Bookrix zahlt Vorschüsse an ausgesuchte Selfpublisher

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Selbstpublikationen waren vor Erstarken des eBooks meist nur in kleinen Auflagen und mit finanziellen Risiken verbunden. Das digitale Buch hat nicht nur die Lesegewohnheiten verändert, sondern auch die Art wie Menschen mit Literatur in Kontakt kommen und damit verbunden auch die Möglichkeiten Bücher zu veröffentlichen. Wie so oft, hat der Trend von digitalen Selbstpublikationen in [...]


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Altschneider

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Na ja, Konkurrenz ist für Verlag, auch in Deutschland, nichts Neues. Und es gibt natürlich auch bei \\\"klassischen\\\" Verlagen die verschiedensten Modelle, auch dass, das ein Autor den größten Teil der Arbeiten selbst übernimmt (oder eben auch das größte Risiko).


Aber das nur nebenbei. Ansonsten sind die Möglichkeiten durch die E-Bücher für die Autoren und für neue Verlagsformen wirklich gestiegen - ich finde das total spannend. Die \\\"klassischen\\\" Verlage sind in der That historisch gewachsen, aus den Bedürfnissen der Autoren und den Anforderungen des Markets. Durch die neuen Technologien und die Möglichkeit, zumindest im Vertrieb und Herstellung einiges leichter Handhaben zu können, können Autoren und Verlage neu Wege ausprobieren. Sehr interessant, wohin sich das entwickeln wird und welche Auswirkungen das hat - vielleicht ist ja auch das ein oder andere gute neue Modell für herkömmliche Druckprodukte dabei.
Bookrix übernimmt aus den herkömmlichen Modellen das des Finanziers von Werkenüber Vorschüsse, was ja immer ein wichtiger Aspekt verlegerischer Arbeit. Bin gespannt, wie das für die Autoren sein wird - ob das reicht und wie es gehandhabt wird. Der Rest der Arbeit, die Verlage für die Autoren leisten, bleibt ja am Autor hängen, nach wie vor.
 

Altschneider

New member
Übrigens, danke für die links im Artikel, das war hilfreich. Zu der Verlagsgeschichte: der Verlag schien weniger das Self-Publishing zu scheuen als Amazon - und wollte wohl die Autorin exklusiv unter Vertrag haben.


In der That stärkt Self-Publishing die Rechte der Autoren - das ist aber auch nichts Neues. Jeder Autor, der den großen Teil ihrer Arbeiten selbst erledigte, hatte mehr Freiheiten gegenüber dem Verlag. Ausnahme sind hier natürlich die Wissenschaftsverlage, aber es geht ja um Belletristik.


Wie ist es eigentlich bei BookRix, wenn dort die Autoren Vorschuss bekommen haben und paralell in anderen Verlagen veröffentlichen? Konnte nichts dazu finden, wäre aber interessant zu wissen, wie da vorgegangen wird.


Was ich seltsam finde: wenn sich im Internet die Verlagsgeschichte wiederholt, wird das als immens fortschrittlich wahrgenommen. Woran liegt das? Es zeigt doch eigentlich nur, dass das heutige \"klassische\" Verlagswesen von den gleichen Notwendigkeiten geprägt wird wie das Moderne. Ich sehe auch keinen so großen Unterschied, außer das der Vertriebsweg sich bei den Indies meist auf das Internet beschränkt. Es ist halt heute einfacher möglich, einen Verlag zu gründen. Und das ist auch gut so.
 
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