Ich weiß jetzt nicht was du meinst aber selbstverständlich drücke ich auf keine Wolke und es ist kein Haken bei Reading-Live. Und ich habe den Hinweis Preise werden Abgeglichen kurz gesehen.
Also eindeutiger kann der Kobo Touch ja kaum Anzeigen des er meinen Wünschen entgegenläuft und etwas mit den Kobo-Server abgeglichen hat.
Mit Reading Life hat das auch nichts zu tun...
Aber alleine schon, dass dir nur kurz angezeigt wurde, es würde was abgeglichen, könnte dir ja schon zeigen, dass nicht wirklich was gemacht wurde... Da hat das Programm deine Awards/Preise abgeglichen, die du aber gar nicht hast - also im Endeffekt ist nix passiert.
Das er synchonisiert ohne das ich das will, habe ich oben ja beschrieben.
Ja, komisch, meiner macht das nicht, wenn ich ihn nicht dazu "auffordere". Es sei denn, ich verbinde ihn mit dem PC und öffne den Kobo Desktop, dann synchronisert er automatisch, jedenfalls solange ich mit dem Kobo-Account auch eingeloggt bin. Das kann man leider moment nicht abstellen (man könnte sich allerdings ausloggen...)
Ich glaube nicht das ich herausfinden kann WAS mit Kobo synchronisiert wird, ich könnte zwar mein Netzwerk erweitern und den Datenverkehr mitschneiden aber wenn die Programmierer bei Kobo keine Vollpfosten sind, wird der Datenverkehr zur Synchronisation verschlüsselt. Den Aufwand habe ich aber noch nicht betrieben, weil das Ganze mir nicht dermaßen wichtig ist.
Ich meinte damit, wenn man nicht paranoid ist und vermutet, Kobo liest mehr aus, als er dürfte, dass man sich dann im Internet darüber informieren kann, was normalerweise synchronisiert wird (Bücher, Lesezeichen, Awards/Preise).
Und zum dritten mal ich wähle nichts aus und weiß nur das er mindesten irgendwelche Preise aktualisiert.
Egal wie oft... meiner macht das nicht. Nur wenn ich auf synchronisieren gehe, das ist diese Wolke auf dem Bildschirm.
Aber vielleicht ist mein Kobo ja auch speziell oder es ist mir nur nicht aufgefallen?
Was sagen denn die anderen Kobo-Nutzer: Sync mit der Cloud automatisch oder nur, wenn man es anwählt?
Wer wozu welche Daten sammelt oder übermittelt bekommt ist rein spekulativ. Da ist es vielleicht positiv (im Sinne des Datenschutzes) das Kobo ein kanadisch -> japanisches Unternehmen ist
Man kann jedenfalls so oder so verhindern, dass Kobo einem die Daten zuordnen kann. 😉
Aber ganz grundsätzlich ist es für Jemanden der etwas verkaufen will vorteilhaft wen er ein Profil des Käufers hat um auf deren Wünsche gezielt einzugehen.
Prinzipiell ja. Manchen Leuten ist das aber unangenehm, was ich verstehen kann... dann anonymisiert man einfach seinen Kobo, dann kann man das verhindern.
Und was immer Kobo macht, die machen es nicht gut und (noch?) nicht über den Reader und den sideloaded content. Kann ich anhand der abstrusen Vorschläge ganz sicher beurteilen, denn würde der Inhalt ausgelesen, hätte ich ganz andere Vorschläge bekommen...
Also du schneidest den Datenverkehr zu denem Kobo mit, hast Reading-Live ohne Haken, nicht auf die Wolke gedrückt und dir dann die Daten angeschaut die vom Kobo Touch kommen, als die Meldung kam "Preise werden abgeglichen".
Schlicht und einfach glaube ich das nicht.
Was willst du mir damit sagen?
Bei mir kommt keine Meldung "Preise werden abgeglichen", wie ich auch schonmal sagte.
