@ alexbloggt
Das Problem ist, dass Adobe, obwohl das meiste was sie auf den Markt werfen nur Schrott ist (insbesondere der ADE), eine viel zu große Marktmacht hat.
Stimme dir da generell schon zu, dass die Marktmacht von Adobe in gewissen Bereichen sehr stark ist - gerade im Bildbearbeitungs- und Designbereich. Ebenso gibt es aber Bereiche (man denke hier an Musikbearbeitung und Videobearbeitung), in denen sie auch im professionellen Bereich schwächeln. Zudem ist Adobe wohl nur durch Schwarzkopien so bekannt und zum Marktführer in gewissen Bereichen geworden. Schon wenn man schaut, wie Adobe die Sache mit vernünftigen Studentenlizenzen verbockt, sieht man, dass auch bei diesem Giganten mittlerweile einiges falsch läuft.
Die größte Macht hat weiterhin der Verbraucher - die Zeit wird das zeigen. Was wir bei digitalen Medien wie Musik und Fernsehen/Videos gesehen haben, wird sich wohl auch bei eBooks wiederholen. Schade nur, dass die Branchen nicht von vorne herein voneinander gelernt haben und immer wieder die selben Fehler begehen.
Bis dahin wird der \"Schwarzmarkt\" für eBooks weiter wachsen. Und verübeln kann man es den Nutzern auch bald nicht mehr, wenn sie nur die Wahl zwischen einem neuen Gerät plus schwer handhabbaren eBooks und dem Beibehalten ihres alten Gerätes plus (kostenloser), einfacherer handhabbarer eBooks haben. Und nein - amazon ist keine Alternative, alleine schon aus moralischen Gründen.