Kobo Aura H2O Fragen

Martina Schein

Freizeit-Nerd-Grufti
Also dass ein automatisches Update \"reihenweise\" Kobos gebrickt hat, ist mir neu 🙄
Ich habe da bisher von einem Fall gelesen (glaube das könnte sogar Martina oder Krimimimi gewesen sein (korrigiert mich falls ich falschliege))
Ich habe darüber geschrieben. Meine beiden ersten Glos haben sich jeweils nach automatischen Updates so abgelegt, dass ich sie umtauschen musste.
Beim zweiten Mal hätte ich dann ewig auf ein schwarzes Modell - wie ursprünglich gekauft - warten müssen, so dass ich dann das weiße genommen habe. Schließlich wollte ich endlich wieder auf einem ›Glühwürmchen‹ lesen können.




Und wie Krimimimi ja schon erwähnt hat, kann man, wenn man nicht aufpasst, sich seinen Kobo auch mit einem manuellen Update zum Ziegelstein machen.
Oder zum Glasuntersetzer. 😉 Man muss natürlich seine Augen aufmachen und das für den betreffenden Kobo richtige Firmware-Update aufspielen.
Nicht umsonst wird ja immer zwischen Mark3-, Mark4- und Mark5-Hardware unterschieden.
 

Daniel3

New member
Ich habe immer mehr das Gefühl, dass die Kobos Geräte für Nerds (ist nicht abwertend gemeint) sind. Dass man sie sich selber so machen muss wie sie einem gefallen.

Naja wenn man einen aktuellen eReader mit hochauflösendem Display haben will bleibt nur die Wahl zwischen dem Kindle Voyage und dem Kobo Aura H2O, der Kindle mag zwar softwaretechnisch sehr ausgereift sein und unheimlich bequem kann aber keine offenen Formate, für mich blieb deswegen nur der Kobo übrig (auch die Displaygröße, SD-Schacht und IP-Zertifizierung tun ihr übriges für den Kobo)


MfG
 

Krimimimi

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Ich habe ja nichts dagegen, wenn es möglich ist, die Funktionen seines Reades zu erweitern. Noch besser wäre es, wenn diese Funktionen beim \"serienmäßigen\" Gerät bereits vorhanden wären.
 
der Kindle mag zwar softwaretechnisch sehr ausgereift sein und unheimlich bequem kann aber keine offenen Formate

Was ist denn ein \"offenes Format\"? Klingt nach einem Slogan aus der Tolino Werbung.
Der Kindle unterstützt eBooks als Mobi und AZW3. Wenn ich eines meiner Bücher auf meinem PW2 installieren möchte, benutze ich einfach Calibre, das automatisch ins richtige Format für den Kindle umwandelt und direkt auf ihn überträgt. Ist keine große Mühe. Denn meine Bücher speichere ich sowieso immer als ePub. Auch die bei Amazon gekauften.
 

ekelpaket

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Was ist denn ein \"offenes Format\"? Klingt nach einem Slogan aus der Tolino Werbung.
Der Kindle unterstützt eBooks als Mobi und AZW3. Wenn ich eines meiner Bücher auf meinem PW2 installieren möchte, benutze ich einfach Calibre, das automatisch ins richtige Format für den Kindle umwandelt und direkt auf ihn überträgt. Ist keine große Mühe. Denn meine Bücher speichere ich sowieso immer als ePub. Auch die bei Amazon gekauften.

So halte ich das auch, jedes Buch wird als epub und azw3 gespeichert. Und man kann von Amazon halten was man will, die PW sind einfach Klasse Reader. Wobei ich nun auch nichts gegen den H20 hätte, zumindest testen würde ich ihn schon gerne 😆


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Daniel3

New member
Was ist denn ein \"offenes Format\"? Klingt nach einem Slogan aus der Tolino Werbung.
Der Kindle unterstützt eBooks als Mobi und AZW3. Wenn ich eines meiner Bücher auf meinem PW2 installieren möchte, benutze ich einfach Calibre, das automatisch ins richtige Format für den Kindle umwandelt und direkt auf ihn überträgt. Ist keine große Mühe. Denn meine Bücher speichere ich sowieso immer als ePub. Auch die bei Amazon gekauften.

azw3 ist ein proprietäres Format von Amazon, und mobi ist ein uralter Standard für ebooks (erstes Release 2000).


epub hingegen ist ein offener Standard für ebooks und wesentlich moderner als mobi (erstes Release 2007).


Wenn man seine Bücher auch noch in 10 Jahren problemfrei lesen will sollte man auf offene Standards setzen, und eine Konvertierung zählt für mich nicht dazu, bei jeder Konvertierung gehen Daten verloren.