Ich habe Reading Life aktiviert, ich synchronisiere aber nicht über WLAN... wenn ich es allerdings mache, werden die Awards abgeglichen. Auch die Lesezeichen. Und eventuell auch Bücher und ganz sicher die eventuell vorhandenen Notizen/Highlights.
Aber nur, wenn ich das will und nicht automatisch. Bei mir jedenfalls nicht.
Und wenn die Meldung käme, würde ich mich auch nicht wundern, da es nunmal zu den Sachen gehört, die in der Kobo Cloud abgeglichen werden. So hat man z.B. auch immer die gleichen Awards überall freigeschaltet, ob man im Vox liest, im Touch oder auf einer App.
Selbiges für Lesezeichen, Notizen und Co. - soll jedenfalls so sein, ich hab ja nur den Touch...
Selbstverständich kaufe ich ab und zu Online, aber ich bin mir bewust das meine Daten da gespeichert werden.
Und bei einem registrierten eReader mit Shopanbindung ist dir das nicht klar?
Und das technisch, das draufspielen, auslesen und löschen von Büchern auf E-Book Readern ohne zutuen des Anwenders möglich ist, was ja seit dem 18.07.2009 wohl die ganze Welt.
"Amazon hat gestern legal erworbene eBooks von den Kindle-Geräten seiner Kunden gelöscht. "
Grüße sendet Dirk
Amazon hat aber absolut nichts mit Kobo zu tun.
Und Kobo könnte höchstens die Bücher löschen, die du dort erworben hast. Aber auch nicht, solange du nicht synchronisierst...
Wenn das so einfach wäre mit dem Aufspielen und Löschen von Büchern (jeglicher Art) gäb's nicht immer wieder irgendwelche Leute, die nicht zurecht kommen mit der Bedienung der Reader (Kindle mal ausgenommen).
Und so einfach wie Amazon die Bücher liefert, nämlich "sorgenfrei" per 1-Click, so einfach können sie die auch wieder löschen.
"Amazon habe auf Hinweis des tatsächlichen Rechteinhabers Houghton Mifflin Harcourt gehandelt und die Synchronisierungsfunktion des Kindle zum Löschen der verkauften Bücher genutzt. Die Kunden haben den Kaufpreis zurückerstattet bekommen."
Wieder - wenn synchronisiert wird. Solange man offline blieb, blieben auch die Bücher da.
Und man hat das Geld wiederbekommen, wenn sie gelöscht wurden.
Klar war das sicher nervig für die Leute, aber das ist eben das generelle Problem, wenn man sich auf Clouds und DRM und diese Sachen verlässt...
Und es ist eben ein Trugschluss, dass man mit einem eBook auch wirklich ein Buch kauft - man bekommt ein "Lizenz zum Lesen". Und die kann man nunmal leichter widerrufen, als Bücher zurückzufordern, die man nicht hätte verkaufen dürfen... Da kann man nur bitten, die Kunden mögen doch kooperieren, denn was wollen sie sonst machen? Mit der Polizei anrücken?
Ob das nun rechtens ist, das eBook einfach wieder zu löschen oder nicht, ist da eine andere Frage... ein geschickter Zug war es nicht, aber wahrscheinlich war da auch wieder viel Wind um nix - denn sicherlich hat das Amazon nicht wirklich viele Kunden gekostet...
Und dass die digitalen Medien uns leichter wieder weggenommen werden können, müßte doch klar sein... hat aber jetzt nur indirekt mit der Diskussion darüber zu tun, ob der Kobo gegen unseren Willen "nach Hause telefoniert" oder nicht...
Wie gesagt, wenn du meinst, deiner macht das und es stört dich, dann mach ein Konto mit einer "Einweg-Mail-Adresse", melde ihn damit an und lass ihn sich totsynchronisieren, wenn er will.
Wenn's dich nicht stört, dass es eine Cloud gibt, die mit deiner tatsächlich auch genutzten eMail-Adresse (und ggf. physikalischen Adresse, falls du mal da was gekauft hast) verbunden ist und Kobo vielleicht auch noch weiß, dass du einen Kobo Touch nutzt, dann weiß ich nicht so recht, was dich eigentlich stört...