Umfrage: Amazon rutscht in der Beliebtheit ab

Neuigkeiten

CME.AT Neuigkeiten
Vor nicht allzu langer Zeit schlug eine Fernsehreportage über die Arbeits- und Wohnbedienungen von Leiharbeitern bei Amazon-Deutschland hohe Wellen. Der US-Versandriese, welcher bis dahin zu den beliebtesten Marken der Deutschen gezählt hat, stand von vielen verschiedenen Seiten im Kreuzfeuer der Kritik, sodass sich schließlich sogar die Politik eingeschalten hat. Inzwischen ist die Sache aber auch [...]


Um den Link zu sehen, bitte Anmelden oder Registrieren
 
G

Gast

Guest
Ich kaufe nicht mehr bei Amazon ein, es geht auch anders wo recht schnell und gut.


Meist kaufe ich jetzt im Einzelhandel ein und schau mir die Bewertungen zum Artikel bei Amazon an, kaufe aber nicht mehr da ein.


Peter
 
G

Gast 2

Guest
Ich kaufe nach wie vor bei Amazon. Selten so einen Service erlebt. Außerdem bekomme ich immer so viele Gutscheine von denen. Man sieht ja an dem Fall Wulff oder Zypern was übertriebene einseitige Berichterstattung für wirtschaftliche und persönliche Schäden hervorruft.
 

Krimimimi

New member
Bisher habe ich seit der Berichterstattung nichts mehr bei amazon gekauft. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass ich nie mehr dort kaufen werde. Aber ich suche nach alternativen Anbietern, weil ich meine, dass es nicht gut ist, wenn Amazon zu mächtig wird. Das führt nur dazu, dass Amazon Verlagen und auch Händlern, die über Amazon verkaufen wollen, die Konditionen diktieren kann.
 
G

Gast

Guest
Ich bin auch weiter treuer Amazon-Kunde. Für mich zählt in erster Linie, wie ich als Kunde behandelt werde. IMHO: Wenn man sich ernsthaft Gedanken um die ganzen Mitarbeiter macht, die für unseren Kosum weltweit ausgebeutet werden, dann müsste man erst mal viele andere Unternehmen/Produkte boykottieren, bevor man bei Amazon landet.
 

SPF30

Technikfan
ich kaufe auch weiterhin - konsequenterweise - bei amazon ein. amazon ist nur das letzte glied in einer kette bei denen personen für unseren hohen lebensstandard ausgebeutet werden. und wenn man das ganz objektiv betrachtet, dann ist die sache bei amazon ja im vergleich recht harmlos und folgt deutschem recht. im gegensatz zur herstellung unserer smartphones, tablets, reader, tvs usw.


ich sehe ehrlich gesagt auch nicht ein, wieso man einem unternehmen in die geschäftstätigkeit dreinreden will, d.h. nach welchem tarifvertrag die arbeiter entlohnt werden sollen. die freie marktwirtschaft ist kein wunschkonzert.
 
G

gast

Guest
Verstehe die Raktionen nicht so ganz.


Amazon dreht uns keine Lebensmittel an, die mit Medikamenten verseucht sind oder eigentlich auf den Müll gehören.
Auch quält Amazon nicht in Grossställen Millionen von Tieren um si8e anschliessend erbärmlich zu schlachten.
Auch erhöhen sie z.B. nicht vor den Ferien die Preise oder erhöhen diese auch nicht, nur weil mal wieder eine angebliche Verknappung ansteht.
Mich hat noch kein Amazonmitarbeiter angerufen, weil er eine Zufriedenheitsumfrage machen oder er mir ein ganz persönliches Angebot unterbreiten möchte.
An den Amazonprodukten stirbt keiner an Alkoholvergiftung oder an Folgeschäden durch Tabakkonsum.
Amazon entwertet auch nicht unsere Ersparnisse, nimmt keinen Einfluss auf weltweite Zinssätze.
Das Managemet von Amazon lässt sich auch nicht durch Steuergelder finanzieren, wie es z.B. bei den Banken in den letzten Jahren wohl mehr als üblich war.


Wer diese angeblichen schlechten Arbeitsbedingungen bei Amazon für so schlecht hält, der scheint wirklich keinen zu kennen, der entweder Hartz IV bezieht und gewzungen wird, bei den Leiharbeitsfirmen zu arbeiten oder keinen, der im Niedriglohnsektor beschäftigt ist.
Dagegen sind die Amazon-Löhne ein Luxus. Ausserdem kritisierte man in erster Linie die Unterbringung bzw. das Verhalten der Sicherheitsleute. Und einiges wurde ja auch als von der Dokumetation aufgebauscht zurückgenommen. Und dies ist sicher nicht als allgemeingültig zu bewerten.


