Büchse der Pandora geöffnet: Auch Amazon bietet Buchgutscheine in Österreich an

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CME.AT Neuigkeiten
Vor einigen Wochen haben wir berichtet, dass Thalia mit einer Gutscheinaktion in Österreich die Buchpreisbindung völlig legal ausgehebelt hat. Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat entschieden, dass die durch Buch.de versandten Bücher im Sinne des freien EU-Warenverkehrs von der Buchpreisbindung ausgenommen sind. Vor wenigen Tagen hat Thalia die Buchpreisbindung dann mit einem neuen Gutscheinangebot abermals umgangen, [...]


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U

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Wenn das Geschäft bisher profitabel war, dann ist es gut, wenn das jetzt ein Ende finden sollte. Amazon scheint doch mit gutem Beispiel voranzugehen: solange der Geschäftsbetrieb kostendeckend ist, ist doch alles in Ordnung. Ein optimaler Markt sieht keine Gewinne vor, nur Nullsummentransaktionen. Der Wert entsteht durch die Produkte und Dienstleistungen selbst.
 
U

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Guest
Das würden die meisten Aktionäre sicher anders sehen. Gut dass sich Douglas von der Börse zurückgezogen hat 😉
 
U

Unregistriert

Guest
Das würden die meisten Aktionäre sicher anders sehen. Gut dass sich Douglas von der Börse zurückgezogen hat 😉

In einer optimalen Marktwirtschaft dürften die keinen Grund dazu haben, es anders zu sehen, denn selbstverständlich würde auch kein anderes Unternehmen monetären Gewinn abwerfen, der den Wert der erbrachten Dienstleistung übersteigt. Die einzige Entscheidung, die zu treffen wäre, wäre die, welche Dienstleistungen erbracht, welche Produkte hergestellt werden sollen. Wird etwas nicht für wert erachtet, wird es nicht produziert. Soweit die Standardlehre.
 

SPF30

Technikfan
Taugt mir ned sehr, diese Entwicklung...


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ich halte den bericht für sehr reißerisch. da wird gesagt dass der undercovermitarbeiter fit sei und sich auch fit hält, aber dann während den schichten scheint das ganz anders zu sein. 12 bis 17 kilometer in 8 1/2 bis 10 1/2 stunden sind natürlich nicht wenig, aber auch kein beinbruch.


dass jemand der sich fit hält dann auch die falschen schuhe anzieht um einige km zu gehen, ist entweder dummheit oder absicht. genauso wie die verspätungen für die er die punkte kassiert.


wenn es wirklich so schlimm ist, wie das dargestellt wird, dann muss man sich schon fragen, wie es die 8000 mitarbeiter in deutschland schaffen. das sind doch sicher nicht nur unter 30 jährige fitnessjunkies.


es gibt sicher verbesserungspotential aber ich denke dass diese negativserie an berichterstattungen die pünktlich zu im herbst begonnen und richtung weihnachten weitergetragen wird, auf lobbying zurückzuführen ist bzw. auch auf quotengeilheit.
 

tonychopper

New member
ich halte den bericht für sehr reißerisch. da wird gesagt dass der undercovermitarbeiter fit sei und sich auch fit hält, aber dann während den schichten scheint das ganz anders zu sein. 12 bis 17 kilometer in 8 1/2 bis 10 1/2 stunden sind natürlich nicht wenig, aber auch kein beinbruch.

zugegeben, ich finde den psychologischen stress/druck schlimmer als die körperliche anforderung, aber trotzdem:
11 meilen lang unter dem druck des scanners nachts einen sauschweren trolley schieben -- ein kinderspiel! oder!? probieren Sie\'s doch mal aus!


dass jemand der sich fit hält dann auch die falschen schuhe anzieht um einige km zu gehen, ist entweder dummheit oder absicht. genauso wie die verspätungen für die er die punkte kassiert.

dass er zu spät gekommen ist, habe ich auch unnötig gefunden. vlt. lag\'s aber auch an den eingangskontrollen? (
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)
- wer sagt, dass er die \"falschen\" schuhe an hatte?
- ein job, bei dem man rausgeschmissen wird, wenn man drei tage krank ist. geht\'s noch!?


wenn es wirklich so schlimm ist, wie das dargestellt wird, dann muss man sich schon fragen, wie es die 8000 mitarbeiter in deutschland schaffen. das sind doch sicher nicht nur unter 30 jährige fitnessjunkies.

die ham ja (laut doku) auch eine fluktation von mehr als 10%. es schafft also kaum wer auf dauer.
 

SPF30

Technikfan
du hast schon recht. es sind einige dinge nicht in ordnung, z.b. dieses punktesystem.


aber ob der trolley wirklich so sauschwer ist, wird eigentlich nirgendwo erwähnt oder gezeigt (wieviel drinnen ist).


und ich gehe davon aus dass jemand der sich fit hält auch gute schuhe hat. laufschuhe eigenen sich auch wunderbar zum gehen von langen strecken. ich ziehe meine laufschuhe zu verschiedenen anlässen ebenfalls immer wieder an, wenn ich weiß dass ich lange strecken zu fuß zurücklegen muss. gut für die füße und gut für die knie.


spätestens am zweiten tag klebt man sich die füße mit hansaplast zu, damit das nicht mehr passiert. dann spürt man ach die bestehenden blasen nicht mehr... 😉


der psychologische druck ist sicher nicht zu unterschätzen, aber jetzt mal ehrlich: das gibt\'s in vielen jobs. im speditionsgeschäft ist das sicher keine seltenheit, nicht umsonst sind oft leute mit völlig kaputten lkws unterwegs, 60 stunden am stück. das interessiert den restlichen einzelhandel aber nicht, denn die sind von diesen menschen genauso abhängig wie amazon auch. da gibt\'s dann auch keine große skandalreportage, weil in wirklichkeit eh alle bescheid wissen.


man muss amazon wegen der praktiken nicht gut finden, aber ich denke hier wird in erster linie versucht dem starken ausländischen mitbewerber zu schaden.
 

ebooker

New member
man muss amazon wegen der praktiken nicht gut finden, aber ich denke hier wird in erster linie versucht dem starken ausländischen mitbewerber zu schaden.

