Yup, ich habe gelesen. Ich kenne aber auch einige Japaner. Und Deutsche, die zeitweilig (einige Jahre) in Japan gelebt und gearbeitet haben...
Es kann dir da passieren, dass du mal für zwei Pfirsiche umgerechnet 12 Euro bezahlen musst, wenn du sie denn dann für solche Preise haben wollen würdest. Mieten sind vor allem in Ballungsräumen wie Tokyo sehr hoch. Im Verhältnis zu den allgemeinen Lebenskosten ist der Kobo dann also für Japaner eher billig.
Auch viele andere Dinge sind sehr günstig zu haben. So kosten z.B. monatlich erscheinende, telefonbuchdicke Hefte mit Manga-Fortsetzungsgeschichten gerade mal um die 5 Euro. Dabei sind dann allerdings auch noch meistens Extras wie Taschen, Mäppchen, Stiftsets, DVDs, auch mal Uhren oder Miniventilatoren - und oft nicht nur eines davon. Millionenauflagen machen es möglich.
Ob der recht hohe Lohn und der ziemlich günstige Preis für viele der "Leseluxus-Güter" aber bedeuten, dass sich ein Japaner einen Kobo dann auch leicht leisten kann, wenn der Lebensunterhalt so viel kostet, ist wieder eine andere Frage.