Nein, dass ganze scheint mir eher ein Gutmenschen-Reflex zu sein. Zeigen wie toll man als Mensch ist, wie sehr einen die anderen Menschen am Herzen liegen.
Schade, dass allein in unserem Land immer noch Millionen Menschen ein recht unwürdiges Leben führen. Unzählige leben einsam, werden ausgegrenzt.


Aber es ist ja wichtig, einen Versandhandel zu boykotiieren...


...ist ja auch wichtiger
 

JulesWDD

Active member
Ich kaufe nicht mehr bei Amazon ein, es geht auch anders wo recht schnell und gut.


Meist kaufe ich jetzt im Einzelhandel ein und schau mir die Bewertungen zum Artikel bei Amazon an, kaufe aber nicht mehr da ein.


Peter

Nach meinem Verständnis muss man nicht aus jedem Skandal oder Skandälchen gleich einen Glaubenskrieg machen. Ich für meinen Teil habe früher bei Amazon eingekauft und mache das heute immer noch. Ich schätze die bequeme Art, dort einzukaufen und - für mich noch wichtiger - den ausgezeichneten Kundenservice. Was natürlich nicht bedeutet, dass ich meinen Bedarf ausschließlich bei Amazon oder sonstigen Versandhändlern decke. Die Masse meiner Einkäufe - von der Anzahl und vom Wert - tätige ich sicher immer noch "offline".
 

trampolinum

New member
Habe nicht gewusst, dass Amazon eine Marke ist.
Dachte immer, Marken haben was mit Produktion zu tun.
Amazon produziert nicht viel (Ausnahme: Kindle-Dinge) sondern ist in meinen Augen ein Handelsunternehmen. Was soll das also für ein \"Marken-Index\" sein, wenn die Prämisse schon falsch ist? Nehm ich nicht ernst.
 
M

Michael Bickel

Guest
Ich kaufe auch nach wie vor bei Amazon ein, weil der Service herausragend ist. Zudem lasse ich mich auch nicht so einfach durch eine Doku, die ich persönlich auch kaum hinterfragen kann, so leicht beeindrucken. Interessant, wie alles so ohne weiteres sofort geglaubt wird... ist doch auch schön im Land der Betroffenheit, wenn man endlich mal wieder einen neuen Schuldigen gefunden hat.


Nicht zuletzt wird ja heute aus allem eine Katastrophe gemacht, alle sind dann immer schrecklich betroffen, und ziehen Konsequenzen... nur um die wirklichen Missstände, da wird sich nicht drum gekümmert. Zudem ist ein Sender wie die ARD, der komfortabel auf Zwangsgebühren basiert, alles mögliche, nur keine moralische Instanz, auf der ich mein Weltbild aufbaue...
 

ebooker

New member
sieht ja an dem Fall Wulff oder Zypern was übertriebene einseitige Berichterstattung für wirtschaftliche und persönliche Schäden hervorruft.

Natürlich die Berichterstattung ist schuld. Wahrscheinlich auch am Krieg im Syrien und an den Tsunamis?





Gesendet von meinem GT-I9100 mit Tapatalk 2
 
R

römer

Guest
am krieg in syrien ist vermutlich wirklich die berichterstattung dort schuld 😆 schlechtes beispiel :p


aber klar ist, dass die amazon reportage sehr einseitig stattgefunden hat. jeder der sich das mal ganz unvoreingenommen ansieht, sollte das eigentlich erkennen können. die leiharbeiterin die im bericht begleitet wurde hat einige dinge sogar selbst relativiert:
Um den Link zu sehen, bitte Anmelden oder Registrieren



schon komisch - beim ersten bericht hält man die darstellung für integer, beim zweiten bericht in denen einiges relativiert wird, unterstellt man ihr niedere motive. witzig ist ja auch die argumentation: beim zweiten bericht will sie ihren arbeitgeber nicht schlecht machen, um den job zu behalten, beim ersten bericht war ihr das aber egal? 😆


die ganzen hater sollten wirklich mal ganz offen und ehrlich über die eigene meinungsbildung reflektieren. ist schon ok, wenn man amazon nicht mag, aber diesen bericht als vorwand mit moralischem fingerzeig zu verwenden ist einfach lächerlich.
 

ebooker

New member
am krieg in syrien ist vermutlich wirklich die berichterstattung dort schuld 😆 schlechtes beispiel :p


aber klar ist, dass die amazon reportage sehr einseitig stattgefunden hat. jeder der sich das mal ganz unvoreingenommen ansieht, sollte das eigentlich erkennen können. die leiharbeiterin die im bericht begleitet wurde hat einige dinge sogar selbst relativiert:
Um den Link zu sehen, bitte Anmelden oder Registrieren



Komisch das die von ihr geleugneten Aussagen gar nicht im Film vorkommen.


