Die Ausführungen sind unterteilt in Kapitel, die sich jeweils einer Kategorie von Orten annehmen, zum Beispiel Orte, die den Ursprung der Welt greifbar machen sollten, oder Ort des Wissens. Innerhalb jedes Kapitels werden mehrere Städte in jeweils einem Unterkapitel beschrieben, sodass das Buch auch als Nachschlagewerk verwendet werden kann. Weil Geschichte sich nun einmal zu wiederholen pflegt und die antiken Völker voneinander lernten, bleibt es nicht aus, dass sich verschiedene Elemente in den Mythen wiederholen, trotzdem ist jede Beschreibung für sich spannend. Wenn man zu viel auf einmal liest, kann es passieren, dass einem irgendwann der Kopf schwirrt von Namen von Personen und Städten, und dass man das Gefühl hat, sich in einem Netz aus Querverbindungen zu verheddern. Mich persönlich hat das nicht gestört, insgesamt war es für mich ein spannender Einblick in die Gedankenwelt der Antike.
Fazit:
Spannender Einblick in die Gedankenwelt einer längst vergangenen Zeit.