Hätte, hätte, Fahrradkette ...
Ist doch egal, ob oder was ein evtl. Beweggrund der Dame sein könnte.
Tatsache ist doch, dass einige Käufer/Boykoteure anscheindend bei ihren Entscheidungen eher nach dem Zufallsprinzip denn nach einer gewissen Logig handeln.
Natürlich muss niemand bei Amazon kaufen (war ja auch immer schon so), ist aber schon interessant, dass einige anscheinend immer welche Gründe von aussen benötigen, um ihre Handlungen rechtfertigen zu können.
Wieso bedarf es erst einen kritischen Bericht, um seine Einkaufsgewohnheit zu ändern?
War vorher schon einiges im unklaren oder war man nicht zufrieden mit den Leistungen?
Will man sich auf einmal wirklich aufopfern, auf seine bislang gemachten positiven Erfahrungen verzichten, nur um ein paar fremden Arbeitnehmern zur Hilfe zu eilen?
Wenn die Käufer nur ansatzweise dieses konsequent befolgen und negativ auffalllende Unternehmen in die Schranken weisen würden ... warum vergeht nicht ein Tag, an dem nicht irgendein Skandal, nicht irgendeine Ungerechtigkeit auffliegt.
Obwohl sich diverse Dinge schon seit langem abzeichnen, schon lange bekannt sind und geduldet werden.
Mag jeder da kaufen, wo er mag.
Aber dieses Rumposaunen \"ich nicht mehr\" ist auf dem gleichen Niveau wie der Ablasshandel im Mittelalter. Sinnlos und nur pure Effekthascherei.
\"seht her, ich bin im Widerstand\", oder was?
Aber es ist ja völlig normal: hatte man vor einigen Monaten noch über die aggressive Verdrängungsstrategie von Thalia gewettert, hatte man gegen Weltbild hergezogen, so scheint dieses mit dem Tolino plötzlich nicht mehr so schlimm zu sein.
Alles pure Heuchelei oder einfach nur gedankenloses Daherplappern auf BILD-Schlagzeilen-Niveau. Überlegtes und kosequentes Handeln sieht anders aus.
Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Hauptsache, ich habe meinen Vorteil.
Aber bloss nicht nach aussen so darstellen.
Da fahren wir ja alle Elektro oder Fahrrad, kaufen nur beim Bauern um die Ecke, verwenden nur Mehrweg und engagieren uns ausschliesslcih sozial und ehrenamtlich.