Weder wurde im Film behauptet sie hätte auf der Couch schlafen müssen, noch wurde die Verpflegung kritisiert. Und dass die gute Frau jetzt in der Pension angestellt ist, hat natürlich gar keinen Einfluß auf ihre Aussage gehabt schon klar.


Gesendet von meinem GT-I9100 mit Tapatalk 2
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
R

römer

Guest
Und dass die gute Frau jetzt in der Pension angestellt ist, hat natürlich gar keinen Einfluß auf ihre Aussage gehabt schon klar.

nette logik 😆 als sie bei amazon angestellt war, hatte das offenbar keinen einfluß auf die kritik, aber jetzt, wo sie woanders angestellt ist, wird ihre integrität in frage gestellt 😆


ist schon schön, wenn man sich das alles zurecht legen kann, wie man will.
 
R

römer

Guest
sie war im logistikzentrum beschäftigt und letztendlich von amazon als arbeitgeber abhängig. die indirekte anstellung könnte man sogar als ansporn sehen, besonders gute arbeit zu leisten (und den mund zu halten), damit man die chancen zur direktanstellung oder weiteranstellung nach dem weihnachtsgeschäft erhöht.


aber nein, weil sich bei amazon angestellt war, stimmte natürlich der ganze bericht von vorne bis hinten, aber jetzt wo sie woanders arbeitet, kommen nur noch lügen aus ihrem mund 😆 soso.
 
G

gast

Guest
Hätte, hätte, Fahrradkette ...:)


Ist doch egal, ob oder was ein evtl. Beweggrund der Dame sein könnte.


Tatsache ist doch, dass einige Käufer/Boykoteure anscheindend bei ihren Entscheidungen eher nach dem Zufallsprinzip denn nach einer gewissen Logig handeln.
Natürlich muss niemand bei Amazon kaufen (war ja auch immer schon so), ist aber schon interessant, dass einige anscheinend immer welche Gründe von aussen benötigen, um ihre Handlungen rechtfertigen zu können.


Wieso bedarf es erst einen kritischen Bericht, um seine Einkaufsgewohnheit zu ändern?
War vorher schon einiges im unklaren oder war man nicht zufrieden mit den Leistungen?
Will man sich auf einmal wirklich aufopfern, auf seine bislang gemachten positiven Erfahrungen verzichten, nur um ein paar fremden Arbeitnehmern zur Hilfe zu eilen?


Wenn die Käufer nur ansatzweise dieses konsequent befolgen und negativ auffalllende Unternehmen in die Schranken weisen würden ... warum vergeht nicht ein Tag, an dem nicht irgendein Skandal, nicht irgendeine Ungerechtigkeit auffliegt.
Obwohl sich diverse Dinge schon seit langem abzeichnen, schon lange bekannt sind und geduldet werden.


Mag jeder da kaufen, wo er mag.
Aber dieses Rumposaunen \"ich nicht mehr\" ist auf dem gleichen Niveau wie der Ablasshandel im Mittelalter. Sinnlos und nur pure Effekthascherei.
\"seht her, ich bin im Widerstand\", oder was?


Aber es ist ja völlig normal: hatte man vor einigen Monaten noch über die aggressive Verdrängungsstrategie von Thalia gewettert, hatte man gegen Weltbild hergezogen, so scheint dieses mit dem Tolino plötzlich nicht mehr so schlimm zu sein.


Alles pure Heuchelei oder einfach nur gedankenloses Daherplappern auf BILD-Schlagzeilen-Niveau. Überlegtes und kosequentes Handeln sieht anders aus.
Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Hauptsache, ich habe meinen Vorteil.
Aber bloss nicht nach aussen so darstellen.
Da fahren wir ja alle Elektro oder Fahrrad, kaufen nur beim Bauern um die Ecke, verwenden nur Mehrweg und engagieren uns ausschliesslcih sozial und ehrenamtlich.
 
Oben