Kepubs sind übrigens unveränderte epubs. Der epub-Datei wird von Calibre nur ein kepub vorgestellt, statt Buch.epub heißt es dann Buch.kepub.epub. Der Unterschied ist, dass nun der interne Koboreader dieses epub liest und vollkommen anders darstellt als es der interne Adobeviewer mit derselben Datei macht, wenn das \"kepub\" wieder entfernt wird.
DRM-epubs kann der interne Koboreader nach einer Umbennung allerdings nicht öffnen, das geht nur mit dem Adobeviewer.
Die Darstellung des Koboviewers finde ich der des Adobeviewers weit überlegen, hier hat Kobo ordentliche Arbeit geleistet. Einschränkungen sind die rudimentäre und definitiv nicht deutsche Silbentrennung und der Umstand, dass Extraränder rechts – beim Adobeviewer noch halbwegs sinnvoll, um mit den Seitenzahlen rechts nicht in Kollision zu kommen (wie beim Fischer-Verlag) – nicht überschrieben werden. Beim Koboreader gibt es rechts keine Seitenzahlen, daher ist so ein Zwangsrand auf der rechten Seite reiner Unfug.