Studie: Lesen auf Tablets für ältere Personen weniger anstrengend

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In einer aktuellen Studie*der Universitäten Mainz, Marburg und Göttingen wurden Hirnstrommessungen bei Personen durchgeführt, welche über unterschiedliche Medien Textstellen lesen mussten. Verglichen wurde hierbei das klassische Buch mit eBook Readern und Tablets. Auch beim Alter wurden Unterscheidungen getroffen: eine junge Gruppe (21-34 Jahre) wurde mit älteren Personen (60-77 Jahre) verglichen. Das Ergebnis hierbei ist durchaus [...]


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ottischwenk

Guest
Ich bekomme nicht Kopfschmerzen von LCD Displays, sondern von eInk Leuchtreadern - Kindle PW und HD Frontlight.
 

Chalid

Administrator
Teammitglied
Komisch eigentlich, weil es sich dabei idR. um die gleiche LED Beleuchtung mittels PWM-Controller handelt. Sollte also keinen allzu großen Unterschied machen.
 

Oliver

ALLESebook.de | CME.AT
außerdem hat man bei den beleuchteten ebook readern zumindest noch die option die beleuchtung zu deaktivieren/auf ein minimum zu reduzieren und trotzdem bei guten lichtverhältnissen eine gute lesbarkeit zu gewährleisten
 
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ottischwenk

Guest
Komisch eigentlich, weil es sich dabei idR. um die gleiche LED Beleuchtung mittels PWM-Controller handelt. Sollte also keinen allzu großen Unterschied machen.
Außer, dass das Licht bei Leuchtreadern in den Pipes zigfach reflektiert und beim Eintitt in die Pipes bzw Ausgang aus auch noch gebrochen worden ist und es dadurch zu unterschiedlichsten Farberscheinungen kommen kann.
Es ist nur gut, dass die LEDs in einem sehr engen Spektralbereich arbeiten.
Jetzt hab ich schon Berichte von Leuten gelesen, die das Gitternetz der Pipes bei abgeschalteter Beleuchtung sehen und dadurch beim Lesen gestört sind.
 
G

Gerald L

Guest
Das viele das analoge Buch am besten beurteilen, hängt sicher auch damit zusammen, dass es nach wie vor am einfachsten zu verwenden ist ... Aufmachen und Loslesen.
Bei älteren Lesern liegt es sicher an der Hemschwelle Technik und daran, dass es leider noch keinen eReader gibt, der wirklich optimal für ältere Leser ist. Meine Schwiegermutter (73 Jahre) kämpft gerade mit dem HD Frontlight. Das Gefühl in den Fingern ist nicht mehr so gut und daher tut sich sich schwer mit den Touchscreen. Die Blättertasten auf der Seite sind gut, aber leider eine spur zu klein. Die große Schrift taugt ihr aber.
 

SPF30

Technikfan
habe selbst alle genannten medien in jeder form. pb touch, kindle paperwhite, ipad 3 und natürlich gute alte bücher.


im buch zu lesen ist natürlich noch immer sehr nett, aber hier macht der nostalgiebonus meiner meinung nach am meisten des charmes aus. wir sind mit büchern aufgewachsen. das legt man nicht so schnell ab - selbst als technikbegeisteter nicht.


auf den digitalen geräten lese ich am liebsten am kindle paperwhite. ausgezeichnete beleuchtung, und super ablesbarkeit. da lässt es sich wirklich für viele stunden ohne tränende augen oder kopfschmerzen lesen. perfekt! ich bereue den wechsel jedenfalls nicht.


lesen am tablet empfinde ich ebenfalls als anstrengend. ich sitze schon den halben tag am pc und merke hier ganz deutlich wie meine augen nach einer gewissen zeit zu trockener werden. selbes am ipad (mal abgesehen davon dass es zu schwer ist). das passiert mir beim buch oder eink gerät nicht.
 

shirin

New member
Ich habe selbst eine Zeit lang Bücher am Handy (LCD-Beleuchtung) gelesen ... auf Dauer ist das Nichts. Nach einer gewissen Zeit brennen einfach die Augen, werden trocken ... es ist einfach unangenehm. Stelle mir das Lesen am Tablet ähnlich vor, nur dass es dazu noch größer und schwerer ist. Habe mich dann für einen E-Ink-Reader entschieden und bereue es kein bisschen, er ist leicht und es ist einfach angenehm zu lesen ... zur Abwechslung lese ich auch immer wieder gute, alte Bücher.
 
M

Marie

Guest
Gerade die PWM-Steuerung verursacht viele Probleme-wie bei den Monitoren. Viele spüren das Flimmern aufgrund zu geringer Frequenz und bekommen Kopfschmerzen.
 

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Mit Studien halte ich es wie mit Statistiken - ich traue keiner, die ich nicht selbst gefälscht habe. :p


Spaß beiseite - Ende letzten Jahres habe ich einen Selbsttest in Sachen Lesen auf dem Tablet im Vergleich zum eBook-Reader durchgeführt.
Normalerweise lese ich Belletristik ausschließlich auf meinem eBook-Reader (aktuell ein »Kobo Glo«), doch im Dezember 2012 habe ich zwei Romane auf unserem »Nexus 7 3G« gelesen.
Nach ein wenig herum experimentieren mit Hintergrund und Helligkeit, bin ich bei »Sepia« und 10% Helligkeit gelandet, und mit den Einstellungen sehr gut klargekommen. Meine Augen sind beim Lesen zwar etwas schneller ermüdet als im gleichen Zeitraum auf dem Reader, allerdings lange nicht so schnell, wie zuvor vermutet.


Eines habe ich bei mir jedoch festgestellt: Kleine Schrift auf Papier gedruckt kann ich kaum noch bzw. sehr kleine Schrift überhaupt nicht mehr lesen (das war auch der ursprüngliche Grund zum Wechsel auf eReader), die gleiche Schriftgröße auf unserem Tablet oder meinem Smartphone hingegen sehr wohl. Ich denke, dass dies mit der Beleuchtung zusammenhängt - zumindest wäre dies für mich eine einleuchtende Erklärung.
 
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