Na ja, Konkurrenz ist für Verlag, auch in Deutschland, nichts Neues. Und es gibt natürlich auch bei \\\"klassischen\\\" Verlagen die verschiedensten Modelle, auch dass, das ein Autor den größten Teil der Arbeiten selbst übernimmt (oder eben auch das größte Risiko).
Aber das nur nebenbei. Ansonsten sind die Möglichkeiten durch die E-Bücher für die Autoren und für neue Verlagsformen wirklich gestiegen - ich finde das total spannend. Die \\\"klassischen\\\" Verlage sind in der That historisch gewachsen, aus den Bedürfnissen der Autoren und den Anforderungen des Markets. Durch die neuen Technologien und die Möglichkeit, zumindest im Vertrieb und Herstellung einiges leichter Handhaben zu können, können Autoren und Verlage neu Wege ausprobieren. Sehr interessant, wohin sich das entwickeln wird und welche Auswirkungen das hat - vielleicht ist ja auch das ein oder andere gute neue Modell für herkömmliche Druckprodukte dabei.
Bookrix übernimmt aus den herkömmlichen Modellen das des Finanziers von Werkenüber Vorschüsse, was ja immer ein wichtiger Aspekt verlegerischer Arbeit. Bin gespannt, wie das für die Autoren sein wird - ob das reicht und wie es gehandhabt wird. Der Rest der Arbeit, die Verlage für die Autoren leisten, bleibt ja am Autor hängen, nach wie vor.