Man muss nicht alles schlecht finden was du schreibst, aber ich denke hier geht in erster Linie darum Amazon gut dastehen zu lassen...





Gesendet von meinem GT-I9100 mit Tapatalk 2
 

SPF30

Technikfan
mir ist es schnuppe wie amazon dasteht 😆 ich kaufe dort so oder so, bzw. lasse es bleiben, wenn mich etwas am service stört. das image ist mir herzlich egal. ich beurteile das aus einer außenperspektive und habe keinen vorteil davon, amazon in gutem licht dastehen zu lassen.


ich glaube allerdings weder an den weihnachtsmann noch an den zufall. die negativpublicity kam sehr gezielt, pünktlich zum weihnachtsgeschäft. \\\"arbeiten bei amazon macht krank\\\" ist z.b. eine schlagzeile bei der man sich fragen muss, wie objektiv die berichterstattung dahinter wirklich ist.
 
R

Rechtsanwalt

Guest
typischer Artikel eines deutschen Schreiberlings... Den Mund recht voll nehmen aber keine ordentliche Recherche... Ob sich Thalia Österreich ins eigene Knie geschossen hat wird man sehen... Wer sich allerdings sicherlich ins eigene Knie geschossen hat ist die Interessensvertretung der österreichischen Buchhändler... DIE wollte es nämlich wissen und hat Thalia Österreich in sechs Instanzen geklagt! Thalia Österreich hat immer auf eine außergerichtliche Lösung gepocht die österreichischen Buchhändler wollten es aber wissen, wie Sie so schön schreiben.
Nun wissen Sie es: Thalia Österreich und Amazon dürfen, wenn man so will legal online die Buchpreisbindung umgehen, was die österreichischen Buchhändler wohl nie können werden, weil sie ja über keine Firma im EU Ausland verfügen welche die online Bestellungen rechtlich abwickelt.
Der Verlierer dieses Urteils ist vielleicht Thalia.at (wenigstens können die aber noch online mithalten) ganz sicher aber derjenige der Thalia geklagt hat, nämlich die Interessensvertretung der (kleinen) österreichischen Buchhändler!
 

JulesWDD

Active member
typischer Artikel eines deutschen Schreiberlings... Den Mund recht voll nehmen aber keine ordentliche Recherche... Ob sich Thalia Österreich ins eigene Knie geschossen hat wird man sehen... Wer sich allerdings sicherlich ins eigene Knie geschossen hat ist die Interessensvertretung der österreichischen Buchhändler... DIE wollte es nämlich wissen und hat Thalia Österreich in sechs Instanzen geklagt! Thalia Österreich hat immer auf eine außergerichtliche Lösung gepocht die österreichischen Buchhändler wollten es aber wissen, wie Sie so schön schreiben.
Nun wissen Sie es: Thalia Österreich und Amazon dürfen, wenn man so will legal online die Buchpreisbindung umgehen, was die österreichischen Buchhändler wohl nie können werden, weil sie ja über keine Firma im EU Ausland verfügen welche die online Bestellungen rechtlich abwickelt.
Der Verlierer dieses Urteils ist vielleicht Thalia.at (wenigstens können die aber noch online mithalten) ganz sicher aber derjenige der Thalia geklagt hat, nämlich die Interessensvertretung der (kleinen) österreichischen Buchhändler!

Ob es ein \"Schreiberling\" ist, vermag ich nicht einzuschätzen, ein deutscher Schreiberling wäre es jedenfalls nicht ... aber Hauptsache, dass Sie gut recherchiert haben ...
:cool:
... !!
 

Chalid

Administrator
Teammitglied
typischer Artikel eines deutschen Schreiberlings... Den Mund recht voll nehmen aber keine ordentliche Recherche... Ob sich Thalia Österreich ins eigene Knie geschossen hat wird man sehen... Wer sich allerdings sicherlich ins eigene Knie geschossen hat ist die Interessensvertretung der österreichischen Buchhändler... DIE wollte es nämlich wissen und hat Thalia Österreich in sechs Instanzen geklagt! Thalia Österreich hat immer auf eine außergerichtliche Lösung gepocht die österreichischen Buchhändler wollten es aber wissen, wie Sie so schön schreiben.
Nun wissen Sie es: Thalia Österreich und Amazon dürfen, wenn man so will legal online die Buchpreisbindung umgehen, was die österreichischen Buchhändler wohl nie können werden, weil sie ja über keine Firma im EU Ausland verfügen welche die online Bestellungen rechtlich abwickelt.
Der Verlierer dieses Urteils ist vielleicht Thalia.at (wenigstens können die aber noch online mithalten) ganz sicher aber derjenige der Thalia geklagt hat, nämlich die Interessensvertretung der (kleinen) österreichischen Buchhändler!

Der Punkt ist doch, dass Thalia die Gutscheinaktion durchgeführt hat, wohl wissend, dass man damit gegen die Buchpreisbindung verstoßen würde. Amazon hat ein entsprechendes Angebot damals zurückgezogen und es nicht drauf ankommen lassen.


Wie hätte die außergerichtliche Lösung aussehen sollen?
 
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