Und nein das ist kein Werbeslogan, ich will nur nicht von Amazon abhängig sein und meine digitalen Bücher ähnlich handhabbar machen wie ein echtes Buch das auch idealerweise mehrere Jahrzehnte übersteht, nur gesunder Menschenverstand.
 
Wie gesagt, ich speichere alles im ePub Format. Bei der Konvertierung in AZW3, (die nur wenige Sekunden braucht und gleich auch noch die Trennstriche hinzufügt), geht gar nichts verloren. Und wenn man unbedingt ePub Files ohne Konvertierung lesen will, dann ist das, zumindest auf dem Paperwhite 2 nach dem Jailbreak, durchaus möglich.


Abhängig von Amazon bin ich dadurch überhaupt nicht. Mein PW2 ist, wie auch mein Kobo H2O, niemals mit dem Server des Mutterschiffs verbunden.


Mir gefällt der H2O ja auch ziemlich gut, (momentan benutze ich ausschließlich diesen Reader), aber die fehlerhafte Firmware, das \"immer wieder Hinterherpatchen\" und der empfindliche Oberflächenlack stören schon ein wenig. Mal sehen, ob der Voyage ähnlich viele Unzulänglichkeiten aufweist.
 

Alaska

New member
Mir gefällt der H2O ja auch ziemlich gut, (momentan benutze ich ausschließlich diesen Reader), aber die fehlerhafte Firmware, das \"immer wieder Hinterherpatchen\" und der empfindliche Oberflächenlack stören schon ein wenig. Mal sehen, ob der Voyage ähnlich viele Unzulänglichkeiten aufweist.

Genau aus diesem Grund habe ich mich gegen die Patcherei entschieden. Die letzten 3 Jahre mit dem Kindle haben mich \"verwöhnt\", ich brauchte mich nicht mit schludriger Firmware und Updates herumzuplagen, die gekauften Bücher wurden ruchzuck durch Calibre alle auf die gleiche Formatierung und gleiche Schriftgröße gebracht und mit einer guten Silbentrennung versehen und den Rest der Zeit konnte ich mit Lesen verbringen.


Epubs auf dem Kobo empfinde ich als einzige und lästige Baustelle. Ich habe mich dafür entschieden, nur kepubs zu lesen. Die meisten kepubs von Kobo brauche ich nicht verändern, die kann ich direkt auf dem Kobo kaufen und lesen, Format und Schriftgröße sind stärker standardisiert als bei den azw3 Dateien von Amazon. Eigene Bücher wandele ich mit Calibre auf dieselben Standardwerte um.


In vielleicht 5% der Fälle muss ich nachbessern, einen rechten Rand entfernen (wie beim Fischer Verlag) oder den Einzug vergrößern oder verkleinern.


Der Pferdefuß an dieser Umgangsweise ist das Fehlen einer guten deutschen Silbentrennung. Das Display des Kobo ist allerdings so groß, dass ich mich allmählich an den Flatterrand und die fehlende Trennung gewöhne, jedenfalls ist meine Lesegeschwindigkeit erstaunlich hoch, höher als beim PW2 mit guter Silbentrennung durch Hyphenate This.


Nur so kann ich den Kobo als Fortschritt gegenüber dem PW2 erleben, müsste ich dauernd frickeln und anpassen, würde ich vermutlich bald entnervt beim Voyage landen.
 

Blondi

Bökerworm
@ Alaska. Herzlichen Dank für deinen Beitrag. Der hätte auch von mir stammen können, denn in jedem Punkt stimme ich mit dir überein, bzw. agiere genauso!
 

Alaska

New member
Nach 3 Wochen H2O mal ein Zwischenfazit: Ich bin sehr zufrieden und breche vermutlich all meine bisherigen Leserekorde, zumindest die auf E-Readern. Komme gar nicht mehr zum Zeitungslesen, weil ich den Kobo kaum noch aus der Hand legen möchte. Über das große, gut ausgelauchtete Display und das kontrastreiche und schöne Schriftbild der Amasis freue ich mich nach dem Anschalten immer noch, nachdem ich jahrelang mit der gut lesbaren, aber ästhetisch gruseligen Caecilia des Kindle gelesen habe.


Mit dem Original-Cover und der neusten Firmware 3.11.0 hat sich meine Zufriedenheit noch mal erhöht. Der einzige Wermutstropfen ist der in meinen Augen inkompetente und weit von deutschen Landen und Gebräuchen entfernte Kundendienst, der Kritik erst einmal nicht versteht und dann an die \"Fachabteilung\" (damit meinen die vermutlich den Papierkorb) weiterzuleiten scheint. \"Wir freuen uns, Ihnen helfen zu können: Bitte setzen Sie ihren Reader in die Werkseinstellung zurück.\" Dann wird alles wieder gut, denn für Fehler verantwortlich ist wohl immer der dumme Kunde.
 
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Uli.

New member
Nach 3 Wochen H2O mal ein Zwischenfazit: Ich bin sehr zufrieden und breche vermutlich all meine bisherigen Leserekorde, zumindest die auf E-Readern. Komme gar nicht mehr zum Zeitungslesen, weil ich den Kobo kaum noch aus der Hand legen möchte. Über das große, gut ausgelauchtete Display und das kontrastreiche und schöne Schriftbild der Amasis freue ich mich nach dem Anschalten immer noch, nachdem ich jahrelang mit der gut lesbaren, aber ästhetisch gruseligen Caecilia des Kindle gelesen habe.


Mit dem Original-Cover und der neusten Firmware 3.11.0 hat sich meine Zufriedenheit noch mal erhöht. Der einzige Wermutstropfen ist der in meinen Augen inkompetente und weit von deutschen Landen und Gebräuchen entfernte Kundendienst, der Kritik erst einmal nicht versteht und dann an die \"Fachabteilung\" (damit meinen die vermutlich den Papierkorb) weiterzuleiten scheint. \"Wir freuen uns, Ihnen helfen zu können: Bitte setzen Sie ihren Reader in die Werkseinstellung zurück.\" Dann wird alles wieder gut, denn für Fehler verantwortlich ist wohl immer der dumme Kunde.

Hallo,


wird mit der Firmware 3.11.0 der Reader noch von Calibre erkannt oder muss man die eBooks per
Dateimanager kopieren.


Gruß
Uli
 

kleinerhobbit

New member
ich kann mich deinem Fazit anschließen. Ich liebe den Kobo, ein tolles Gerät mit einem so brillianten Display. Seit einer Stunde steckt mein Baby auch in seinem Sleepmäntelchen und macht noch mehr her.


Was die Firmware 3.11 betrifft. Tolle Neuerungen, da gibt es nix. Allerdings geht mir, die von dir schon kritisierte, Silbentrennung mächtig auf den Keks. Eigentlich ein Feature auf das ich nicht viel wert lege, aber das ist schon hanebüchen und recht Abenteuerlich. Dann lieber gar keine Silbentrennung. Ich hab mich aber fast schon dran gewöhnt und lese einfach drüber weg.


Hergeben werd ich den Kobo auf keinen Fall mehr.
 

Alaska

New member
ich kann mich deinem Fazit anschließen. Ich liebe den Kobo, ein tolles Gerät mit einem so brillianten Display. Seit einer Stunde steckt mein Baby auch in seinem Sleepmäntelchen und macht noch mehr her.


Was die Firmware 3.11 betrifft. Tolle Neuerungen, da gibt es nix. Allerdings geht mir, die von dir schon kritisierte, Silbentrennung mächtig auf den Keks. Eigentlich ein Feature auf das ich nicht viel wert lege, aber das ist schon hanebüchen und recht Abenteuerlich. Dann lieber gar keine Silbentrennung. Ich hab mich aber fast schon dran gewöhnt und lese einfach drüber weg.


Hergeben werd ich den Kobo auf keinen Fall mehr.

Ich lese wir schon hier geschrieben nur noch kepubs und habe die Silbentrennung beim Übertragen der Dateien durch das Calibre Plugin \"kepup output\" deaktiviert. Mir fehlt sie ehrlich gesagt gar nicht mehr, ich lese viel schneller ohne und durch das große Display ist der Flatterrand kleiner als bei 6\"-Readern und schränkt meine Begeisterung über den tollen Reader nicht mehr ein.
 

Blondi

Bökerworm
Du gehst bei Calibre auf \"Bücher konvertieren\" und wählst unten links \"KePub Output\". Voreinstellen kannst Du das unter Einstellungen/Ausgabeoptionen/KePub Output.
Danke! So arbeite ich nicht. Ich übertrage die Epub-Dateien direkt auf dem Kobo mit dem Plugin von Joel Goguen \"KoboTouchExtended\" bei gesetztem Haken im Plugin-Menü bei \"Einschalten Extended Kobo Features\".
 

Alaska

New member
Ich nutze die beiden Plugins: KePup Output und Kobo Utilities.


Beim H2O wird auch dann getrennt, wenn man die die Textausrichtunge auf AUS stellt, die einzige Möglichkeit, das zu verhindern, ist es, den Haken Silbentrennung bei KePup Output zu entfernen. Das hat bei mir beim Plugin KoboTouchExtended nicht funktioniert.


Aber da hatte ich auch das Plugin KePub Output aktiviert. Muss ich nochmal ohne ausprobieren.
 
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